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Empfehlungen des Reisebine-Teams für Hotels in Australien


Erfahrungsbericht von Sebastian Hopf

 

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Man malt es sich ja häufig schöner aus als es letztlich ist. Aber ohne einen Stopover z.B. in Asien, ist es tatsächlich schon ein ewig langer Flug von Deutschland nach Australien. Daran anschließend fühlte sich für mich selbst die halbe Stunde Wartezeit in der Schlange vor der Passkontrolle wie ein nicht enden wollender Zahnarzttermin an.

Übermüdet und alles andere als frisch stehe ich endlich am Gepäckband und warte nun noch einmal geduldig auf meine gesammelte Habe, die ich aus einer endlosen, vorüberziehenden Gepäckprozession herausfischen muss. Szenen aus Rudi Carrell's Achtziger Jahre Show „Am laufenden Band“, mischen sich mit Bildern der Realität einer in Neonlicht getauchten Gepäckhalle.

SEB-Vibe2-700Irgendwann hat auch mein Rollkoffer Erbarmen und zeigt sich auf dem Laufband. Es sind diese Momente, in denen ich Menschen, die ich eigentlich gar nicht kenne besonders dankbar bin. Nur weil sie so etwas Praktisches wie den Trolley erfunden haben.

Jetzt müssen nur noch ein paar süße, kleine Hush-Puppie Hunde mein Sieben Sachen durchschnüffeln. Sie gehören zum Team der australischen Zollbehörden und suchen das Gepäck nach gefährliche Äpfeln, bedenkliche Hülsenfrüchten oder bedrohliche Fleischerzeugnissen ab. Dann darf auch ich durch den grün markierten „No Goods to declare“ Ausgang hinaus an die frische Luft eines frühherbstlichen Tages in Sydney. Der Shuttlebus ist schnell gefunden und kaum 30 Minuten später stehe ich vor meinem Hotel.

Seit meine Reise in Berlin begann, scheine ich in nicht enden wollenden, ständig wechselnden Transportmitteln unterwegs gewesen zu sein. Bahnen, Busse, Rolltreppen, Flugzeuge. Von meiner Haustür bis hierher sind beinahe 30 Stunden vergangen. Jetzt kommen mir die dunklen Glastüren des VIBE Hotels Sydney wie die Pforte zum Himmel vor.

SEB-Vibe5-700Eine zeitlose Designerlobby erwartete mich und modere Sitzmöbel in frischen Farben sehen so einladend aus, das ich mich beherrschen muss, nicht einfach hinein zu sinken.

Mein erster Weg führt zum elegant geschwungenen Empfangstresen, an dem ich sehr freundlich begrüßt werde. Helen heißt die junge Frau. Das verrät mir ein kleines Schild an ihrem tadellos sitzenden Blazer.
„Hello Sir, how are you? Checking in?“ fragt sie mich mit ihrem wirklich nicht aufgesetzt wirkendem Lächeln, dass ihre schneeweiße Zähne zeigt.
„Typisch, ich bin in Australien“ denke ich als erstes. Hier wird man eigentlich immer und überall so begrüßt als wäre man ein Freund, den man lange nicht gesehen hat.
„Yep,“ sage ich im lässigsten Englischslang den ich hervorbringen kann und lege meinen Pass vor.

Helen checkt schnell und souverän ihren Computer-Terminal, um zu sehen, welches Zimmer ich reserviert habe. Jetzt begrüßt sie mich auch mit Namen: „Welcome to the VIBE Hotel Sydney, Mr. Hopf. Could you please fill that out for me?“ Dabei strahlt sie weiter übers ganze Gesicht, während sie mir ein Anmeldeformular überreicht. „Natürlich mache ich das für dich, Helen“ denke ich bei mir und nicke freundlich. Während ich das Formular ausfülle, hantiert sie routiniert hinter dem Tresen und reicht mir nach wenigen Augenblicken eine Schlüsselkarte: „Your room is on the 5th floor, Mr. Hopf. I hope you enjoy your stay with us.“
„Thanks, I guess I will“ antworte ich und versuche mit meinen müden Gesichtszügen diesem freundlichen Antlitz etwas halbwegs vergleichbares entgegen zu setzen.
„The lift is to your right“ bemerkt Helen noch, weist mir mit einer Handbewegung den Weg zu den Aufzügen und entlässt mich mit ihrem „Hunderttausend Dollar Smile“.

Der Lift lässt sich, wie inzwischen in den meisten Hotels, nur mit der Key-Card bedienen, die gleichzeitig auch Zimmerschlüssel ist. Im knallblauen Fahrstuhl bin ich nach wenigen Sekunden im 5.Stock. Mein Zimmer finde ich sofort. Eine gute Ausschilderung auf den Fluren erstickt jegliche Orientierungsprobleme im Keim.

DIE ZIMMERAUSSTATTUNG

SEB-Vibe4-700Das Zimmer enttäuscht nicht. Zimmer? Was sag ich, es ist eine kleine Wohnung, die das VIBE als „Deluxe Suite – Queen Bed“ bezeichnet.

In diesen Suiten gibt es immer einen separaten Wohn- und Schlafraum.
Im Eingangsbereich empfängt mich eine kleine Küchenzeile. Ganz klassisch mit Kühlschrank, Unterschränken mit Geschirr und Gläsern und den obligatorischen „coffee and tea making facilities“. Also Wasserkocher, ein paar Tüten Nescafè, diversen Teebeuteln sowie Zucker und Milchpulver, fein säuberlich in Portionen abgepackt.

Der Wohnbereich selbst ist großzügig und sehr modern eingerichtet. Für meinen Geschmack fast eine Nuance zu modern. Dafür ist das große Sofa, auf das ich mich als erstes fallen lasse, sehr bequem und einladend. Ein verhältnismäßig großer Flatscreen-TV hängt an der Wand, wirkt jedoch, so in Kopfhöhe und umgeben von sehr viel weißer Wandfläche, etwas verloren.

Auf dem kleinen, schlichten Schreibtisch lässt sich vermutlich gut arbeiten. Für meine Belange wird es allemal ausreichen und ich deponiere erst einmal meine elektronischen Reisebegleiter wie Tablet, Mobilphone und Kamera dort und gönne allen eine frische Ladung Energie aus der Steckdose.

SEB-Vibe3-700Der Schlafbereich ist deutlich wärmer eingerichtet und etwas kleiner als das großzügige Wohnzimmer. Das großes Doppelbett lockt mich mit seiner glatten, weißen Oberfläche, die wie frisch gefallener Schnee aussieht und am Kopfende mit fülligen, dicken Kissen dekoriert ist.

Das Badezimmer kommt meinen Wünschen sehr entgegen. Eine Badewanne mit Glasabtrennung fürs Duschvergnügen und ein Waschzeile wie aus einem Stück weißen Porzellan geschnitten machen einen gepflegten und sauber Eindruck. Der große Spiegel über der gesamten Wandfläche enthüllt mir allerdings das ganze Elend einer solchen Reisedauer. Ich starre in müde Augen, sehe ein zerknittertes Hemd und eine Frisur die dieses Namens nicht würdig ist.

Schnell setze ich mein Vorhaben in die Tat um und stehe kurze Zeit später unter einem kräftigen, warmen Duschstrahl. Meine Lebensgeister erwachen langsam wieder. Jetzt rückt auch das vormals verführerische Bett in weite Ferne. Während die wohltuenden, heißen Wassermassen meine Muskeln reaktivieren, fasse ich den Entschluss keinesfalls zunächst auszuruhen, sondern mich zuerst etwas im und rund ums Hotel umzusehen. Die Dusche schließe ich mit einem kurzen, eiskalten Schauer ab. Jetzt bin ich wieder voll da!

SEB-Vibe6-700Mein Waschbeutel bekommt sein übliches Plätzchen im Bad und Zahnbürste, Rasierzeug und allerlei Düfte und Cremchen, die auch der Mann von heute so aufträgt, finden ihren Platz auf dem glatten, weißen Stein, aus dem der Waschtisch gefertigt wurde. Eine Nassrasur trägt zu meinem allgemeinen Wohlbefinden noch weiter deutlich bei.

„Ist jeden Cent wert“ denke ich und gehe mit einem um die Hüften geschlagenen Handtuch durch die „Räumlichkeiten“, die für die nächsten 3 Tage mein Domizil sein werden.

Das Hemd sitzt, die Hose passt und auch in meine „Chucks“ flutsche ich rein, als wäre ich eben erst aufgestanden. „Was doch so eine belebende Dusche und frische Wäsche aus einem müden Reisenden machen kann“ denke ich bei mir und verstaue meine restlichen Kleider aus dem Rollkoffer im Schrank.

In der kleinen Küche mache ich mir einen (löslichen) Kaffee und sammle mein elektronisches Equipment wie Mobiltelefon und Kamera zusammen, um für eine kurze Begehung der Umgebung gerüstet zu sein. Schade, dass das Hotel kein kostenloses Wlan (in Australien überall WiFi genannt) bietet. Diese Unsitte der Hotels, nicht nur in Australien, lässt mich gedankenverloren kurz den Kopf schütteln. Kommt es wirklich auf die paar Dollar an, anstatt dem Kunden einen Service zu bieten der Standard sein sollte?
Ich werde die kostenpflichtige Verbindung jedenfalls nicht nutzen, den ich habe mir vorab einen WiFi-Box besorgt.

DIE HOTELAUSSTATTUNG

SEB-Vibe9-700Ich mache mich auf den Weg, das Hotel und die Straßenzüge in der Nähe zu erkundigen. Wieder im bereits vertrauten blauen Fahrstuhl fällt mein Blick zuerst auf den obersten Knopf mit der Aufschrift: „Rooftop Pool“. Ich habe Zeit, es ist noch früh am Nachmittag und natürlich muss ich mir dies sofort ansehen.

Oben angekommen führt mich eine kleine Treppe noch einmal etwas weiter hinauf aufs Dach. Dort bietet das VIBE eine kleine Sauna, einen Fitnessraum mit verschiedenen Geräten und den Dachgarten mit Pool. Bedingt durch die angrenzende Gebäude bin ich nun vielleicht nicht direkt „Über den Dächern von Sydney“ aber immerhin schon ziemlich nahe dran.

Wer es gemütlich mag, genießt hier oben in der kleinen „Lounge-Ecke“ mit Outdoor-Sesseln und großem Sofa tagsüber die Sonne oder am Abend die Lichter der Großstadt.

Wem der Sinn eher nach etwas planschen im Pool steht oder sich einfach nur einen Drink gönnen möchte, entspannt sich an Tischen mit Gartenstühlen oder auf einer der Sonnenliegen.

Der Pool hat zwar keine olympischen Ausmaße, reicht aber allemal, um ein paar Bahnen zu ziehen, während weiter unten in den Straßenzügen der Millionenmetropole das geschäftige Treiben ohne Unterbrechung weitergeht. Mit Sicherheit werde ich hier oben in den nächsten Tagen einige Zeit verbringen. Fast ist es wie ein „Ort der Stille“, wenn nicht ein gewisses Grundrauschen an Verkehrsgeräuschen hin und wieder eifriges Hupen oder die Sirene von Einsatzfahrzeugen zu vernehmen wären. Aber schließlich bin ich in einem Hotel, in einer der pulsierendsten Großstädte der Welt und nicht in einem Kloster im Himalaja.

Der Aufzug bringt mich zurück in die Lobby, in der inzwischen etwas Ruhe eingekehrt ist. Der Vormittag ist üblicherweise deutlich hektischer, besonders durch die höhere Anzahl an- und abreisender Gäste. Mich zieht es hinaus auf die Straße.

DIE UMGEBUNG

SEB-Vibe10-700Ein kurzer Spaziergang macht schnell klar: Das VIBE Sydney liegt so zentral wie man es sich als Urlaubs- oder Geschäftsreisender in einer Stadt wie Sydney nur wünschen kann. Hyde Park, Darling Harbour oder der Sydney Tower liegen in nur wenigen Gehminuten entfernt. Zur berühmten Oper sind es 2,5 km, die ich nach einer knappen halben Stunde erreicht hatte.

Ich habe fast alles in diesen 3 Tagen zu Fuß erledigen können und was sich außerhalb des Stadtkerns befand, konnte ich praktischerweise mit der Bahn erreichen. Vom Hotel zur „Central Station“ (Hauptbahnhof) sind es nur knappe 600m.

Natürlich hinterließen die zahlreichen Fußwege trotzdem ihre Spuren. Vor allem nachdem ich gerade erst einen der längsten Interkontinental Flüge hinter mir hatte, die das Streckennetz der Airlines hergibt. Jetlag ist eben kein Begriff aus dem Reich der Mythen. Genau aus diesem Grund wollte ich ein Hotel das besonders zentral liegt und den Komfort eines guten 4 Sterne Hauses bietet.

Dass ich die richtige Wahl getroffen hatte, wurde mir jeden Abend aufs neue bewusst. Immer dann, wenn ich schon nach wenigen Augenblicken in den weichen Kissen meines behaglichen Bettes in den Schlaf gefallen bin.

Fazit:

SEB-Vibe8-700Das Vibe Hotel Sydney ist ein gutes und sehr modernes 4 Sterne Haus mit entsprechendem Service und in besonders zentraler Lage. Trotzdem ist es auch nachts für Großstadtverhältnisse nicht besonders laut.
Die Ausstattung ist modern, sehr farbig und zweckmäßig. Besonderen Luxus sollte man allerdings nicht erwarten. Die Zimmer sind für eine Großstadt wie Sydney geräumig und wirken nicht überfrachtet. Die Betten sind, einem Hotel dieser Kategorie entsprechend, sehr gut.

Das Frühstücksangebot (kostet extra) habe ich nicht genutzt. Es gibt unzählige Cafes und Restaurants in der Umgebung, die sich auf die City-Touristen spezialisiert haben und was Auswahl und Preise betrifft unterschiedlichste Angebote bereit halten.

Meinen besonderen Pluspunkt gibt es für die Dachterrasse.

Die Preise entsprechen dem australischen Durchschnitt für ein 4 Sterne Hotel und starten in der Nebensaison bei rund 100,- Euro für das Standardzimmer (nicht Person!) und gehen bis 200,-/250,- in der normalen Saison für eine Deluxe-Suite.

Ich kann das VIBE wirklich jedem empfehlen, der ein paar Tage „Sydney-Sightseeing“ machen und dabei möglichst zentral und gut untergebracht sein möchte.

© Fotos: Sebastian Hopf

Details zum Hotel

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Vibe Hotel Sydney Goulburn Street

 

Standort:

Sydney / NSW

 

Zimmerpreise:

Zweibettzimmer

ab 199 A$

Queensize-Bett

ab 199 A$

Executive mit Kingsize-Bett

ab 229 A$

Deluxe Suite

ab 269 A$

Master Suite

ab 299 A$

Familienzimmer für 4 Personen

ab 299 A$

Preise im September 2016 aktualisiert

 

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