Surfen - Spaß und Lifestyle

Autofahren-Australien.de

Alles zu Campermiete & Autokauf in Oz & NZ

autoseite

Reisebineblog.de

Der Blog mit aktuellen Reise-News aus Australien & Neuseeland

RB-BlogSeite-neu-300

Reisebineforum.de

Das große Reise-Forum mit über 100.000 Beiträgen

forum

noch mehr Reisebine
030 - 889 177 10
Mo-Fr 10-18 Uhr


Tipps & Informationen zu Geschichte & Kultur Australiens

Reportage von Simone Leyrer

 

SL-Surfgruppe-762

 

Das Gefühl mit dem Board in eine Welle zu starten und von ihr getragen zu werden, ist einfach gigantisch und kaum zu beschreiben. Surffeeling ist etwas ganz besonderes. Eine Mischung aus Naturverbundenheit, relaxter Einstellung und guter Laune. Wer einmal auf einer Welle geritten ist, wird das Gefühl nicht mehr vergessen!
 

Wellenreiten ist in Australien nicht umsonst zum Nationalsport geworden.

 
Aber es ist mehr als nur Sport, es ist ein Lebensgefühl und gehört zum Alltag in „Down Under" einfach dazu. Deshalb kann ich auch nur jedem empfehlen, das Gefühl selbst zu erleben, sich ein Surfbrett zu schnappen und „ab in die Wellen".

SL-surfen2-700Aber Vorsicht! Als Anfänger sollte man auf jeden Fall zuerst einen Surfkurs besuchen. Denn Wellenreiten ist nicht nur Spaß und Gelassenheit, sondern auch anstrengend und gefährlich. Man muss sich an einige Regeln halten und mit den Strömungsverhältnissen vertraut sein. Zudem lernt man bei einem Kurs das richtige Gespür für das Brett zu entwickeln, das richtige Paddeln, das Aufstehen und ggf. zu lenken. Denn ohne dieses Wissen wird man sich schwer tun.
Es lohnt sich wirklich!
 

Surfschulen oder- camps gibt es in Australien wie Sand am Meer.

 
Vor allem an den bekanntesten Surfspots:  Bondi Beach (bei Sydney) und dem legendären Surfer's Paradise (Gold Coast). Aber auch an der West- und  Südküste gibt es einige.

Man kann meist wählen zwischen 3 oder 5-Tages-Kursen. Für einen 5-Tages-Kurs sollte man ca. 500 AUD einplanen (je nach Anbieter). Unterkunft, Essen, Ausrüstung, Unterrichtsstunden und natürlich der Spaßfaktor inklusive. Viele neue Leute lernt man im Camp bei geselligen und relaxten Abenden z. B. am Lagerfeuer auch noch kennen.

Zu Beginn eines Surfkurses stehen erst einmal Theoriestunden und Trockenübungen im Sand an. Danach geht es ab ins Wasser und dann heißt es: probieren, probieren und ... ja genau... probieren. Aber ich sage euch, das erste mal eine Welle zu erwischen und mit ihr zu reiten ist einfach genial und macht süchtig!

SL-surfen1-700Für alle Frauen unter uns: Die Kurse sind meist gut gemischt was das Geschlecht der Teilnehmer betrifft. Oft sind sogar mehr Frauen als Männer vertreten. Und mal ganz ehrlich... die Männer stellen sich in den ersten Stunden auf dem Surfbrett auch nicht alle besser an als wir Frauen. Also keine Angst!

Nach einem 3/5-Tages-Kurs ist man auf jeden Fall in der Lage, alleine surfen zu gehen und eigenständig seine Wellen zu finden. Wilde Ritte und Turns in gigantischen Monsterwellen, die man aus dem Fernsehen kennt, sind sicher noch nicht möglich. Oliver Kahn wurde schließlich auch nicht über Nacht zum Tortitan geboren. Surfen ist (wie fast alles im Leben...) ein Sport, den man nicht von heute auf morgen perfekt beherrschen kann. Surfen erfordert Kraft, Ausdauer, Geschicklichkeit, Koordination, Geduld und Respekt vor den Naturgewalten. Aber man braucht definitiv keine Riesen-Wellen, um das legendäre Surffeeling zu erleben!
 

Surfausrüstung kann man sich an allen bekannten Surfspots ausleihen.

 
Man sollte sich vor dem Sprung ins Wasser aber immer über die Strömungen und Beschaffenheit (z. B. Felsen unter Wasser) des Strandabschnittes informieren! Die Strömungen können lebensgefährlich sein, und ein Aufprall auf einen Felsen ist sicher auch nicht angenehm. Außerdem empfehle ich, als Anfänger niemals alleine an abgeschiedenen Stränden zu surfen.
 

SL-surfen3-500 Surfausrüstung:

Das wichtigste ist natürlich das Surfbrett. Anfänger sollten zum „Longboard" greifen, dies ist (wie der Name schon sagt) länger als das „MiniMalibu" (Shortboard). Dadurch ist das „Erwischen" der Welle und das Halten des Gleichgewichtes auf dem Board einfacher. Das „MiniMalibu" sieht zwar cooler aus, und ist viel wendiger, aber man braucht schon etwas Übung, um damit umgehen zu können. Was hilft einem ein „cooles Board", wenn man sich dann zum Affen macht, weil man dauernd auf die Schnauze fällt...?

Wenn man dann doch einmal vom Board fliegt, was als Anfänger nicht gerade selten passiert, verliert man durch die Turbulenzen unter Wasser schnell die Orientierung. Dafür hat man das so genannte „Legrope". Das „Legrope" ist ein Seil, was am Surfbrett und am Fuß des Surfers befestigt wird. Nachdem das Board immer auf der Wasseroberfläche treibt, weiß man somit in welche Richtung man auftauchen muss. Außerdem verhindert es, dass man sein Board im Meer verliert. Was ohne dem „Legrope" wirklich sehr schnell passieren würde.

Damit man sich nicht verkühlt, schützt man sich durch einen Neoprenanzug, in Oz „Wetsuit" genannt.
Ja, ihr habt richtig gelesen! "Verkühlt"! Wer denkt, in Australien braucht man nur seinen Bikini oder seine Shorts zum Surfen, der hat sich schwer getäuscht. Selbst im australischen Sommer sind die Wassertemperaturen in der Gegend um Sydney meist unter 23 Grad. Kommen dann noch die Sommerwinde aus dem Nordosten dazu, fühlen sich die 23 Grad gleich noch einmal kälter an. Es gibt aber auch einige Plätze, bei denen man auch ohne Wetsuit „reiten" kann. Man muss dazu nur weiter nördlich wie z. B. in der Gegend von Brisbane oder an der Westküste. Wenn man in den Neoprenanzug schlüpft, fühlt man sich erst einmal wie eine „Presswurst". Das muss aber so sein, und keine Angst, im Wasser wird er dann etwas weiter.

Nie vergessen: Sonnencreme!

Zu guter letzt noch das Thema: Haie.
Ja, es gibt sie in Down Under! Etwa 15 Haiangriffe werden jährlich vor den Küsten Australiens gemeldet, wovon im Durchschnitt einer tödlich endet.

In Deutschland sterben jährlich rund 6.600 Menschen an Verkehrsunfällen... und geht ihr deswegen nicht mehr auf die Straße?

Findet einfach selbst raus, wie es sich anfühlt auf einer Welle zur reiten. Ich kann es nur empfehlen!
Viel Erfolg!

(Simones Surfkurs wurde mit freundlicher Unterstützung von Mojosurf - Byron Bay zur Verfügung gestellt.)

© Fotos: Simone Leyrer

5 Day Great Aussie Surf Adventure

Snake

 

Kursort:  Ostküste
Kursbeginn: 
Montag, Mittwoch (nur ab Sydney), Freitag
Kursdauer:  5 Tage
Kurs-Start:
Sydney, Byron Bay oder Brisbane
Kurs-Ende:
Sydney, Byron Bay oder Brisbane

 

Kurspreis pro Person: 735 A$

(Preise gültig bis 03/2017)

 

Infos & Buchung

7 Day Livin’ the Dream

Snake

 

Kursort: Ostküste
Kursbeginn:
Montag, Mittwoch (nur ab Sydney), Freitag
Kursdauer: 7 Tage
Kurs-Start:
Sydney, Byron Bay oder Brisbane
Kurs-Ende:
Sydney, Byron Bay oder Brisbane

 

Kurspreis pro Person: 995 A$

(Preise gültig bis 03/2017)

 

Infos & Buchung

10 Day Go Pro Surf Adventure

Snake

 

Kursort: Ostküste
Kursbeginn:
Montag, Mittwoch (nur ab Sydney), Freitag
Kursdauer: 10 Tage
Kurs-Start:
Sydney, Byron Bay oder Brisbane
Kurs-Ende:
Sydney, Byron Bay oder Brisbane

 

Kurspreis pro Person: 1.395 A$

(Preise gültig bis 03/2017)

 

Infos & Buchung

14 Day Find your Mojo

Snake

 

Kursort:  Ostküste
Kursbeginn: 
Montag, Mittwoch (nur ab Sydney), Freitag
Kursdauer:  14 Tage
Kurs-Start:
Sydney, Byron Bay oder Brisbane
Kurs-Ende:
Sydney, Byron Bay oder Brisbane

 

Kurspreis pro Person: 1.890 A$

(Preise gültig bis 03/2017)

 

Infos & Buchung

Plane Deine Australienreise
... finde Tipps & Infos auf über 600 Seiten

Noch Fragen?
... rufe uns an

Persönliche Beratung
... vereinbare einen Termin mit uns in Berlin

Kontakt

Reisebine
Brandenburgische Str. 30
10707 Berlin

Tel:  030 - 889 177 10
Fax:  030 - 889 177 11

email-2-icon   Kontaktformular