3 Tage Fraser Island "Tag Along" Tour

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JR FraserIsland 1300

Inseltouren an der australischen Ostküste

3-tägige begleitete Selbstfahrer-Tour über die größte Sandinsel der Welt

 

Kilometerlange Strände, dichter Regenwald, kristallklare Seen, ein großes Stück australischer Geschichte und mehr Sand als in irgendeiner Wüste der Welt- das ist Fraser Island.

In drei Tagen diese Insel zusammen mit einer Gruppe von Gleichgesinnten in luxuriösen Allradautos erkunden, die man sogar selbst fahren kann - das ist die 3 Day 2 Night Fraser Island Tag Along Camping-Tour.

Dingos in freier Wildbahn entdecken, die Kunst des Didgeridoo-spielens lernen, spannende Geschichten über die australischen Ureinwohner, die älteste Kultur der Welt, hören und dabei die wundervoll einzigartige Natur genießen. Selbstverständlich dürfen auch die Hauptattraktionen der Insel, u.a. das Maheno Schiffswrack und der türkisblaue Lake McKenzie nicht fehlen. So viel Australien in so kurzer Zeit erlebt man selten! 

JR Gelaendewagen 800Was ist eine Tag Along Tour?
Tag Along-Touren sind geführte Selbstfahrer-Touren, bei denen man in einer Fahrzeugkolonne die Gegend erkundet. Die Geländewagen werden vom Veranstalter gestellt und man muss mindestens 21 Jahre sein, um selbst am Steuer sitzen zu dürfen. Wer unter 21 Jahren ist oder nicht selbst fahren möchte, kann auch einfach als Beifahrer an der Tour teilnehmen.

Vor Fahrtbeginn gibt es eine Einweisung vom Tourguide, der während der gesamten Tour das 1. Fahrzeug steuert und den Konvoi anführt. Das Überholen des Führungsfahrzeugs ist strengstens verboten!

3 Tage Fraser Island "Tag Along" Camping-Tour

 
Start: 
Noosa  -  Ziel:  Noosa
Termine:  immer montags & freitags
Dauer:  3 Tage / 2 Nächte
 

Preis pro Person:  ab 332 €

(Preis gültig bis 03/2018)
 

Im Preis enthalten sind:
erfahrener Tourguide, Abholung von der Unterkunft in Noosa, Geländewagen, Versicherung, Benzin, Nationalparkgebühren, Wilderness Beach Camping (mit Dusche und Toilette), Schlafsack, Kissen, Decken, alle Mahlzeiten, Sammeln und Probieren von Wongs (Aborigine Delikatesse), Angeln (und Würmer dafür sammeln), Didgeridoo-Unterrichtsstunde, Boomerang-Session bei Sonnenuntergang

Zur Buchung

Alle genannten Preise sind Endpreise
ÄNDERUNGEN VORBEHALTEN
PREISE OHNE GEWÄHR

 

Ein Erfahrungsbericht zur 3 Tage Tag Along Camping Tour auf Fraser Island
von Jasmin Rhein

Tag 1:

Von Noosa nach Fraser Island und zum Maheno Schiffswrack
Es ist 6.45 Uhr, als ich am Pick-up Point in Noosa ankomme. Die Zentrale des Tourunternehmens besteht aus einem Raum mit einigen Stühlen, die zu einem Fernseher hin ausgerichtet sind und einem Tresen, an dem die ersten Teilnehmer sich bereits anmelden.

Also schlängele ich mich an etwa 15 noch etwas verschlafen dreinblickenden Leuten vorbei zu dem bärigen Australier mit langen Haaren, Bart und breitem Grinsen auf dem Gesicht.
Dave, der Tourguide für die nächsten drei Tage auf Fraser Island, checkt mich ein und fragt nach meinem Alter. Leider bin ich mit meinen 20 Jahren knapp an der Altersgrenze fürs Selbstfahren vorbeigeschrampt, aber Ordnung muss sein und ich war mir ja bereits vorher über dieses Schicksal bewusst gewesen. Einen Geländewagen darf man in Australien halt erst ab 21 Jahren fahren.

JR Indian Head 2 800Als alle Teilnehmer eingetroffen sind, rund 25 Europäer im Alter zwischen 20 und 35, bekommen wir erst einmal ein Infovideo der australischen Regierung vorgeführt. Wie Dave vorher erklärt, ist das bereits etwas älter und wurde eingeführt, bevor es geführte Selfdrive-Touren auf der Insel gab. Dementsprechend einschüchternd ist das Video, was Autounfälle und Dingos auf Fraser Island angeht. Ansehen müssen wir es trotzdem und atmen gleich danach erleichtert auf, als unser Tourguide wieder etwas zurückrudert und uns versichert, dass nicht jede Reise auf die Sandinsel in einem auf dem Dach liegenden Auto oder mit einem Dingobiss endet. Diese Tour habe zumindest noch keinen solchen Vorfall zu verzeichnen.

Nach diesem ersten Schreck geht es endlich los in Richtung Sandinsel. Die ersten drei Freiwilligen dürfen sich ans Steuer einer der drei Geländewagen setzen und folgen Dave auf noch geteerten Straßen zum ersten Zwischenstopp.

Den erreichen wir nach einer kleinen Fährfahrt über den Noosa River und der ersten, skurrilen Fahrt auf dem Sandstrand von Rainbow Beach. Der erzeugt mit seinen bunten Felswänden auf der linken und der rauen See auf der rechten Seite einige große Augen!
An der letzten Tankstelle vor Fraser Island gabeln wir noch 3 Teilnehmer auf, um dann zur Fähre zu fahren, die uns endgültig von der uns bekannten Welt wegbringen wird. So fühlt sich die Fahrt, vorbei an seichten Wellen, über den breiten Sandstrand nämlich an - wie eine Fahrt in einer anderen Welt. Auf Fraser Island gelten eigene Gesetze. Zwar gibt es auch Geschwindigkeitsbegrenzungen, aber ansonsten brettern die vier Geländewagen ohne Einschränkungen über den ungewohnten Untergrund am sanft dahin brausenden Meer vorbei. Uns kommen einige andere Geländewägen entgegen, Dave winkt jedem einzelnen zu und manövriert die Kolonne gekonnt über den „Strand-Highway“.

JR Dingo 760Nach einiger Zeit, gerade als wir beginnen uns an die Strandfahrt zu gewöhnen, hält Dave plötzlich an, winkt aus dem Fenster zu und deutet nach links.
Unsere Verwirrung hält nicht lange an, da der Fahrer unseres Autos gleich darauf „Dingo!“ ruft und in dieselbe Richtung deutet. Tatsächlich läuft ein sandfarbenes Tier, das aussieht wie ein gewöhnlicher, etwas abgemagerter Hund, direkt auf die Autos zu. Wir jubeln über unser Glück, so schnell einen der wenigen reinrassigen Dingos zu sehen, die es Vermutungen zufolge nur noch auf dieser Insel gibt.
Schnell ein paar Fotos geknipst und schon geht es weiter, sodass wir kurze Zeit später an unserem Camp ankommen.
Hier werden wir von einem weiteren Tourguide empfangen, der bereits ein leckeres Wrap-Buffet für uns vorbereitet hat, auf das wir uns erst einmal hungrig stürzen.

In einer kleinen Ansprache erklärt uns Dave dann alles Wichtige über das Camp und die nächsten Tage.

JR Maheno Schiffswrack 800Da wir ja bereits früh am Morgen losgefahren sind, haben wir noch viel Zeit die Insel zu erkunden. So brechen wir kurz nach dem Mittagessen auf und fahren wieder über die Sandpisten zu einer der größten Attraktionen Fraser Islands: das Maheno Schiffswrack.
Der rostige Rest des Luxusliners ist nicht mehr ganz so groß, wie man es von den Fotos kennt, aber trotzdem noch ein toller Anblick.
Dazu gibt Dave uns sein ganzes Hintergrundwissen über den Koloss weiter. Ein großer Vorteil gegenüber den Selbstfahrern, denn so müssen wir die Infotafeln nicht lesen und bekommen dank seiner witzigen Art zu erzählen noch ein paar Lacher dazu!

Der nächste Stopp ist an der zweitgrößten Wasserader der Insel, wo es dank Daves „Alligator Game“ nicht lange dauert, bis nahezu jeder im kühlen Nass des glasklaren Flüsschens liegt. Schließlich robbt fast die ganze Gruppe durch das Gewässer und versucht sich gegenseitig immer wieder zu tunken, wenn jemand es wagt aufzustehen. Bis wir am Ende einen windigen Sprint zu den wasserscheueren Teilnehmern sowie unseren Klamotten und Handtüchern hinlegen.

Wem das noch nicht genug Badespaß war, der kann kurz darauf an einem kleinen See erneut ins kühle Nass tauchen, Volleyball, Frisbee oder Rugby spielen oder einfach die Aussicht genießen.

Beim anschließenden Barbecue Dinner im Camp mit darauf folgendem Didgeridoo-Kurs merken wir schnell, das Dave sich sehr intensiv mit der Kultur der australischen Ureinwohner auseinandergesetzt hat.
Er erklärt uns beispielsweise, wie man echte Didgeridoos von Fälschungen unterscheidet und die Ureinwohner so finanziell unterstützen kann. Auch die Bedeutung und den Nutzen des Instruments für die Ur-Australier kann er uns detailliert schildern. Zu guter Letzt führt er uns auch seine 1-a-Didgeridoo-Künste vor, wofür es gellenden Applaus von allen gibt.
Danach dürfen sich alle selbst an ihren Blaskünsten versuchen, wobei nur den wenigsten annähern so ein Ergebnis glückt wie unserem Lehrer.

Tag 2:

JR Indian Head 800Champaign Pools - Indian Head
Für die Frühaufsteher der Gruppe heißt es um halb sechs runter von der Isomatte, denn es wartet ein rosaroter Sonnenaufgang über dem Meer, genau hinter der Düne, vor der die Zelte stehen.
Nach diesem schönen Anblick begeben wir uns zum Essbereich im Camp, wo das Frühstück um 6:30 Uhr beginnt. Uns kommt ein Didgeridoo spielender Dave entgegen, der mit seiner Musik auch die anderen Teilnehmer sanft aus dem Schlaf holt.

Vorteil dieses frühen Erwachens ist, dass man zu den Hauptattraktionen gelangen kann, wenn noch wenige andere Touristen da sind, denn das ist das Motto der Tour: Erster sein.

Diesem Leitsatz entsprechend sind wir auch tatsächlich die Ersten an den so genannten Champaign Pools. Die durch Felsen vom Meer getrennten Becken werden immer wieder von sprudelnden Wellen befüllt, woher sie auch ihren Namen bekamen. Nachdem jeder, der es will, ein Bad genommen hat und ein Instagram-taugliches Bild von sich in dem klaren, blauen Wasser erhaschen konnte, können wir zufrieden weiterziehen.

JR Indian Head3 800Der nächste Halt ist Indian Head, ein höchst spiritueller Ort für die einheimischen Butchulla People, weshalb Dave uns zuerst eine kleine Zeremonie abhalten lässt, in der wir, kurz gesagt, versprechen, den Ort sowie ihre eigentlichen Inhaber zu ehren und respektieren.

Als wir oben auf der erhöhten Landzunge stehen, können wir nahezu spüren, warum der Ort so heilig für die Ureinwohner ist.
Man fühlt sich wie ein Herrscher des Ozeans, wenn man auf das tiefblaue Meer blickt, wo wir schnell Rochen erspähen und man auch nicht selten Delfine, Haie und zur richtigen Saison sogar Wale entdecken kann.

Noch dazu blickt man links und rechts auf die langen, farbenfrohen Strände der Insel, was tatsächlich so wirkt, als würden sie genau diesem Punkt entspringen.

Kurz darauf, beim Lunch in einem kleinen Park mit festen Sitzbänken, fühlen wir uns schon wieder wie in einer fremden Welt, als wir zuerst von einem großen Waran beim Essen begrüßt werden, um gleich darauf beim Toilettengang mit einer nicht minder großen Spinne konfrontiert zu werden.
JR Wraps 800Dank Daves schützendem Auftreten können wir aber trotzdem unsere leckeren Wraps und dazu sogar Pommes, die unser Guide extra vom nahe liegenden Kiosk besorgt hat, genießen.

Apropos fremde Welt: Während unserer Weiterfahrt an der Küste entlang, treffen wir auf drei kleine Flugzeuge, deren Piloten hier einfach so auf dem Sandstrand ihre Start- und Landebahn eröffnet haben. Dave hüpft schnell aus dem Auto und spricht mit einem der Piloten, um uns kurz darauf Bescheid zu geben, dass jeder der mag für 60 AU$ einen Rundflug um die Insel machen kann. Da er am Abend vorher schon einmal in die Runde gefragt hat, ist bereits klar, wer mitkommt und so versammelt sich schnell eine Gruppe von acht Leuten um die Flugzeuge. Im Handumdrehen starten diese auch schon, der Rest der Gruppe, inklusive mir, fährt mit den Autos weiter am Strand entlang.

Etwa eine halbe Stunde später sammelt die „Bodengruppe“ die begeisterten Flugpassagiere wieder ein, die freudig von ihrem Erlebnis erzählen. Die verschiedenen Seen und Flussläufe einmal von oben zu sehen, muss sich sehr gelohnt haben, da sind wir anderen fast neidisch, zu knauserig gewesen zu sein!

Der Tag ist aber noch lange nicht gelaufen. Wir steuern jetzt auf den dichten Regenwald zu und schaukeln uns eine gute halbe Stunde durch ihn hindurch. Massive Bäume und dunkles Grün umhüllen die Autos. Man kann sich kaum satt sehen an so viel purer Natur.

Inmitten dieses Waldes halten wir schließlich an einem Parkplatz, der uns nach drei Kilometern Fußmarsch zu einer Dünenlandschaft führt. Das skurrile Bild dieser Sandmasse, umgeben von unendlich viel Dunkelgrün, lassen wir erst einmal sacken, bevor wir weitergehen und schlussendlich vor einem langen Sandhang stehen, der in einem See endet.
Hier verweilen wir den Rest des Nachmittags, leider ohne eine Süßwasserschildkröte entdecken zu können, die hier ihren natürlichen Lebensraum hat.

JR Gemeinschaftszelt 800Pünktlich zum Sonnenuntergang kommen wir schließlich wieder am Camp an. Dave führt uns nach einer kleinen Dusch- und Auffrischungspause zu einem Baum, aus dem wir uns frischen Tee machen können, ein ungewohntes Gut für die meisten von uns. Und lecker noch dazu!
Mindestens genauso lecker ist das Abendmenü mit Salatbuffet und deliziös zubereitetem Pan Fried Chicken, was sich alle genüsslich auf der Zunge zergehen lassen.

Sobald alle satt sind und sich auch jeder einen Schoko-Cookie als Dessert gegönnt hat, setzt Dave sich vor uns und beginnt mit seiner schon angekündigten „Story Time“.
Über eine Stunde lang sitzen alle gebannt im Aufenthaltszelt und lauschen der aufregenden Geschichte Fraser Islands. Von James Cook und den Einwanderern, wie sie auf die hier heimischen Butchulla People und andere Ureinwohnerstämme trafen und ihr Leben von Grund auf änderten. Er schildert uns das Leid dieser Menschen, erklärt warum sich vieles so abgespielt und was diese älteste Kultur der Welt durchleben musste und immer noch muss.

Dave erläutert aber auch, wie sich die Lage bessern kann und was bereits getan wird, wie wichtig wir als interessierte Reisende für diese Kultur sind und was wir noch tun können, um an der Veränderung teilzuhaben.
Man merkt schnell, wie gut sich Dave mit diesen Geschichten auskennt und wie einfühlend er, ganz im Gegensatz zu einigen seiner Volksgenossen, mit dem Thema umgeht.

Auch das ist eine Besonderheit dieser Tour, dass man so viel über die Menschen lernt, für die diese Insel am wichtigsten ist, weil sie deren Zuhause ist. Eigentlich ja logisch, aber nicht selbstverständlich.

In dieser Nacht drehen sich in der Gruppe sicher einige Gedanken im Kreis, uns wurden die Augen weit geöffnet, aber wir haben auch Schönes erfahren und man ist irgendwie stolz, Teil dieser Tour zu sein.

Tag 3:

JR Gruppe Lake Mckenzie 800Lake McKenzie - Noosa
Am nächsten Tag wartet nach einem erneuten Didgeridoo-Weckgesang und leckerem Frühstück eines der Goldstücke Fraser Islands auf uns: Lake McKenzie.

Ganz nach dem Tourmotto sind wir die ersten, die den türkisfarbenen Süßwassersee erreichen und hüpfen sofort in das glasklare Wasser. Laut Dave ist der pulvrige, weiße Sand super gut für Haut- und Haarpeelings, um Silberschmuck zu säubern und sogar für die Zahnreinigung geeignet. Im Handumdrehen sind wir alle von oben bis unten mit dem Sand paniert, was natürlich für gellendes Gelächter sorgt.
Nach dem ausgiebigen Wellness-Bad ziehen alle sich in den nahe liegenden öffentlichen Toilettenhäuschen um, denn ein letztes Plätzchen hat Dave uns noch zu zeigen.
Wir fahren zu einem ehrwürdigen Ort, zu dem nur die weiblichen Ureinwohner Zutritt haben: Ein Fluss, an dem die Frauen ihre Kinder zur Welt brachten.

Bevor wir zu dem heiligen Gewässer laufen, erzählt uns unser Guide noch etwas über die tolle Pflanzenwelt, die sich uns in diesem Regenwaldstück präsentiert.
Auch ein paar Ausstellungsstücke, beispielsweise eine Badewanne des Maheno-Schiffswracks und Informationsschilder über das Leben der Einwanderer und der Ureinwohner sind hier zu sehen.

Nach diesem letzten Stück interessanter Geschichte setzen wir uns wieder in die Geländewägen und treten die Rückreise an.
Von der Fähre aus entdecken wir sogar noch einige Delfine, als hätte die Insel sie gesendet, um uns Lebewohl zu sagen.

Lebewohl müssen wir auch einander sagen, als wir gegen 18:00 Uhr abends wieder in Noosa ankommen. Wer nicht mit dem Auto angereist ist, wird von Dave und einem Kollegen in die umliegenden Hostels gebracht, natürlich nicht bevor jeder eine bärige Umarmung von Dave erhalten hat!

 

 

     Alles Wissenswerte zu Unterkunft, Verpflegung und Fahrzeugen

 

JR Camp 780Die Unterkunft:

Man übernachtet in einem Camp, das aus vielen Zelten für jeweils 2-3 Personen besteht. Geschützt von einer Sanddüne schläft man direkt am Meer und kann sich nachts vom angenehmen Wasserrauschen in den Schlaf wiegen lassen. Die Schlafsäcke, Isomatten und Kopfkissen werden gestellt, von eigenem Bettzeug wird abgeraten. Menschenduft ist nämlich ein Lockmittel für die Dingos (wilde Hunde), die auf der Insel ihren natürlichen Lebensraum haben. Das vorhandene Material ist deshalb mit speziellem Waschmittel gewaschen, sodass die neugierigen Tiere nicht auf die Idee kommen, in den Zelten auf Futtersuche zu gehen.

Ein Campingklo und eine Dusche sind ebenfalls vorhanden (siehe Foto unten). Den Umständen der puren Wildnis Fraser Islands entsprechend, ist aber kein Luxusbad zu erwarten. Da man jeden Tag in saubersten Gewässern badet, kommen die meisten während des Aufenthalts sowieso ganz ohne Dusche aus.

Im überdachten Gemeinschaftsbereich mit zahlreichen Tischen und Bänken ist viel Platz für entspannte Abende in der Gruppe, dank einer guten Auswahl an Gesellschaftsspielen hat Langeweile hier keine Chance.

JR Campingklo Dusche 800Die Verpflegung:

Ob vegetarisch, vegan, glutenfrei oder ähnliches: Wer besondere Verpflegung braucht, muss nur rechtzeitig (am besten bei der Buchung) Bescheid sagen und kann sicher sein, immer eine passende Speise zu bekommen.

Es gibt morgens, mittags und abends stets genug Füllung für den hungrigen Magen. Zum Frühstück werden Müsli, French Toast, einfacher Toast und Aufstrich sowie Kaffee, Tee und Säfte serviert, um fit in den Tag zu starten.
Mittags gibt es ein Buffet für Wraps mit frischem Gemüse, Fleisch, Thunfisch und Soßen, sodass auch unterwegs nicht an Hunger zu denken ist.

An den beiden Abenden werden die Grills angeschmissen und die fleißigen Guides scheuen keine Mühen, ein ausgezeichnetes Dinner auf die Tische zu zaubern.

Im Camp kann man sich jeder Zeit mit kaltem und warmem Wasser eindecken, Sirup, Kaffee oder Tee sorgen für den Extrapepp.

Kleiner Tipp: Wegen der langen Tagestouren empfiehlt es sich, eine Wasserflasche dabeizuhaben, die man in der Unterkunft immer wieder nachfüllen kann.

Die Fahrzeuge:

Bequeme Allradautos mit Platz für bis zu 8 Personen sorgen für ein echtes Erlebnis auf den Stränden und dem rauen Gelände im Regenwald von Fraser Island. Wer einen Führerschein besitzt und mindestens 21 Jahre alt ist kann sich sogar selbst ans Steuer setzen und eine absolut einzigartige Erfahrung machen. Keine Sorge, dank Schaltautomatik fährt sich das Auto fast wie von selbst. Außerdem folgt man stets dem erfahrenen Guide, sodass die Gefahr vom Weg abzukommen oder im Sand stecken zu bleiben auf ein Minimum reduziert wird.

Der Guide erklärt vor jeder Abfahrt immer, ob die nächste Strecke eher einfach oder schwerer zu fahren ist, so kommen sowohl die ängstlicheren Fahrer als auch die Adrenalinjunkies immer auf ihre Kosten.

Fazit
Die 3 Day 2 Night Tour unterscheidet sich in einigen entscheidenden Punkten von anderen Fraser Island Touren, was sie zu einem echten Goldstück macht.
Auffallend ist zum einen, dass man dank der Mühevollen Planung des Guides oft alleine an den Hot Spots ist, denn das Motto „Sei immer der Erste“ wird meist bravourös eingehalten. Selbstverständlich heißt das auch eher aufstehen und manchmal etwas länger fahren, wenn eine Attraktion gerade gut besucht ist und man umdisponieren muss. Für die tollen Fotos ohne zig andere Menschen im Hintergrund und den vollen Genuss der einzigartigen Landschaft lohnt sich das aber allemal!
Zum anderen steht die Kultur der australischen Ureinwohner gewaltig im Vordergrund. Da eines der gesündesten und ältesten Völker, die Butchulla People einst diese Insel bevölkerten und bis heute dafür kämpfen müssen, ihr eigenes Land zu schützen, gibt es auch sehr viel über sie zu erfahren. So viel, dass man fast achtgeben muss, vor lauter fesselnder Geschichte, die sagenhafte Natur um sich herum nicht zu vergessen.
Es gibt wohl kaum eine bessere Möglichkeit, etwas über die Geschichte zu lernen als von einem Menschen, der von echten Butchulla People unterrichtet wird, um selbst einer zu werden.
Man ist während der gesamten drei Tage in besten Händen und von Leuten umgeben, die alles dafür tun, den Reisenden drei außergewöhnliche Tage zu liefern und es auch schaffen. Eine tolle Erfahrung für jedermann! 

© Fotos: Jasmin Rhein

 

Alternativen zu dieser Tour nach Fraser Island

2 Tage Fraser Explorer

Dauer: 2 Tage / 1 Nächte
Start:
Hervey Bay

Ende: Hervey Bay
Abfahrt: täglich

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3 Tage Fraser Island

Dauer: 3 Tage / 2 Nächte
Start:
Hervey Bay

Ende: Hervey Bay/Rainbow Beach
Abfahrt: täglich

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3 Tage Fraser Island mit Hotel

Dauer: 3 Tage / 2 Nächte
Start:
River Heads/Hervey Bay

Ende: River Heads/Hervey Bay
Abfahrt: täglich

SAB Kingfisher resort

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