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Teilnehmer-Feedback zum Surf Instructor Kurs
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Corona-Update: Australien hält seine Grenzen für Touristen weiterhin geschlossen. Infos und Updates beim Department of Health sowie hier

Es ist uns sehr wichtig, dass unsere Kunden zufrieden mit den von Reisebine vermittelten und angebotenen Produkten sind.
Aus diesem Grund fragen wir regelmäßig direkt bei all jenen nach, die sich für eines unserer Angebote angemeldet haben bzw. eine Buchung tätigen. Schließlich wollen wir nur Dinge auf unserer Webseite vorstellen, die wir selbst als gut und weiterempfehlenswert erachten.

Um zu zeigen, dass die Rückmeldungen unserer Kunden von uns sehr ernst genommen werden, haben wir hier eine kleine Resonanzsammlung erstellt, die regelmäßig erweitert wird.

Wir haben gefragt:

Bist du mit dem Surf Instructor Kurs zufrieden? War das Preis-/Leistungsverhältnis okay? Was hat dir gefallen und was nicht?

Claudia

Also im Großen und Ganzen hat mir der Kurs sehr gut gefallen, aber natürlich gibt es ein paar Punkte die besser waren, und welche, die einem negativer aufgefallen sind.
Gut gefallen haben mir die Leute dort, zwar kaum Australier und eher Europäer, aber das war ja zu erwarten.

Außerdem dachte ich, dass die Leute in der Academy alle schon recht gute Surfer sind, was nicht der Fall war, aber dazu ist die Academy ja da - um Surfen zu lernen.
Sonst waren die Leute, die Manager, das Personal und vor allem die Surflehrer usw. total aufgeschlossen und nett.

Die Unterkunft war in Ordnung, es war zwar recht wenig Platz, nicht allzu sauber und etwas veraltet (durch das Dach kam Regen ins Zimmer), aber daran sind zum Großteil eher die Bewohner schuld als die Reinigungskräfte und es ist wie gesagt ein Surfcamp. Ich durfte dann nach 3-4 Wochen vom Academy Haus in einen Bungalow umziehen. Die Bungalows sind für Leute die früh ins Bett gehen, wenig Party machen und sich eher aufs Surfen konzentrieren möchten. Diese Unterkunft war super, mit direktem Blick aufs Meer, sehr ruhig und sauber!

Das Essen war auch gut. Das Frühstück fand ich super und das Mittagessen auch, nur abends hätte ich mir gern etwas Gesünderes gewünscht. Es gab oft Fast Food und wenig Proteine. Ich dachte, dass auch die Ernährung vielleicht etwas in die Fitness- und Sport-Richtung geht, dem war leider nicht so. Ich habe dann auch etwas zugenommen - trotz Surfen und Fitness.

Was das Surfen angeht, muss ich sagen, dass das die Surfschule echt gut macht! Gerade für Leute, die erst damit anfangen. Es wird nichts dem Zufall überlassen und sehr auf die Sicherheit geachtet. Mein Surfen hat sich wirklich stark verbessert! Sie haben dann auch recht schnell gemerkt, dass ich vorher schon öfter surfen war und mich in die "Red Group" gesteckt, wo wir in einer kleinen Gruppe zusammen von Shaun Cansdell, einem Profisurfer, unterrichtet wurden. Allerdings finde ich es schade, dass die Surfschule nur so wenige richtige Surfbretter für die Academy Leute hat. Leute, die nicht in der „Red Group" sind, mussten wochenlang das Surfen auf „Softtop" Brettern (Softtop ist ein Surfbrett für Anfänger; Anm. d. Red.) üben. Allerdings haben sie diese Regel dann gegen Ende etwas gelockert. Ich meine, wenn man sich wochenlang auf das Surfen konzentriert, möchte man am Ende auch in der Lage sein, ein richtiges Brett zu surfen und nicht nur das "foamie" (ein Foamie ist ebenfalls ein Surfboard für Anfänger; Anm. d. Red.).
Außerdem musste man immer einen der Surflehrer suchen, die das Recht hatten, die richtigen Bretter auszuhändigen. Deswegen ist es am geschicktesten, sich ein eigenes Brett zuzulegen.
Die Surfstunden fand ich mit allen Surflehrern sehr hilfreich, alle konnten super surfen und das auch gut weitergeben. Die Theoriestunden waren auch super geplant und organisiert, ebenso die Fitnessstunden, daran gibt's nichts zu meckern!

Die Surfspots waren auch alle super, es war wenig los und meistens richtig super Wellen. In der „Red Group" sind wir mit Shaun auch oft zu Spots gefahren. Das ist allerdings nicht die Regel! Also, wenn ich 3 Monate dort gewesen wäre und nur die 4 Spots in der näheren Umgebung hätte surfen können, wäre das etwas langweilig geworden, denke ich.

Ich fand auch super, wie man uns gezeigt hat, wie man dann selbst Leuten das Surfen beibringt. Es war eine tolle Erfahrung, die benötigten 40 Stunden als Surflehrer zu arbeiten - auch wenn es im Winter schon mal frisch wurde, wenn man 2 Stunden im Wasser stand.

Zum Instructor Kurs muss ich sagen, wir sind auf die Theorie super vorbereitet worden. Es gab auch ein paar praktische Tests, u. a. einen Ocean Fitness Test, auf den wir ebenfalls gut vorbereitet worden sind und einen Schwimmtest (500m in 10 Min.).
Der Schwimmtest war richtig hart. Zwei Wochen vor der Prüfung meinten die Surflehrer, wir sollten anfangen zu trainieren. Kurz vor dem Test hieß es, dass jeder der Engagement zeigt auch besteht. Ich hab extra Kraulen gelernt, war fast jeden Tag schwimmen und gehörte zu den 3 Leuten, die von 13 Teilnehmern bestanden haben. Allerdings konnte man den Schwimmtest auch wiederholen. Am Ende haben es dann alle geschafft. Allerdings hat derjenige, der den Test abgenommen hat, dabei auch ein Auge zugedrückt. Ich habe auch in Deutschland schon ein wenig schwimmen geübt für den Test.

Dann zum Schluss hatten wir ja noch den eigentlichen "Surftest". Ich muss sagen, dafür, dass wir 3 Monate genau auf diesen Test hin trainiert haben, war alles schon recht schlecht organisiert. Wir sind zu spät gekommen, es gab Probleme mit dem Frühstück usw. Uns wurde auch gesagt, wir müssten nur eine Welle rechts und links nehmen, und würden dann bestehen.
Wir mussten von dem Wochenende in Byron Bay zweimal vorsurfen, weil die Bedingungen am ersten Tag so schlecht waren. Ich habe den praktischen Surftest dann am zweiten Tag als einzige von den 13 Teilnehmern vom Surfcamp bestanden. Allerdings hatte ich auch Glück gehabt. Die Frau, die unser Surfkönnen beurteilt hat, kannte mich schon. Das lag daran, dass ich gleich in der 3. Woche mit ein paar Anderen über das Wochenende nach Byron Bay gefahren bin. Die Anderen mussten den Surftest wiederholen und ich bin einfach mitgegangen und habe den Test zum Spaß mitgesurft. Daher kannte ich die Prüferin und sie gab mir damals noch Tipps für meinen eigenen Test. Könnte gut sein, dass sie mich deswegen hat bestehen lassen.

Fazit: Alles in allem war es eine super Erfahrung, ich würde es auf jeden Fall wieder machen. Ich war dann nach den 3 Monaten auch echt traurig, die Surfschule verlassen zu müssen.

Allerdings muss ich schon sagen, dass ich es krass finde, dass mit diesem Instructor Kurs geworben wird, wir 3 Monate darauf vorbereitet werden, und dann fast alle durchfallen. Soweit ich weiß haben die anderen den Test nochmal gemacht und viele haben nun auch bestanden. Trotzdem muss man eben dann nochmals den Bus, Unterkunft, Essen usw. aus eigener Tasche bezahlen, um den Test noch einmal zu machen.

 

© Foto oben: Veranstalter

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Surf Instructor Kurs getestet

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