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Uluru & Kata Tjuta
NL Uluru4 1300

Corona-Update: Australien hält seine Grenzen für Touristen weiterhin geschlossen. Infos und Updates beim Department of Health sowie hier

Highlights im Northern Territory

zusammengestellt von Rubina Varago & Lena Heise

 

Der Uluru-Kata Tjuta National Park ist die Heimat der berühmtesten Sehenswürdigkeit Australiens: Das UNESCO Weltkulturerbe Ayers Rock, auch Uluru oder „The Rock" genannt.

Der Uluru ist ein 348m hoher roter Monolith. Er gilt sowohl als physisches als auch als spirituelles Zentrum Australiens, da er eine sehr wichtige Rolle für den Aboriginal-Stamm der Anangu spielt.

Um den Uluru zu erkunden, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Viele selbst geführte oder von Tourenanbietern geführte Wanderwege stehen zur Verfügung, außerdem sogar eine kurze, kostenfrei von Park-Rangers angebotene Führung, die 1,5 Std. dauert und u.a. die Geschichte der Anangu Aboriginals erzählt (Treffpunkt am Mala Walk Schild um 8 Uhr zwischen Oktober und April und um 10 Uhr zwischen Mai und September).

Besonders schön ist der Uluru zum Sonnenauf- und Sonnenuntergang. Zu diesen Zeiten strahlt er in seiner vollen Pracht und in einem wunderschönen rot. Wer die Möglichkeit hat, sollte unbedingt die Gelegenheit nutzen.
Auch tagsüber ist der rote Berg eine Wanderung wert. Atemberaubende Felsgebilde und kleine Höhlen im Inneren machen die Besichtigung des Ulurus zu einer spannenden Entdeckungstour.

 

Kata Tjuta© Foto: Tourism Northern Territory

 

Im Nationalpark befinden sich außerdem die Kata Tjuta, auch Olgas genannt. Man kann sie auf dem 26 km vom Uluru entfernt gelegenen und „Kata Tjuta dune viewing area" genannten kurzen Wanderweg oder auf dem 7,4 km langen „Valley of the Winds" Wanderweg erkunden.

Auf dem Weg durch und über die Olgas kann man sein eigenes kleines Abenteuer erleben. Zwischen den Felsen ragen hin und wieder kleine Pflanzen hervor, bei denen man sich fragt, wie an diesem trockenen heißen Ort überhaupt etwas wachsen kann.
Die Aussicht von etwas weiter oben ist einzigartig. Auch wenn die Umgebung nicht sonderlich viel zum Bestaunen bietet, ist es einfach ein unglaubliches Gefühl, dort oben zu stehen und über die endlosen Weiten des Northern Territory zu blicken.

Der Besuch im Uluru Kata Tjuta National Park ist kostenpflichtig. Pro Person zahlt man für einen 3-Tage-Pass 38 A$; Kinder unter 18 Jahren zahlen nichts (Stand: Mai 2021).
Den Pass kann man online kaufen. Einen Link dazu findest du unten.

Wie kommt man hin?

# Mit dem eigenen PKW/Camper

Von Alice Springs aus ist der Uluru über den Stuart Highway (463 km) zu erreichen (bei Erlunda rechts abbiegen). Die Fahrt dauert ca 5 1/2 bis 6 Stunden. Nach Einbruch der Dunkelheit sollte die Strecke aufgrund von Tieren auf der Fahrbahn nicht gefahren werden! Die Strecke ist lang, öde und völlig uninteressant.

Wer mit einem Geländewagen unterwegs ist, kann auch die landschaftlich schönere Strecke vorbei an den West MacDonnell Ranges und dem Kings Canyon über den Larapinta Drive nehmen, der dann später in den Mereenie Loop übergeht. Da die Hälfte dieser Strecke nur aus Schotterpisten besteht, ist ein Geländewagen unumgänglich.

Auf unserem Autofahren-Portal findest du unter anderem viele Routenvorschläge und Tipps rund ums Autofahren im Outback.

 

Walking Uluru© Foto: Tourism Northern Territory / Mitchell Cox

 

# Mit einer Tour

Touren zum Uluru starten in Alice Springs, aber auch in Yulara. Hier sollte man darauf achten, dass nicht alle Touren, die in Y ulara starten oder von dort Teilnehmer "einsammeln" auch wieder in Yulara enden. Dies ist meist NICHT der Fall. Die meisten Touren enden in Alice Springs.
Viele Touren kombinieren den Uluru mit dem Kings Canyon und dauern 2-5 Tage.

 

# Mit dem Flugzeug

Der Ayers Rock Airport wird von Alice Springs (45 Min.), Cairns, Melbourne, Brisbane und Sydney angeflogen.

Übernachtungsmöglichkeiten

Übernachten sollte man im Nationalpark unbedingt, damit man den Uluru und die Kata Tjuta zum Sonnenuntergang oder –aufgang erleben kann. Diese antiken Riesenfelsen bieten dann ein unvergessliches Erlebnis Dank der wechselnden Farben auf ihren Oberflächen, die durch die Bewegung der Sonne entstehen.

Zur Übernachtung gibt es im weiten Umkreis nur den kleinen Mini-Ort Yulara, der aus verschiedenen Hotelanlagen sowie einem Campingplatz besteht, die alle zum Ayers Rock Resort gehören. Reservierungen weit im voraus sind hier zwingend erforderlich. Einfach vorbeikommen und Einchecken ist fast immer aussichtslos.

 

# Ayers Rock Resort / Yulara

Das Ayers Rock Resort besteht aus sieben verschiedenen Unterkünften für das kleine oder große Budget.
 

 

# Curtin Springs Wayside Inn

Das Curtin Springs Wayside Inn liegt am Lasseter Highway ungefähr 102 km östlich vom Uluru. Nahe des Mt. Connors kann man in diesem kleinen Ort im Outback auf vier verschiedene Möglichkeiten übernachten.

Die günstige Variante sind die für zwei Personen ausgelegten Budget-Räume mit einem Gemeinschaftsbad. Ein kleines bisschen teurer sind die Räume mit eigenem Bad, die für bis zu 4 Personen geeignet sind. Ist man mit der Familie unterwegs, kann man ein Familienzimmer buchen, welches ebenfalls ein eigenes Bad besitzt (es sind rollstuhlgerechte Bäder vorhanden). Ein Familienzimmer bietet Schlafmöglichkeiten für 5 Personen. Allerdings ist es möglich, noch 1-2 Zustellbetten mit ins Zimmer zu stellen.
Für alle diejenigen, die mit dem Camper unterwegs sind, bietet das Wayside Inn Stellplätze mit und ohne Strom an. Die Plätze mit Strom sind auf 10 Stück begrenzt. Die einfachen Stellplätze sind unbegrenzt und kostenlos.
Das Wayside Inn verfügt über ein eigenes Restaurant, welches Frühstück, Mittag- und Abendessen anbietet. Schon bei der Ankunft ist es möglich, die Speisen für die nächsten Tage dazu zu buchen.

 

Curtin Springs© Foto: Tourism Northern Territory

 

# Wild Campen

NEIN, es ist nicht gestattet, irgendwo am Uluru, seiner Umgebung oder sonst wo wild zu campen.

Das wird einige vielleicht trotzdem nicht davon abhalten, sich mit dem Camper zum Uluru auf den Weg zu machen, ohne einen Platz auf dem Campingplatz oder ein Zimmer im Hotel reserviert zu haben. Ein Plätzchen wird sich doch sicherlich irgendwo finden lassen; auf einem Parkplatz, einer kleinen Nebenstraße, irgendwo im Outback ....

Diesen "Schlaumeiern" sei gesagt: Die Park Ranger kennen alle Plätze, alle Wege, alle Möglichkeiten, an denen Wildcamper stehen. Wer also eine satte Strafe vermeiden möchte, hat folgende Möglichkeiten:

  • auf dem Campinplatz am Ayers Rock einen Stellplatz zu reservieren
  • ein Zimmer in einem der Hotels am Ayers Rock zu buchen
  • den Camper in Alice Springs stehen zu lassen und eine mehrtägige Campingtour zu buchen.

  

Links & Infos

© Fotos: Tourism Northern Territory / Mitchell Cox; Nicole Löwe
aktualisiert: 07/20 (sab)
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