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Work & Travel in Australien - Tipps zur Jobsuche -
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Job-Agenturen | Backpacker Magazine | Tageszeitungen | die Konkurrenz | Fruit-Picking | Handy | Backpacker-Hostel | Gewerkschaften
Für jeden Working Holiday Maker ergibt sich die Frage, ob man mit der Jobsuche für das Work and Travel Jahr bereits in Deutschland oder erst in Australien beginnen soll.
Für’s “Kellnern”, “Fruitpicking” oder sonstiger “Casual Work” kann man die Jobsuche getrost in Australien starten.
Für höher qualifizierte und besser bezahlte Jobs in seinem Ausbildungsberuf kann man ggf. auch bereits von Deutschland aus Bewerbungen z.B. per eMail verschicken und damit ein paar Wochen vor der Abreise beginnen. Da man mit dem Working Holiday Visum jedoch nur bis zu 6 Monaten bei ein und demselben Arbeitgeber arbeiten kann, kommt es auf die Branche an, bei der man sich bewerben möchte. Hotelfachkräfte und andere saisonale Berufe sind hier klar im Vorteil. Vorsicht: Es ist auch in Australien nicht einfach, schnell einen Job zu finden. Deshalb sollte man nicht den Fehler machen und das Working Holiday Visum als Garantieschein für einen Job anzusehen. Trotz boomender Wirtschaft und niedriger Arbeitslosenrate liegen Jobs für einen befristeten, kurzen Zeitraum auch in Australien nicht auf der Strasse. Wer mit dem Gedanken spielt, nur ein paar Hunderter einzupacken, ein Flugticket nach Australien zu kaufen und sich ein Jahr lang durchs Land zu jobben, könnte schnell baden gehen. Für viele gut bezahlte und qualifizierte Jobs wird eine Ausbildung vorausgesetzt. Wer wissen möchte, ob der deutsche Abschluss überhaupt in Australien anerkannt wird - denn dies muss nicht immer der Fall sein - kann dies u.a. bei einer Jobagentur oder der australischen Botschaft erfragen.
JOB-AGENTUREN
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Private Vermittlungsagenturen haben in Australien einen wesentlich größeren Stellenwert als bei uns. Es gibt sie zu Duzenden in den großen Städten wie Sydney, Melbourne, Brisbane, Adelaide und Perth. Die Adressen ihrer Büros und Niederlassungen findet man in den Gelben Seiten sowie in allen Backpacker-Magazinen, die in den Hostels kostenlos ausliegen. Einige von ihnen sind auf bestimmte Berufsgruppen spezialisiert. So gibt es z. B. spezielle Agenturen für Pflegepersonal, für IT-Berufe oder Büropersonal. Sie vermitteln sowohl qualifizierte Jobs, als auch einfache Tätigkeiten jeder Art. Im Internet sind viele mit einer Webseite vertreten, so dass man sich bereits von Deutschland aus einen ersten Eindruck über die momentane Jobsituation machen kann.
WICHTIGER TIPP: Auf den ersten Anruf bei einer Jobagentur sollte man sich sehr gut vorbereiten. Die Mitarbeiter bilden sich bereits zu diesem Zeitpunkt einen Eindruck vom potentiellen Bewerber:
- Wie kommuniziert er/sie?
- Wie gut spricht er/sie Englisch?
- Wie aufgeschlossen ist er/sie?
Außerdem ist es äußerst wichtig, bei einer Jobagentur “am Ball” zu bleiben. Hat sie sich nach 1-2 Wochen nicht gemeldet, sollte man telefonisch nachfragen, um sich wieder “ins Gedächtnis zu bringen.” Schüchternheit ist hier unangebracht!
Die Webseite des australischen Arbeitsamts ist ebenfalls interessant. Wie in Deutschland hat das Arbeitsamt, das in Australien “Job Link” heißt, in jeder Stadt ein Büro.
BACKPACKER-MAGAZINE
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Die einschlägigen Backpacker-Magazine, die monatlich für jeden australischen Bundesstaat getrennt erscheinen, liegen in allen Hostels kostenlos aus. Man erhält sie außerdem in Travel-Offices, die sich auf das Backpacker-Publikum spezialisiert haben und manchmal auch in den Touristeninformationen. Auch wenn jeder Bundesstaat seine eigene spezielle Ausgabe hat, so kann man dennoch fast (!!) alle Ausgaben überall bekommen. Die Magazine bieten nicht nur Adressen von Backpacker-Hostels, Tour-Angebote und sonstige Tips und Informationen, sondern auch seitenlang Anzeigen von Jobagenturen mit Telefonnummern, Adressen und den Berufszweigen, die sie betreuen. Auch findet man gelegentlich Jobs in diesen Magazinen. Da sie jedoch von Tausenden Travellern in ganz Australien regelrecht verschlungen werden, sind diese Jobs schnell vergeben. Trotzdem geben sie einen guten Eindruck und einen Überblick darüber, WAS, WO gesucht wird.
TAGESZEITUNGEN & MAGAZINE
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Die großen australischen Tageszeitungen wie der Sydney Morning Herald, The Australian oder der Daily Telegraph haben besonders in ihren Wochenendausgabe einen riesigen Stellenmarkt. Auch kleinere Tageszeitungen in Provinzstädten haben einen Anzeigenteil, den man durchforsten sollte. Der Zeitungs- und Magazinmarkt ist so riesig und umfangreich wie bei uns. Jede Branche hat ihr eigenes spezielles Journal. So gibt es Seglermagazine, Zeitungen für Farmer u.v.m. Auch diese Informationsquellen sollte man nicht unbeachtet lassen. Ein intensives Durchstöbern der Regale bei “Newsagents” (Zeitungsläden) ist daher unerlässlich.
DIE KONKURRENZ
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Auch wenn man es nicht vermutet, aber deutsche Australienreisende sind im Gegensatz zu den Britten immer noch in der Minderzahl. Engländer sitzen bevorzugt in den Hostels zusammen, tauschen Erfahrungen aus, geben Adressen weiter und sind - auf ihre Art - ausgesprochen einfallsreich, wenn es um die Jobsuche geht. Die englischen Hostel-Mitbewohner wissen oft am besten, wo man ein paar Dollar verdienen kann! Fragen kostet nichts.
FRUIT-PICKING
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In den Obst- und Gemüseanbaugebieten von Victoria, Central Queensland und der Gegend um Orange in NSW kommen Farmer oft in die Backpacker-Hostel, um nach Pflückern zu suchen. Sie hängen Zettel ans “Schwarze Brett” oder fragen in den Aufenthaltsräumen. Diese Jobs werden meist von einem Tag auf den anderen vergeben und sind relativ schnell zu bekommen. Im Internet gibt es viele Webseiten mit Angeboten fürs Fruit-Picking. Praktisch ist, dass man in Australien in Internet-Cafés die aktuellsten Angebote abfragen kann. Besonders wichtig ist, zum richtigen Erntezeitpunkt im richtigen Gebiet zu sein. Über Erntezeiten geben die Backpacker-Magazine vor Ort und zur Vorbereitung hier eine Tabelle Auskunft: Ernte-Guide (Achtung: Längere Ladezeit, da große Datei!).
Ist man bereit, sich mit dem harten und schweißtreibenden Fruit Picking die Reisekasse aufzubessern, wird man während der Reise selten Schwierigkeiten haben, einen passenden Job zu finden. Welche Backpacker-Hostel bei der Suche nach einem Fruitpicking-Job weiterhelfen, findet man in der Reisebine-Hosteldatenbank unter “Working-Hostels”. Auch haben einige User bei den “Hostel-Bewertungen” bei Reisebine angegeben, ob man in dem einen oder anderen Backpacker-Hostel Hilfe bei der Suche zu anderen Jobs erhält.
HANDY
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Wer bei der Jobsuche für potentielle Arbeitgeber immer erreichbar sein möchte, sollte sein deutsches Handy mit nach Australien nehmen. Hostels, Hotels oder Guest Houses können schlecht als “Nachrichtenübermittler” fungieren. Auch in einem Studentenwohnheim oder einer Wohngemeinschaft könnten wichtige Nachrichten verloren gehen. Wie man seinen deutschen Handy-Vertrag stilllegen oder auflösen kann, kann man unter Insider-Tips von A-Z - Handy nachlesen. Praktisch ist es, eine australische PrePaid-Card ohne langes Suchen und rechtzeitig zum Reiseantritt zur Verfügung zu haben. Diese Möglichkeit bietet das Traveller-Paket von Mojoknows: Es beinhaltet eine australische SIM-Card mit einem Startguthaben von 30 A$, welche aus Australien nach Deutschland geschickt wird (ca. 7 Tage auf dem Postweg). Die SIM-Card ist selbstverständlich wiederaufladbar.
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BACKPACKER-HOSTEL
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Wer an Jobs in Backpacker-Hostes oder Pubs interessiert ist, kommt nur durch hartnäckiges Herumfragen weiter. Selten werden diese Jobs irgendwo annonciert. “Suche Mithilfe”-Zettel hängen in Hostels höchstens einen Tag!! Gute Sprachkenntnisse sind für diese Arbeiten unerlässlich.
GEWERKSCHAFTEN
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In Australien sind Gewerkschaften besonders aktiv und stark. Viele Berufszweige sind Ausländern oder Nicht-Gewerkschaftsmitgliedern verschlossen. Es gibt aber die Möglichkeit, einer Gewerkschaft temporär beizutreten. Die Hartnäckigkeit der Gewerkschaft, ihren Mitgliedsbeitrag einzufordern sollte man auf keinen Fall unterschätzen. Ob man Gewerkschaftsmitglied sein muss oder nicht erfährt man spätestens beim Bewerbungsgespräch.
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