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Work & Travel / Working Holidays in Australien

Work & Travel in Australien
 - Farmjobs -

  Job-Barometer: 

Verdienst- möglichkeiten

Jobaussichten

  Voraussetzungen: 
- handwerkliche Begabung
- Erfahrung mit Großtieren

  Zertifikate/Kurse: 
- keine

Wie komme ich an einen Farmjob?
Wie ist die Bezahlung?
Brauche ich Vorkenntnisse?
Unterbringung
Tipps für Frauen
 

Farmen mit Rinder-, Schaf- und sonstiger Tierzucht sind das ganze Jahr über an Farmhelfern interessiert.

Ich möchte jedoch gleich anmerken, dass diese Jobs äußerst schwer zu finden sind, auch wenn viele Traveller daran großes Interesse zeigen.
 
 

Wie komme ich an einen Farmjob?

 
In Australien stehen verschiedene “Rural” Zeitungen und Magazine (Zeitschriften für Farmer) mit Jobangeboten zur Verfügung, die wöchentlich oder monatlich erscheinen und in jedem “Newsagent” (Zeitungsladen) erhältlich sind.
http://theland.farmonline.com.au/
http://qcl.farmonline.com.au/
http://fw.farmonline.com.au/

Außerdem ist der Besuch von Landwirtschaftsshows, Viehauktionen und sonstigen landwirtschaftlichen Veranstaltungen zu empfehlen, von denen es in ländlichen Gebiete zu jeder Jahreszeit genügend gibt.
www.weeklytimesnow.com.au/business/livestock-sales/index.html

Immer wieder vermittelt auch das australische Arbeitsamt
(http://www.jobsearch.gov.au) Farmjobs, jedoch werden hier in jedem Fall Vorkenntnisse vorausgesetzt.

Wie ist die Bezahlung?

 
Anständig bezahlte Farmjobs gibt es auf Rinder- und Schaffarmen sehr, sehr selten und dann auch nur, wenn man über Vorkenntnisse verfügt und “gute Kontakte” hat.
Denn es gibt ..

  • ... genügend gut ausgebildete, australische Farmhelfer (Stockman - siehe Fotos) und
  • ... viele Traveller, die sogar ohne Bezahlung arbeiten.
     

Eine gute Vorbereitung auf die Farmarbeit ist das bei uns angebotene Ranch-Training. Wer sich hier gut anstellt, erhält eine 100%ige Jobgarantie für volle 365 Tage, denn die Trainingsfarm hat landesweit Kontakte zu Hunderten von Farmern, die ständig neue Arbeitskräfte suchen.
 

Brauche ich Vorkenntnisse?

 
Arbeiten im YardEtwas “mitbringen” muss man bei dieser Art Job immer.
Ein Führerschein ist selbstverständlich.
Wer jedoch weder Motorrad- oder Traktorfahren, noch reiten kann oder über keinerlei handwerkliche Kenntnisse verfügt, der braucht sich gar nicht erst für einen Job bewerben.
Dagegen sind Handwerker gern gesehen.

Gute Chancen für einen Job haben Mechaniker, Tischler, Schweißer, Leute die gut mit einem Geländemotorrad fahren können und diejenigen, die selbst auf einem Bauernhof aufgewachsen sind.
 
Auf den wenigsten Farmen und Stations (australisch für “Ranch”) wird heute noch mit Pferden gearbeitet. Motorrad und Quat Bikes (Motorrad mit vier Rädern - siehe Foto oben) haben die Vierbeiner verdrängt.
 

Unterbringung

 
Unterbringung ist fast immer gewährleistet. Meistens werden so genannte “Shearers Quaters” angeboten, die schon seit hundert Jahren Farmarbeiter beherbergt haben: Alt und mit wenig Komfort, dafür bietet das Ganze aber Outback-Feeling pur.
Einige Farmen bietet auch die Möglichkeit zu zelten.
Wer motorisierst ist, kann auch im nächsten Ort in einem Pub oder, wenn gegeben, auch in einem Hostel übernachten.
 

TIP FÜR FRAUEN:

 
Das Arbeitsklima ist sehr rau. Sexistische Witze und Frotzeleien, um weibliche Farmhelfer zu provozieren und zu verunsichern, sind an der Tagesordnung. Ich möchte daher nur Frauen mit großem Toleranzpegel raten, sich für einen Farmjob zu interessieren.
Außerdem ist die Arbeit sehr hart und die Hitze tut ihr übriges. Selten geht es ohne diverse Blessuren wie Schürfwunden, gequetschte Finger und sonstigen kleinen Verletzungen ab.
 

Links im Netz:

 
  International Rural Exchange Australia
  Infos zu den Aufgaben und Anforderungen von “Jakaroos/Jillaroos” und “Farm Hands”
  Praktikum organisiert durch den “Deutschen Bauernverband
 

Anmerkung:
Für sämtliche hier aufgeführten Links wird keine Haftung übernommen. Sie sollen lediglich Hilfestellungen bieten. Über Seriosität, Informationsgehalt sowie Aktualität sagt die Auflistung des Links nichts aus - sie ist eher zufällig.
 

© Foto oben: Tourism Australia