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Work & Travel / Working Holidays in Australien

Working Holiday / Work & Travel in Australien
- Infos für Eltern -

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Warum Eltern ihre Kinder gerne mit einer Organisation losschicken wollen…. und warum das nicht immer unbedingt die beste Idee ist!
zusammengestellt von Sebastian Hopf

Ein Vater von zwei Kindern im Teenageralter kennt die Befürchtungen, die Eltern mit Kindern im gleichen Alter haben und hat sich darüber eigene Gedanken gemacht. Diese sollen helfen, dass Verständnis für den Nachwuchs zu verbessern und darüber aufklären, WAS die “lieben Kleinen” denn da eigentlich vorhaben.

 
WORKING HOLIDAY:
Nun ist es also soweit … die Kinder haben sich dazu entschlossen mit dem Working Holiday Visa nach Australien (oder nach Neuseeland) zu reisen, um dort dem so genannten WORK & TRAVEL zu frönen.

Eine Nachricht die viele von uns (Eltern) meist wie ein Schock trifft
Unsere Kinder, noch ganz aufgeregt von ihrer getroffenen Entscheidung, versuchen derweil uns mit allerlei blumigen Ausführungen von der Ungefährlichkeit einer solchen Reise zu überzeugen. Erzählen von Freunden die das entweder auch schon gemacht haben oder zumindest mit dem gleichen Gedanken spielen.
Verständlich ist es da, dass der eine oder andere Elternteil nicht gleich freudig in die Hände klatscht und dem Abenteuersuchenden Nachwuchs gleich noch beim Kofferpacken hilft.

Uns Eltern gehen dann zunächst Überlegungen wie …
- wird sich mein Kind denn dort überhaupt zurechtfinden,
- wie soll es sich nur auf ein solche Reise vorbereiten,
- weiß mein Kind überhaupt, was da alles auf einen zukommen wird,
- wie will es denn da unten eine anständige Unterkunft oder einen sicheren Job finden,
… durch den Kopf.

Wer sich also irgendwann damit abgefunden hat, dass die „lieben Kleinen“ von ihrem Vorhaben nicht abzubringen sind, wird sich schnell mit der nächsten Hürde konfrontiert sehen. Wie organisieren wir die Reise und den Aufenthalt?
Und da bleiben schließlich nur zwei Möglichkeiten offen:
- Selbstorganisation, oder
- organisieren lassen.

So ist es auch verständlich, dass viele Eltern ihrem Nachwuchs nichts sehnlicher ans Herz legen möchten, als zumindest diese Reise mit einer so genannten Work & Travel Organisation durchzuführen.
Dabei stellt sich dann nur noch die Frage: “Ist das immer das Richtige?“
Natürlich muss jeder selbst entscheiden was man für „sinnvoller“ hält, aber es gibt ein paar Argumente denen man sich erst einmal nicht verschließen sollte und die einem besorgten Elternteil bei Entscheidung vielleicht etwas unterstützen können.
Hierbei soll der folgende Beitrag helfen.

Die erste Frage wäre zunächst einmal:
1.) Was ist dieses Working Holiday Visa überhaupt?
 

Darüber gibt es hier bei Reisebine und auf anderen Quellen im Internet, Dutzende von Seiten. Aber kurz zusammengefasst ist „Work & Travel“ die Möglichkeit für Menschen zwischen 18 und 30 Jahren, bis zu 12 Monate Australien zu bereisen und sich dabei mit Arbeiten im Land selbst die dafür notwendigen finanziellen Mittel zu verschaffen.

Im Vorfeld sind dann schon mal häufig Bedenken zu hören, wieso es überhaupt Australien sein muss. Das sei doch „so weit weg“ und „wir“ (die Eltern) haben früher so etwas ja auch nicht gemacht.
Hierzu möchte ich auf meinen Beitrag “Mein Kind will nach Australien für Work & Travel“ verweisen, der sich speziell dem Thema: “Warum überhaupt “ beschäftigt.
Nur soviel sei kurz dazu gesagt:
Einerseits gibt es diese Möglichkeit für Deutsche erst seit einigen Jahren und gehört inzwischen in anderen europäischen Ländern schon länger zur Entwicklung und Reife eines Jugendlichen. Viele Unternehmen bevorzugen häufig sogar Bewerber, die eine Auslandserfahrung mitbringen. Einem möglichen Arbeitgeber kann dies unter anderem zeigen, dass sich der Berufsanwärter durch Flexibilität und Selbstbewusstsein auszeichnet.
Zum anderen ist die Welt einfach nicht mehr so groß wie noch in den 70/80er Jahren.
Aber vermutlich sind die neuen Informationsquellen wie Internet, eMail und Handy ein wesentlicher Faktor, der die Welt hat schrumpfen lassen und damit den jungen Menschen eine schier unerschöpfliche Quelle an Informationen zu nahezu jedem Thema bieten kann.
 
Womit wir beim zweiten und wichtigsten Punkt der elterlichen Überlegungen wären.
2.) Welche Möglichkeiten der Vorbereitungen auf ein Work & Travel Jahr in Australien gibt es?
 

Sobald sich der Sohn oder die Tochter mit der Überlegung trägt, ein Work & Travel -Jahr zu machen (oder auch über jeden anderen Zeitraum bis zu einem Jahr), kommt selbstverständlich irgendwann die Frage nach der notwenigen Vorbereitung für dieses Abenteuer auf.
Clevere Eltern haben dazu inzwischen im Netz recherchiert und stoßen sodann früher oder später auf eine der vielen “Work & Travel Organisationen“.
Die gängigen Unternehmen bieten dabei ein vermeintlich „Rundum-Sorglos-Paket“ für den jungen Abenteurer/in an.
Worauf von besorgten Müttern oder Vätern gern schnell entschieden wird: „Wenn Du das schon machst, dann aber nur mit einer solchen Organisation!“
Aber die tatsächliche Frage dabei ist: Wäre das wirklich der beste Weg ein Work & Travel- Jahr vorzubereiten?
Ist es wirklich das Beste, wenn man jegliche Planung schon am Anfang in fremde Hände legt?
Zweifelsfrei wird einem bei einer Work & Travel Organisation allerhand an Vorbereitung abgenommen.
Aber insbesondere diese Vorbereitung sollte ein Teil des Gesamtprojektes Work & Travel sein und, mit entsprechender Unterstützung des Elternhauses, zu einer sicheren und erfolgreichen Zeit in Australien führen.

Denn eins muss hier eindeutig gesagt werden. Die Nutzung einer Organisation ist keinesfalls Pflicht oder Bedingung, um eine gelungene Zeit mit Work & Travel  zu verbringen.
Sie macht einiges scheinbar leichter, was sich aber natürlich auch in den Kosten niederschlägt.
Dafür nimmt sie uns einige Dinge ab die man, richtig informiert, ohne Probleme selbst arrangieren kann. Der Vorteil liegt dabei auf der Hand.
Der junge Mensch entscheidet selbst in welche Richtung der Aufenthalt in Downunder gehen soll.

Gibt man diese vorbereitenden Aufgaben in fremde Hände, ist der Gestaltungsspielraum bei vielen Dingen eingeschränkt.
Es ist daher nur eine scheinbare Sicherheit, der man sich hingibt.
 
Ohne Zweifel wäre es eine gute Vorbereitung, dem Spross schon bei der Planung etwas Selbständigkeit zuzumuten, mit der er bzw. sie sich ja sowieso bald in Australien anfreunden muss, denn es gibt eine Alternative zur Work & Travel Organisation!
Selbst planen, vorbereiten und durchführen!
 

Tatsächlich entscheidet man damit selbst, was wirklich auf einen zukommt. Denn wenn ich viele Aufgaben abgebe und organisieren lasse, gebe ich damit immer auch ein Stück Selbstständigkeit „auf“ und damit Wissen über das Projekt an sich „ab“!

Wenn mein Kind es in die Hand nimmt, sich um die Belange des Work & Travel selbst zu kümmern, wäre dies bereits ein erster, guter Schritt in eine selbstständigere Zukunft und im besonderen eine informative Vorbereitung, die den Eltern wie den Kindern zu Gute kommt. Denn durch das selbstständige Planen und Vorbereiten erhellen sich viele Fragen in einem Licht, dass das Ziel Australien für alle Beteiligten viel klarer und weniger „unvorhersehbar“ erscheinen lässt!

Ob es um Flugbuchung, Unterkunft, Jobsuche oder behördliche Vorbereitungen geht. Die notwendigen Infos stehen in einer Vielzahl zur Verfügung und nahezu alles lässt sich vom heimischen PC, auch rund um den halben Erdball, vorab erkunden, reservieren und buchen.

Eine Flugroute, die man sich nach ganz persönlichen Vorlieben zusammenstellt, ist häufig nicht nur günstiger als in einem Pauschalpaket, sondern bietet dem Reisenden viele Möglichkeiten die An- und Abreise für individuelle Zwischenstopps zu nutzen.
Weiter von Vorteil ist selbstverständlich auch die freie Wahl der Reisezeit. So ist man natürlich nicht an eine durch eine Organisation vorab gebuchte Gruppenmaschine gebunden.

Ähnlich sieht es bei den Unterkünften aus. Auch hier sei gesagt, dass es den persönlichen Wünschen überlassen ist, für welche Art und Weise der Übernachtungen man sich entscheiden möchte.
Eine erste Unterkunft (genauso wie alle folgenden) ist leicht und problemlos von Deutschland aus, aber ebenso auch in Australien selbst, buchbar.
Unterstützt durch tausende Traveller. die bereits in ausgesuchten Hostels und Jugendherbergen gewohnt und diese bewertet haben, hat man z. B. auf Reisebines Hostel-Seiten die Wahl zwischen  900 Unterkünften wie Hostels, Guesthouses und Budget Hotels. Viele davon mit aussagekräftigen Benotungen von Usern, die einem schnell erläutern, ob es sich um ein ordentliches Haus oder vielleicht doch nur um eine „Kaschemme“ handelt. Auf Reisebine werden eben nicht nur die Top-Hostels beschrieben, sondern es können auch die gefunden werden von denen andere User aus Erfahrung besser abraten! Eine komplette Liste der angebotenen Zimmergrößen, Preise, Daten zur Ausstattung und dem Service findet man bei jeder Unterkunft.
Des Weiteren bekommt man in der Bewertung ebenfalls Hinweise zu Personal, Sauberkeit und Größe der Räume.
Nach entsprechender Auswahl kann dann sofort gebucht werden und entscheidet somit frühzeitig selbst „wo“ und „wie“ in Australien man wohnen möchte.

Dass auch Dinge wie der Transfer vom Flughafen zur ersten Unterkunft mit nur wenigen Klicks organisiert werden kann, sei hier natürlich auch noch erwähnt.

Aber wie sieht es mit der Vorbereitung auf die angeblich so aufwendigen Behördengänge und Formalitäten aus?
Hier sei auf Reisebines Workshop “Fit für Australien” hingewiesen. In 2 Tagen erfährt man in kleiner Gruppen wirklich ALLES, was man zu einem erfolgreichen Start braucht: Vorbereitungen, Flüge, Visa-Beantragung, Versicherungen, Steuern, Adresse in Australien, Bank, Jobsuche, Bewerbungen, Wohnen, Leben, Arbeiten. Auf alle Aspekte wird eingegangen.
Ein großer Teil ist insbesondere dem Gesichtspunkt: „Richtig bewerben im englischsprachigen Ausland“ und „Arbeiten in Australien“ gewidmet.
Aber auch das Reisen an sich soll natürlich nicht zu kurz kommen. Daher wird auch über Reiserouten, Klima, Land und Leute ausführlich gesprochen. Da bleibt kaum eine Frage offen oder ungeklärt.
 
Die dort zur Verfügung gestellten Informationen stärken das Selbstbewusstsein und zeigen, dass es wirklich machbar ist, das Projekt Work & Travel in Eigenorganisation anzugehen.
Wer sich die Resonanzen auf den Workshop einmal durchliest wird schnell erkennen, dass „Selbstorganisieren“ nichts mit aufwendiger Arbeit zu tun haben muss.
Ganz im Gegenteil. Es kann ein außerordentlich attraktiver Teil der Vorbereitung sein, der nicht nur dem Reisenden Spaß macht und einem das beruhigende Gefühl einer guten Vorbereitung gibt, sondern auch allen Beteiligten wie Eltern, Verwandten und Freunden einen wohltuenden Überblick über das Vorhaben an sich bietet.

Daher ist jetzt nur noch eins zu sagen… Viel spaß und …

auf nach DOWNUNDER !
 

© © Foto: Queensland Tourism - Text Sebastian Hopf