3 Day 2 Night "The Rock" Tour

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Touren durch das rote Zentrum & das Top End Australiens
Start in Darwin, Alice Springs oder Ayers Rock / Yulara


3 Tage im Red Centre mit “The Rock Tour” - einer preiswerten Tour für junge Backpacker & Junggebliebene

 

MS-Uluru-900

 

Wer mit schmalem Budget reist und trotzdem alles sehen und erleben will, was das rote Zentrum Australiens zu bieten hat, ist bei dieser sehr beliebten 3 Tagetour genau richtig.

In einer Gruppe von bis zu 21 Mann erkundet man tagsüber den Ayers Rock, die Olgas und den Kings Canyon und schläft nachts um ein Lagerfeuer versammelt im Swag (australischer Schlafsack) unter den Sternen. Einfache, aber ausreichende Mahlzeiten halten die zumeist recht junge Reisegruppe bei Kräften, wobei die Mithilfe bei der Zubereitung gerne gesehen wird. Im klimatisierten Minibus kann man der australischen Hitze zumindest für die Strecken von und nach Alice Springs entkommen.

3 Day 2 Night "The Rock" Tour

Start:  Alice Springs  05:30 Uhr -  Ziel: Alice Springs 17:00 Uhr
(die Tour kann auch am Uluru begonnen oder beendet werden - jedoch NICHT beides!)
Termine:  täglich (außer am 23.12./24.12./ 25.12./ 26.12., 30.12./31.12. & 01.01.)
Dauer:  3 Tage / 2 Nächte

Preis pro Person: 235 €

Zusätzliche Kosten vor Ort: 25 A$ Nationalparkgebühren, 15 A$ Schlafsack

Preis gültig bis 03/2017

Im Preis enthalten sind:
Busfahrt, Tourguide, Frühstück, Lunch / Snacks, Dinner, Übernachtung in der freien Natur, Camping-Equipment

Zur Buchung

Du wirst zu unserer Tourendatenbank weitergeleitet und kannst dort eine Buchungsanfrage stellen.

Alle genannten Preise sind Endpreise
ÄNDERUNGEN VORBEHALTEN - PREISE OHNE GEWÄHR

 

Ein Erfahrungsbericht zur "The Rock" Tour
von Moritz Schürmann

Tourbus Die ersten Sonnenstrahlen erleuchten die müden Gesichter, als ich in den kleinen Bus steige. Es ist der Beginn der "The Rock Tour", auf der wir zwanzig Backpacker verschiedenster Nationalitäten in den nächsten drei Tagen das volle Red-Centre-Programm erleben wollen.
Nachdem alle von ihren Hostels abgeholt wurden, stellt sich unser Guide Ryan erst einmal vor und weiht uns in seine Pläne für die nächsten Tage ein.
Der Spannungspegel steigt und für einen Moment sind trotz der Frühe alle munter und voller Vorfreude. Zu der Musik von Jack Johnson machen wir uns schließlich auf den Weg zu unserem ersten Ziel: Kings Canyon.

Drei Stunden und etwa 320 Kilometer später biegen wir auf einen Sandparkplatz ein, wir sind da. Beim Aussteigen schlägt die Hitze ins Gesicht. Egal, Sonnencreme drauf, kühles Wasser in die Flasche und ab dafür. Doch schon nach 2 Minuten stoppt unser Guide. Er zeigt auf das Thermometer, welches am Beginn des 6 Kilometer langen Aufstieges auf den Canyon im Schatten aufgestellt ist. Wir gehen näher heran und trauen unseren Augen kaum: 47°C! Und auf dem Canyon sollen es sogar noch 10°C mehr sein. Zwei Wochen zuvor war bei ähnlichen Bedingungen eine Backpackerin kollabiert und musste ins Krankenhaus eingeliefert werden.

Die Gruppe steht nun vor der Entscheidung. Entweder machen wir "Shadehopping", planen 5 statt 3 Stunden für die Wanderung ein und reden unterwegs kein Wort ("you won't be able to"). Oder wir machen nur einen kurzen Spaziergang in den Canyon hinein. Entscheidend ist letztlich das Wasser. Weniger als 4 Liter pro Person könnte lebensgefährlich sein und so entscheiden wir uns aufgrund von Flaschenknappheit für den kurzen Weg.

Doch auch von unten bietet sich uns ein beeindruckender Anblick. Die steilen, roten Felswände des Kings Canyon stehen im Kontrast zu dem Grün der vielen Pflanzen und dem blauen, wolkenlosen Himmel. Und über allem steht die Sonne, die uns glühen und Unmengen von Wasser trinken lässt. Ryan zeigt uns Bäume, die auf Wasser unter der Erde schließen lassen und am Ende des Pfades erreichen wir sogar ein kleines Wasserloch, ohne dessen Hilfe hier wohl die wenigsten Pflanzen und Tiere überleben könnten.

Tolle AussichtMS-RockTour-4

Da wir einiges an Zeit eingespart haben, machen wir noch einen Halt in Kathleen Springs, wo wir eine einstündige Wanderung in die Schlucht hinein unternehmen. Unser Guide kennt sich gut mit dem Essen des Busches (Bushtucker) aus und findet unterwegs so manche Spezialitäten der Wildnis, die wir allerdings aufgrund von Nationalpark-Richtlinien nicht probieren können.

Anschließend fahren wir weiter in Richtung unseres ersten Nachtcamps. Bei einem kurzen Stopp haben wir noch die Möglichkeit, uns mit Getränken und Snacks einzudecken, wobei wir auch ein paar Emus und Kamelen begegnen.

Gegen 17:30 Uhr biegen auf einen Sandweg ein und erreichen einen kleinen Platz umgeben von Büschen, Sträuchern und auch ein paar Bäumen. Hier werden wir die erste Nacht verbringen. Doch vorher steht noch Arbeit an. Wer sich nicht langweilen will, hilft mit beim Herrichten des Camps oder beim Zubereiten des Abendessens. Ryan lädt Schlafsäcke, Kühltruhen und Küchengeschirr aus und die ersten fleißigen Backpacker machen sich ans Gemüseschneiden.

Lagerfeuer im Outback Als die Dunkelheit hereinbricht, ist auch das Lagerfeuer entzündet und alle versammeln sich im Kreis um die einzige Licht- und Wärmequelle zum Essen. Es gibt einen Eintopf aus Kartoffeln, Gemüse und Hackfleisch. Wirklich lecker und genug, um alle pappsatt zu machen. Die anschließende, nachgeholte Vorstellungsrunde zeigt die enorme Internationalität unserer Gruppe: Briten, Holländer, Deutsche, Schweden, Franzosen, Italiener, Israelis, Kanadier und Chinesen. Durch diesen Mix gibt es keine Grüppchenbildung und alle stehen einander aufgeschlossen gegenüber. Die typischen Backpackergespräche (Was? Wie? Wo? Wohin?) entwickeln sich, ehe der Abwasch ansteht und sich anschließend alle in ihren Swags (zeltartige Schlafsäcke mit integrierter Matratze) verkriechen.

Ein grobes Schütteln reißt mich aus dem Schlaf. Ich öffne den Swag, es ist dunkel und kalt, Sand weht mir ins Gesicht. Unser Guide Ryan weckt auch die anderen, aber so richtig will niemand aufstehen. Erst als das Wort „Thunderstorm“ fällt, haben es alle ganz eilig. Und kaum dass wir in den Bus gestiegen sind, fängt das Gewitter tatsächlich an.

Es ist 4 Uhr morgens und wir machen uns auf den Weg nach KataTjuta (The Olgas).
Im Bus schlafen wir weiter, bevor wir zum Duschen und Frühstücken auf einem Campingplatz Rast machen. Trotzdem sind wir schon um 7 Uhr am Ziel - früh genug, um unsere längste Wanderung bei “angenehmen“ Temperaturen beginnen zu können.

Die Olgas (Kata Tjuta)In den Olgas

Es ist ein langer Weg durch die Schluchten und über die Hügel dieser für die Aborigines hochheiligen Felsformation, wobei uns die faszinierenden Aus- und Anblicke förmlich in ihren Bann ziehen.
Wir haben Glück mit unserem Guide: Ryan hat einen aboriginestämmigen Vater und weiß von ihm jede Menge über die Geschichten und Brauchtümer der Ureinwohner des Red Centre. Zwischendurch machen wir immer mal wieder Halt, um uns von ihm Punkte zeigen und Geschichten erzählen zu lassen, mit denen wir sonst wohl nie in Berührung gekommen wären.

Als wir wieder den Startpunkt erreichen, ist schon ein Schild aufgestellt: „Track closed due to extreme temperatures". Gut, dass wir schon so früh dort waren. Kurze Zeit später sitzen wir dann mit Blick auf die Olgas beim wohlverdienten Mittagessen, um Energie für den restlichen Tag zu tanken.

Unsere nächste Station ist das Visitor's Centre des Uluru/KataTjuta National Parks. Hier können wir manches über die Kultur der Aborigines lernen, wobei leider hauptsächlich an der Oberfläche gekratzt wird und viele Details ein Geheimnis bleiben. Schnell haben die meisten unserer Gruppe genug und erfrischen sich lieber bei einer Cola.

Wir fahren vom Visitor's Centre zum ersten Mal zum Uluru. Es ist eine gewisse Aufregung im Bus spürbar, als wir uns dem Highlight der Tour nähern. Und wirklich ist die Erscheinung dieses riesigen Felsens mitten im Nichts sehr beeindruckend.

Der Uluru aus der FerneEin kleiner Spaziergang gibt einen Vorgeschmack auf das, was wir am Abend und am nächsten Tag sehen werden. Voller Vorfreude steigen wir wieder in den Bus, um schon einmal zum Sunset Viewing Point zu fahren. Als wir ankommen, sind wir die einzigen, was sich später jedoch drastisch ändern sollte. Es sind noch zwei Stunden bis zum Sonnenuntergang und wir reservieren uns vorsorglich ein paar gute Plätze.

Während wir unser Abendessen zubereiten und verspeisen, rollen im Minutentakt Reisebusse auf den großen Parkplatz. Als das Schauspiel beginnt, ist der Platz vollgepackt mit Touristen. Trotzdem ist der Anblick des Uluru sehr schön anzusehen, auch wenn der Farbwechsel nicht ganz so spektakulär ist, wie ihn sich manch einer vorgestellt hat.

Die Nacht verbringen wir erneut im Freien. Heute allerdings auf einem Campingplatz mit Licht, Toilette und Dusche. Wir setzen uns zusammen und Ryan gibt eine kleine Einführung ins Didgeridoospiel. Wir haben viel Spaß dabei und bleiben vielleicht etwas zu lange wach, ehe wir schließlich unter den Sternen einschlafen.

Uluru bei NachtEs ist noch stockdunkel, als der Wecker um 4:30 Uhr klingelt. Frühes Aufstehen ist angesagt, wenn man den Sonnenaufgang am Uluru sehen möchte.
Nach einer einstimmigen Gruppenentscheidung fahren wir anstelle des offiziellen Sunrise Viewing Points lieber zum an diesem Morgen vereinsamten Sunset Viewing Point, von wo wir die Sonne hinter Uluru aufgehen sehen und dabei die Massen von Touristen meiden können.
Mit Toast, Cornflakes und Kaffee ausgestattet setzen wir uns gemütlich auf die Bänke und Steine und genießen unser Frühstück zu den ersten Sonnenstrahlen, die hinter dem Uluru hervorscheinen. Die immer höher steigende Sonne zaubert eine farbenprächtige Kulisse hinter den dunklen Fels, ehe sie schließlich über dem Uluru steht und den Grasfeldern einen goldenen Schimmer verleiht.
Eine Stunde und geschätzte 500 Fotos später ist das Schauspiel vorbei.

Unser nächstes Vorhaben ist der Basewalk um den Uluru herum. Da wir uns der Bedeutung des Uluru für die Aborigines bewusst sind, kommt für uns eine Besteigung nicht in Frage. Der Basewalk führt etwa 10 Kilometer an interessanten Felsformationen, Heiligen Stätten, Felsmalereien und ehemaligen Orten des täglichen Lebens der ansässigen Aborigines vorbei. Ryan erklärt uns Details einer Küche und eines Klassenzimmers im Fels und erzählt uns Anekdoten und religiöse Überlieferungen der Aborigines. Natürlich haben die meisten von uns ständig den Finger am Auslöser, doch müssen wir dabei aufpassen, keine „Sacred Sites" zu fotografieren (sonst wird es richtig teuer). Nach knapp zweieinhalb Stunden haben wir Uluru umkreist und sind um schöne Anblicke und einiges Wissen reicher.

Lunch TimeTourguide Ryan erklärt etwas

Dann ist es aber auch schon Zeit, den Rückweg anzutreten. Immerhin haben wir bis Alice Springs noch 450 Kilometer vor uns. Schon nach wenigen Minuten Fahrt schlafen die meisten, denn die Nacht war kurz und die Wanderung in der Hitze anstrengend.

Freibier im PubWir halten zum Mittagessen an einem Roadhouse, wo wir unsere Wraps zubereiten und nochmal Getränke für die letzten Stunden besorgen können. Wiederum einige Kilometer später halten wir erneut und Ryan zeigt uns einen ausgetrockneten Salzsee, um dort „Merry Christmas" in den Boden zu schreiben und ein Gruppenfoto zu machen. Zu seiner Ernüchterung sind wir müden Backpacker aber nicht so richtig zu lustigen Fotos motiviert. Also schleunigst wieder in den Bus und ab zu unserem letzten Stop, einer Kamelfarm. Wer Lust hat, reitet eine Runde auf einem dieser uns so fremden Tiere, bevor wir unsere letzte Etappe in Angriff nehmen.

Gegen 6 Uhr erreichen wir Alice Springs und ein jeder wird bei seinem Hostel abgesetzt. Zeit um kurz auszuruhen und sich frisch zu machen, bevor sich die ganze Gruppe noch mal im Pub trifft, um unsere Tour gemütlich bei Getränken (Freibier) und Abendessen (auf eigene Kosten) ausklingen zu lassen. Es wird viel erzählt und gelacht und Email Adressen werden ausgetauscht. In den drei Tagen hat sich eine angenehme Gemeinschaft entwickelt und mit etwas Wehmut macht sich letztlich jeder auf den Weg ins Hostel, um das Erlebte zu verarbeiten und endlich wieder schön auszuschlafen.

Übrigens:
Die Tour kann auch am Ayers Rock Airport begonnen und in Alice Springs beendet werden - oder in Alice Springs begonnen und am Ayers Rock Airport beendet werden.
 

© Fotos: Moritz Schümann

 

Alternativen zu dieser Tour durch das Red Centre

4 Day Red Centre Explorer

Dauer: 4 Tage / 3 Nächte
Start:
Alice Springs / Yulara
Ende: Alice Springs
Abfahrt: siehe unter Info-Button

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2 Night Rock to Rock Explorer

Dauer: 3 Tage / 2 Nächte
Start:
Yulara

Ende: Yulara
Abfahrt: Apr, Sept-Nov & Jan-März: Mi & Fr; Mai-Aug, Dez: Mi, Fr, So

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5 Day Kangaroo Dreaming 4WD Safari

Dauer: 5 Tage / 4 Nächte
Start:
Alice Springs

Ende: Alice Springs
Abfahrt: Di, Do, Fr, So

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Hop-on Hop-off entlang der Ostküste

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Flexibel mit einem Buspass unterwegs sein und auf der Strecke Sydney <-> Cairns interessante Stopps einlegen solange man möchte.

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