Hop-on Hop-off Ostküste getestet

Autofahren-Australien.de

Alles zu Campermiete & Autokauf in Oz & NZ

RB-Autoseite-300

Reisebineblog.de

Der Blog mit aktuellen Reise-News aus Australien & Neuseeland

RB-BlogSeite-neu-300

Reisebineforum.de

Das große Reise-Forum mit über 100.000 Beiträgen

RB-ForumSeite-300

noch mehr Reisebine
030 - 889 177 10
Mo-Fr 10-18 Uhr


Touren an der australischen Ostküste

Die Reise mit LOKA von Sydney über Brisbane nach Cairns

ein Erfahrungsbericht von Inga Kleinemeyer

 

IK-Bun-Bingo-Spiel-900

 

Aus dem pulsierenden und großstädtischen Sydney zu den endlos weiten Stränden, schwülen Sommertagen und Abenteuern an der australischen Ostküste

Sie ist eine der meist bereisten Strecken des australischen Kontinents und wird von Touristen und Backpackern zu allen Jahreszeiten sowohl in nördlicher als auch südlicher Richtung bereist: die australische Ostküste.

Die lockere Lebenskultur der Aussies, moderne Metropolen, kleine verschlafene Küstenorte, weiße, pulvrige Sandstrände, einmalige Surfspots, paradiesische Inseln, eine vielfältige und einzigartige Unterwasserwelt, das bekannteste Riff der Welt und tropische Regenwälder.
All das erstreckt sich auf eine Entfernung von etwa 2500km zwischen Sydney und Cairns, womit sich die begründete Frage stellt: Wie bereise ich die ungeheuren Distanzen und wie reise ich zu den Highlights meiner Bucket-List? Per Auto, Bus, Zug, Flugzeug oder typisch australisch mit dem Surfboard?

Eine tolle Möglichkeit ist ein "Hop-on Hop-off" –Pass von Loka, den ich euch hier vorstellen möchte.

Bei der Fahrt mit Loka ist auf allen Etappen immer ein australischer Guide dabei, der gleichzeitig Fahrer und Ansprechpartner für Reiseplanung und Tipps aller Art ist. Mit einer stets überschaubaren Reisegruppe werden Aktivitäten unternommen, während man die Küste bereist. An allen Stopps hat man die Möglichkeit, seinen Aufenthalt zu verlängern und dort mehr Zeit zu verbringen, um die Umgebung zu entdecken, mehrtägige Touren zu unternehmen oder an entspannten Tagen am Strand einfach die Seele baumeln zu lassen. So ist man einerseits flexibel in der Gestaltung der Reise, andererseits hat man stets die Gewissheit, dass der gesamte Transport für die Strecke bis Cairns gebucht ist und man nur den nächsten Bus bestätigen muss, um einen Ort weiter zu reisen.

Von Sydney nach Brisbane

Abschnitt 1: Sydney -> Barrington Tops

IK-Lokabus-innen-800Es ist kurz vor 8.00 Uhr morgens und nach und nach trifft eine bunt gemischte Gruppe aus Alleinreisenden, Freunden und Weltenbummlern an einem weißen Minibus ein, der in einer Nebenstraße vor dem Wake Up! Hostel in Sydney steht. Insgesamt 17 Teilnehmer zwischen 18 und 27 Jahren aus England, Schweden, Holland und Deutschland werden von Markus, dem australischen Guide für die ersten Etappen herzlich begrüßt. Nachdem mein Name abgehackt und mein Rucksack verstaut ist, springe ich gespannt in den Bus.

Ungewöhnlicherweise ist das Erste, was mir auffällt, ein Surfboard, das hinter den linken Vordersitz geklemmt ist und bei mir trotz des grauen Morgens schon kurz Gedanken an entspannte Küstenstädte, erste Surf-Versuche und nie enden wollende Tage an traumhaften Stränden aufblitzen lässt.

Während entspannte Gitarrenmusik durch den Bus schwebt und sich unser Guide einen Weg durch das morgendliche Verkehrsgetümmel bahnt, machen wir uns mit unseren Sitznachbarn bekannt, was sich sehr einfach und ungezwungen anfühlt, da wir uns alle mit Blick auf die bevorstehende Tour schnell als Team betrachten. Wir tauschen Reiseberichte aus, die nächsten Pläne und überlegen gespannt, was der Tag und die Tour wohl mit sich bringen wird.

IK-Hope-Estate-HunterValley-800Der erste Stopp auf unserer Fahrt ist ein Besuch auf dem Hope Estate im Hunter Valley, ein Weingut, Bierbrauerei und Event Location in einem. Musiklegenden wie Bruce Springsteen, Sting, die Rolling Stones und Rod Stewart haben hier schon Konzerte gegeben. Wir sind jedoch da, um etwas über die verschiedenen Weine zu erfahren, die auf dem Gut angebaut werden. Und auch wenn vorher erst besorgt gewitzelt wird, ob eine Weinprobe noch vor dem Mittagessen eine gute Idee ist, haben wir unseren Spaß und lauschen den Fakten über das Weinverkosten. Da wir zwei verschiedene weiße, sowie zwei rote Weine probieren, ist für jeden etwas dabei.
Den Schluss bildet ein Weinquizz, bei dem jeder sein erlangtes Fachwissen zum Besten geben kann und der Gewinner eine Flasche Wein als Siegesprämie behalten darf.

Am frühen Nachmittag nähern wir uns durch fast schon tropisch wirkende, saftig-grüne Hügellandschaften dem Barrington Nationalpark, in dessen Nordosten sich Barrington Tops, der erste von vier exklusiven Loka-Stopps, befindet (an jedem dieser Stopps zahlt man übrigens zwischen 60 A$ und 120 A$ für Unterkunft, Abendessen, Frühstück und Aktivität).

Nachdem sich unser Bus mehrmals um abenteuerliche Kurven und Biegungen einen kleinen Berg hinauf manövriert hat, erreichen wir ein großes Einfamilienhaus und werden von den Hosts Chris und Ella begrüßt, die sich um unsere Mahlzeiten und Aktivitäten kümmern.

IK-Barrington-Tops-Twistops1-800 IK-Barrington-Tops-Twistops2-800 IK-Barrington-Tops-Twistops-Retreat-Unterkunft3-800

DOB RivertubingWir beziehen unsere Zimmer: ein 12er- und ein 5er- Zimmer mit Hochbetten und normalen Betten. Dadurch, dass die Gästezimmer sowie das Badezimmer, die Küche und der Wohnzimmerbereich direkt neben einander liegen, wirkt es eher wie ein Einfamilienhaus oder Ferienhaus als ein typisches Hostel.
Aus Platzgründen lagern wir den größten Teil unseres Gepäcks im Couch-Bereich der Küche, wo das Abendessen vorbereitet wird. Vielleicht ein wenig provisorisch, aber für eine Nacht vollkommen in Ordnung. Da der Raum ausschließlich von uns betreten werden soll, um benötigte Gegenstände aus unseren Koffern und Rucksäcken zu holen, würde ich ihn als Gepäckraum beschreiben. Für alle, die ihr Gepäck jedoch in Reichweite wissen wollen, gibt es die Möglichkeit, es auf einer Ablagefläche im Mehrbettzimmer zu lagern.

Das Programm für den Nachmittag heißt "Tubing". Man düst in einem Schwimmreifen einen Wildwasserfluss hinunter. Hierbei gilt natürlich: "saftey first", deswegen werden wir erst einmal mit Neoprenanzug, Schuhen und Helm ausgestattet.
Nachdem die Reifen auf die beiden Fahrzeuge geschnürt sind, geht es zum Barrington River. Nur noch eine kurze Sicherheitsbelehrung und dann dürfen wir uns endlich in die Fluten stürzen!
Wir schießen über Stromschnellen hinweg, paddeln um die Wette und bestaunen auf ruhigen Streckenabschnitten das saftige Grün der Flussvegetation. Kaum zu glauben, dass wir heute morgen noch 270 km weiter südlich in Australiens größter Metropole aufgewacht sind und jetzt mit einem Schwimmreifen durch die wilde und ursprüngliche Natur von New South Wales' Norden sausen!

Achtung (Anmerkung der Reisebine-Redaktion): Seit April 2016 ist das "Tubing" nicht mehr im Tourpreis enthalten, da es im Winter zu kalt dafür ist. Es kann aber optional vor Ort dazu gebucht werden. Als Ersatz für das "Tubing" wird jetzt eine geführt Tour in den Barrington Tops angeboten, bei der man auf die Suche nach Platypuses (australische Schnabeltiere) geht.

IK-BarrtingtonTops-Verpfleg-800Viel zu schnell ist der Spaß auch schon vorbei und wir machen uns voller Adrenalin auf den Weg zurück zur Unterkunft, wo wir mit frisch gebackener Steinofenpizza verköstigt werden. Als Alternative für die Vegetarier gibt es Nudeln mit Tomatensoße.

Obwohl wir eine relativ große Gruppe sind und es etwas dauert, bis jeder seine Portion bekommt, schmeckt es köstlich und am Ende sind wir alle satt und zufrieden. Wasser, Kaffee und Tee stehen übrigens für unseren Aufenthalt immer bereit und Softgetränke oder alkoholische Getränke können an einer kleinen Bar im Außenbereich erworben werden. Grundsätzlich ist es nicht erlaubt, selbst mitgebrachtes Essen und alkoholische Getränke in der Unterkunft zu verzehren, die müssen im Bus bleiben.
 

Abschnitt 2: Barrington Tops -> Surfcamp

Am nächsten Morgen sind wir spätestens, nachdem wir die fantastische Aussicht von der Veranda bewundert haben, putzmunter. So genießen wir den Blick über den Barrington River, der sich wie ein glitzernder Strom in der Morgensonne durch das Tal zieht, während wir Toast und Müsli frühstücken und uns für neue Abenteuer wappnen.

Auf dem Weg zurück zur Küste und weiter nach Norden halten wir am Koala Krankenhaus in Port Macquarie, wo wir uns über einige der kleinen, flauschigen Patienten erkundigen können. Viele von ihnen werden dort aufgrund von Krankheiten oder Verletzungen behandelt, die durch Buschbrände oder auch Autounfälle entstanden sind.
Diesen Stopp können wir auch nutzen, um uns die Füße zu vertreten, während wir als Gruppe locker über das überschaubare Gelände schlendern. Wir lesen uns ein paar Informationstafeln über die Krankheitsgeschichten der Koalas durch, können etwas spenden, ein paar Fotos machen oder im Shop Koala-Postkarten erwerben.

IK-KoalaHospital-koala-500 DOB Koalahospital-800 IK-KoalaHospital-Port-Mac-8

Nach einer halben Stunde geht es weiter. Um die Mittagszeit machen wir einen Lunch-Stopp, bei dem sich jeder nach Belieben im Supermarkt oder einem Take-Away etwas kaufen kann.

Es ist schon später Nachmittag, als wir im Surfcamp Spot X in Arrawarra ankommen. Kaum fährt unser Bus vor dem Rezeptionsgebäude des Camps vor, werden wir schon von einer gut gelaunten, internationalen Crew barfuß und im Beach-Look begrüßt. Ein Lifestyle, der sich übrigens auf entspannte und authentische Weise durch den ganzen Aufenthalt zieht.

Bevor ein kleiner Orientierungsrundgang starten soll, steht zunächst das Ein-checken an, bei dem jeder 88 $ bezahlt. Der Betrag setzt sich zum einen aus 28 $ für die Unterkunft im Spot X für die erste Nacht und 60 $ für den exklusiven Loka-Stopp, das River Retreat (Kajak fahren, Abendessen, Frühstück und Zelten) am darauf folgenden Tag zusammen.

LOKA SpotXNachdem alles geklärt ist und jeder ein Spot X-Armband bekommen hat, kann das Camp und die Unterkünfte erkundet werden.
Es gibt zwei verschiedene Unterkunftstypen: Tipis und Container (mit und ohne eigenes Bad). Da wir von der Crew zugeteilt werden, kann man leider nicht selbst entschieden, mit wem man ein Zimmer teilt und ob man mit oder ohne Bad untergebracht ist. Obwohl so natürlich auch kein Stau im Bad entstehen kann, wenn mal jemand etwas länger braucht, um Morgens fertig zu werden.

Während meines Aufenthaltes haben alle in den Containern übernachtet, die sauber und modern eingerichtet und mit einem gewöhnlichen Hostelzimmern vergleichbar sind. Die Container mit Bad haben in der Regel zwei Hochbetten für vier oder fünf Personen, die Container ohne Bad drei Hochbetten für sechs Personen. Für alle ohne eigenes Bad gibt es einen zentral gelegenen Gebäudekomplex mit sauberen, nach Geschlechtern getrennten Waschräumen, in denen sich die Toiletten und Duschen befinden.
Das Camp bietet außer den Tipis und Containern auch die Möglichkeit, in kleinen Gästeapartments unterzukommen, im eigenem Zelt zu campen oder im Campervan zu übernachten.

In dem weitläufigen Camp mit Strandlage gibt es einen TV-Raum, einen Lagerfeuerplatz, eine kleine Küchenzeile mit Kühlschränken, wo man sich jederzeit mit Wasser, Kaffee, Tee und Saft stärken kann, eine Camping-Küche zum Kochen, einen kleinen Travel-Desk, an dem Aktivitäten und Touren gebucht werden können, die Surf Academy, für alle, die mehr Theoriewissen über das Surfen erlangen möchten und natürlich die von Mojo betriebene Surfschule.

Da wir auf dem Weg nach Spot X noch kurz beim Supermarkt gehalten haben, bereiten wir uns zum Abendessen nach Lust und Laune selber etwas in der Camping-Küche zu.
Den Rest des Abends können wir frei gestalten und so treffen wir uns später noch auf eine spontane Camp-Party mit all denen, die Spot X und seinen "easy going Lifestyle" für sich entdeckt haben und geblieben sind.

IK-SpotX-Arrawarra-Tippi-800 IK-SpotX-Arrawarra-Container-800 IK-SpotX-Arrawarra-Fruehstuck-500 IK-SpotX-Aufbruch-800 
 

Abschnitt 3: Surf-Camp

IK-SpotX-Arrawarra-Surfstunde1-800Der Tag beginnt mit einem herzhaften und typisch australischen Frühstück, das unser Guide Markus in Absprache mit uns für alle, die Interesse haben, organisiert hat. Es besteht aus Spiegelei, gebratenem Speck, geschmortem Gemüse und Toast, was Markus für uns im Supermarkt eingekauft hat. Die Kosten für den Einkauf teilen wir gerecht. Vielleicht ist das Frühstück für die meisten von uns ein wenig herzhafter als gewohnt, aber als Stärkung für den Tag gar nicht so schlecht. Alle, die kein herzhaftes Frühstück mögen, können sich natürlich ihr eigenes zubereiten.

Nach diesem schmackhaften Start in der Tag beginnt unsere erste Surf-Stunde! Zuerst wird an anschaulichen, bunten Tafeln die Theorie besprochen, Papierkram unterschrieben, in dem wir unterzeichnen müssen, das wir alle möglichen Risiken und Gefahren kennen und unsere Surflehrer nicht dafür verantwortlich machen, wenn wir uns verletzen. Zum Schluss werden Neoprenanzüge und Surfbretter verteilt und auf geht's zum Strand!

Achtung (Anmerkung der Reisebine-Redaktion): Seit April 2016 ist der Surfkurs nicht mehr im Tourpreis inklusive. Vor Ort kann man einen Kurs aber ganz leicht dazu buchen. Als Ersatz für den Surfkurs kann man am Morgen Ocean Rafting mitmachen (im Tourpreis bereits enthalten) und durch die Wellen düsen.

All diejenigen, die Schnappschüsse von sich auf, mit und neben dem Surfbrett haben möchten, können unverbindlich blaue Surf-Shirts anziehen, damit die Fotografin besonders diejenigen abknippst. Später können die Fotos eingesehen und als ein Andenken im Paket für 30$ erworben werden. Da die Fotos nur bis 12 Uhr mittags von der Fotografin gekauft werden können, sollte man eigenständig daran denken, seine Bilder zu erhalten.

Am Strand gehen wir vorher noch mit in den Sand gezeichneten Surfbrettern Trockenübungen durch und dann geht's in drei Gruppen aufgeteilt in die Wellen.
Obwohl wir etwa acht Personen pro Gruppe sind, sind unsere Lehrer sehr aufmerksam und darum bemüht, dass jeder ein Erfolgserlebnis verzeichnen kann.

IK-RiverCamp-Zeltlager-800Als wir später aus dem Wasser kommen, sprudeln alle vor Begeisterung über ihren ersten Surf-Versuch. Das Gefühl, mit dem Brett auf die nächste Welle zu warten, dann zu paddeln so stark man kann, die letzten Züge, an die einstudierten Moves erinnern, das Bein anziehen, langsam aufrichten, Gleichgewicht halten, aufrichten. Und schon surft man die Welle! Aber so schnell es ging, ist es auch schon wieder vorbei und man platscht ins Wasser. Aber egal, nur diese eine Welle zählt und von jetzt an darf man sich Surfer nennen!

Nach dem Mittagessen, das wir wieder zusammen mit Markus vorbereiten, brechen wir zum Kajak fahren auf und paddeln durch eine wunderschöne natürliche Flusslandschaft. Auf halber Strecke machen wir Halt, um uns abzukühlen und ins Wasser zu springen. Unser Ziel ist das River Camp, zu dem wir nur ein paar Minuten laufen.
Das Camp besteht aus einer Lagerfeuerstelle, an dem später Fisch, Fleisch und Gemüse gekocht werden sowie mehrere Tippis und einem Dixi-Klo. Als Übernachtungsmöglichkeit können wir uns zwischen Tipi und Swag entscheiden. Ich habe mich für den Swag entschieden, ein australisches Ein-Personen-Zelt, das man unbedingt mal ausprobiert haben sollte, da man nachts die Sterne sehen kann. Zunächst genießen wir aber den frisch gegrillten Fisch, das flackernde Lagerfeuer und den angenehmen Sommerabend. Da es im Winter ungemütlich kalt während der Nacht werden kann, weicht die ganze Gruppe in den Wintermonaten in ein Hotel in Ulmarra aus. Der Dinner, Bett und Frühstück bleibt bei 60 A$ pro Person.

Hinweis! Alle, die kein Kanu fahren möchten, bzw. nicht campen möchten, können selbstverständlich im Spot X bleiben und dort noch eine Nacht oder mehr verbringen.

IK-RiverCamp-Swags-800 IK-RiverCamp-Fisch-800 IK-RiverCamp-Badezimmer-800 IK-RiverCamp-Lagerfeuer2-800

Verlängerungsoption
Für alle, die noch nicht genug vom Surfen bekommen haben, gibt es auch an diesem Stopp die Möglichkeit, den Aufenthalt zu verlängern, um beispielsweise mehrtägige Surfcamp-Pakete zu buchen und sein Können auf dem Board zu perfektionieren und die Surf-Academy für mehr Theoriewissen zu besuchen! Außerdem kann man einen längeren Stopp hier auch nutzen, um die Umgebung zu erkunden, Kajak zu fahren oder Fallschirmspringen auszuprobieren.

 

Abschnitt 4: Surf-Camp -> Byron Bay

Am nächsten Morgen geht es nach dem Frühstück (Kaffee, Cornflakes, Toast, Spiegelei und gebratener Speck) zurück zu Spot X, wo wir noch ein wenig Freizeit haben und duschen können.

IK-Yuraygir-NP-Klippenspringen-800Nach einem Guidewechsel geht es weiter nach Byron Bay. Auf dem Weg dorthin machen wir im Yuraygir National Park Halt, wo wir uns bei einem leichten Walk die Beine vertreten und schwimmen gehen können.
An diesem wunderschön abgelegenen Küstenstreifen kann man kurze Wanderungen durch den Nationalpark unternehmen, im Meer baden, am Strand entspannen oder von Klippen in einen Süßwassersee im Landesinneren hüpfen.

Das Ziel des Tages ist Byron Bay, wo der Bus an der Fernbushaltestelle und der Arts Factory hält. Da der Ort jedoch nicht sonderlich groß ist, sind Hostels, Supermärkte und der Strand gut zu erreichen. Um uns trotzdem schon einmal einen groben Überblick zu verschaffen fährt Nick, unser Guide, an den wichtigsten Punkten vorbei und gibt uns Tipps für Kajakatouren mit Delphinen, Surfstunden und Paragliding in diesem wunderschönen Städtchen.
Ein wirkliches Highlight, das man nicht auslassen sollte, ist der Coastal Walk zum Leuchtturm. Ein wunderschöner Spaziergang durch den Wald, in dem man Wallabys und Busch-Truthähne sehen kann und an den Klippen entlang, von denen man die Chance hat Haie, Schildkröten, Rochen und Delphine zu entdecken!

Verlängerungsoption
Achtung! Mit Byron Bay ist das so eine Sache. Entweder du bist auf den ersten Blick in Byron verliebt oder die entspannte Atmosphäre aus Flip Flops, Strand und Sonnenschein ist gar nicht deins. Aber die Gefahr ist groß, dass aus zwei Tagen drei werden und dann vier, fünf, sechs. Und ehe du dich versiehst, bleibst du viel länger als ursprünglich geplant!

 

Abschnitt 5: Byron Bay -> Brisbane -> Noosa/Rainbow Beach

An diesem Morgen heißt es wieder: auf zu neuen Abenteuern! Es gibt bereits ein paar bekannte Gesichter im Bus, aber auch ein paar, die man noch nicht kennt und mit allen tauscht man sich über die Erlebnisse in Byron Bay und die nächsten Pläne aus.

IK-Fingal-Leuchturm-800Um die Fahrt kurz zu unterbrechen und aufzulockern, macht unsere Guide Ben einen kurzen Halt in Tweed Shire für einen kleinen Spaziergang. Es geht zum Fingal Head und zum Fingal Head Light, einem Leuchtturm. Von dort haben wir einen weitreichenden Blick über die Küste New South Wales zu unserer Rechten und die Küstenlandschaft Queensland zu unserer Linken. Nicht zu vergessen die kleine Insel "Cook Island" vor uns im Meer, die James Cook im Mai 1770 entdeckt haben soll.

Schließlich nähern wir uns der Grenze zwischen New South Wales und Queensland, die von einem mächtigen rotem Turm neben der Autobahn markiert ist. Unser Guide begrüßt uns mit einem "Welcome in Queensland!" und erinnert uns daran, die Uhren eine Stunde zurück zu stellen.

Wir erreichen unseren ersten Stopp des Tages an der Gold Coast. Hier steigen all diejenigen aus, die das quirlige Surfers Paradise, seinen Strand, das gutes Wetter und die hiesige Partyszene entdecken wollen. Ich fahre jedoch weiter, weil ich mich entschieden habe, meine Zeit auf andere Orte zu verteilen und steige erst beim nächsten Stopp in Brisbane aus, wo wir nach weiteren eineinhalb Stunden am späten Vormittag eintreffen.

Verlängerungsoption
In Brisbane hat man viele Möglichkeiten, die Stadt zu erkunden: Das Southbank-Viertel, den Brisbane River, Restaurants und Bars, zahlreiche Museen, lohnenswerte Wochenmärkte oder einen Ausflug zum bekannten Australia Zoo.
Ich hatte das Glück, am Australia Day, am 26. Januar in Brisbane zu sein und die beeindruckenden Feuerwerke am Brisbane River zu bestaunen, die zu den wirklichen Highlight meines Aufenthaltes in der Stadt gehören!

Fazit - Barrington Tops, Spot X und dem River Retreat

Diese ersten vier geguideten Stopps würden ich allen Loka-Travellern empfehlen, da es eine gelungene Kombination aus verschiedenen spannenden Aktivitäten ist, bei denen man die anderen Gruppenteilnehmer kennenlernt und eine tolle Zeit zusammen verbringen kann. Auch wenn die Unterkünfte einfach sind, so sind sie doch sauber und reichen für die Aufenthalte vollkommen aus. Außerdem lernt man wirklich zu schätzen, wie angenehm es ist, dass man sich um die Reise zwischen den verschiedenen Etappen keine Gedanken machen muss und stets einen Guide als Ansprechpartner und eine Gruppe von Mitreisenden dabei hat, mit denen man sich über alle neuen Erlebnisse austauschen und begeistern kann.

 

Von Brisbane nach Cairns

Für alle, die direkt weiterreisen, geht es an diesem Tag auch schon weiter nach Noosa und Rainbow Beach! Dort kommt man etwa um 13:30 Uhr und 15.30 Uhr an.

In Noosa lohnt es sich, ein paar Tage zu bleiben, um den schicken und lebendigen Ort zu erkunden, der zu den schönsten Küstenstädten Australiens zählt. Dort verbringen auch viele Australier gerne ihren Urlaub. Am Main Beach und Sunshine Beach kann man entspannen und die endlos weißen Strandkilometer durch pulvrigen Sand bewandern. Ein lohnender Ausflug ist vor allem der "Coastal Walk" durch den National Park an der Küste entlang, da man die Chance hat, Delphine und Schildkröten im Meer und Koalas in den Eukalyptusbäumen zu erspähen.

TCQLD-Fraser3-3Was man sich auf keinen Fall entgehen lassen sollte ist eine Tour nach Fraser Island! Die größte Sandinsel der Welt bietet eine faszinierende Mischung aus endlosen Sandstränden, Regenwäldern, kristallklaren Süßwasserseen, gewaltigen Sanddünen und einmaligen Tierbeobachtungen. Ganz zu Schweigen von dem Spaß mit einem Jeep über die Sandpisten, unbefestigten Straßen und durch Bachläufe zu fahren. Ein wirkliches Abenteuer!

Tipp! Wenn du dein Fraser Island Abenteuer buchst (und das solltest du auf jeden Fall!) würde ich eine Tour empfehlen, bei der man in Gruppen im Geländewagen oder Jeeps unterwegs ist und dem Guide im Führungswagen folgt. So wird auch das Fahren der einzelnen Strecken durch den Sand und über holprige Wege mit den anderen aus deinem Gruppe ein Erlebnis, während eure Lieblingssongs aus den Boxen klingen.
Natürlich gibt es auch die Variante, eine Tour in einem Allrad-Bus über die Insel zu machen oder selber einen Geländewagen zu mieten (Achtung: Mindestalter 21 Jahre). Für alle, die eine oder mehr Nächte auf Fraser Island bleiben, gibt es je nach Tour verschiedene Übernachtungsangebote wie Camping, Hostelzimmer oder Appartments.

Verlängerungsoption
Da von Rainbow Beach sowie von Hervey Bay jeweils die Autofähren nach Fraser Island ablegen, starten dort viele Touren. Rainbow Beach selbst ist übrigens sehr klein, deswegen lohnt es sich vielleicht nur, wenn man genug Zeit mitgebracht hat, ein paar Tage zu Relaxen und die "Coloured Sands" zu besuchen. Den Ort erreicht man mit Loka innerhalb von zwei Fahrstunden von Noosa aus.

 

Abschnitt 6: Noosa/Rainbow Beach -> Rockhampton

An diesem Tag werden die ersten Tourteilnehmer in Rainbow Beach abgeholt. Von dort steuert der Guide Noosa an, wo ich mit ein paar anderen Mitreisenden zusteige.
Wir werden nach einer knappen Stunde Fahrzeit um 13.40 Uhr am Bahnhof in Cooroy abgesetzt, wo wir auf den Zug nach Rockhampton warten.

Tipp für einen Stopp unterwegs

Auf dem Weg Richtung Norden hat man die Möglichkeiten, in Miriam Vale auszusteigen, um von dort aus den Ort "Town of 1770" an der Küste zu besuchen, wo Kapitän Cook mit seiner Mannschaft an Land ging.
Der kleine Ort bietet zahlreiche Möglichkeiten, Wanderungen zu unternehmen, Wassersportarten auszuprobieren und Touren zu den südlichsten Inseln des Great Barrier Reef zu starten wie z.B. Lady Musgrave Island

Bis zur Ankunft des Zuges haben wir Zeit, uns in den lokalen Geschäften mit Proviant für die Fahrt einzudecken. Als der Zug eintrifft, bringen wir unsere großen Rucksäcke und Koffer zuerst in den Gepäckwagon und folgen dann unserem Guide Blake zu dem Zugabteil, in dem unsere Plätze reserviert sind. Auch wenn der Zug nicht ganz so modern ist, so haben wir dennoch großzügig Platz und angenehme Beinfreiheit. Außerdem gibt es Waschräume, ein Bord-Bistro und einen Wasserspender an Board.

Tipp! Da die Klimaanlage in den Zügen gewöhnlich sehr kalt eingestellt ist, sollte man an eine Jacke oder Schal denken, da es in T-Shirt und Shorts kühl werden könnte.

Nach einer Fahrzeit von ca. sieben Stunden erreichen wir um 21.30 Uhr Rockhampton, den letzten Stopp des Tages. Auch wenn diese von allen bevorstehenden Zugfahrten die längste ist, so geht es doch überraschend schnell, denn während wir miteinander plaudern, unseren Guide über die verschiedenen Etappen ausfragen oder einfach lesen und Musik hören, zieht die beeindruckende Landschaft von Central Queensland an uns vorbei und die Zeit vergeht wie im Fluge.

Unterwegs telefoniert Blake mit dem Besitzer der Cattle Farm, unserem nächsten Stopp und teilt uns schließlich mit, dass es aufgrund von starken Regenfällen und Unwettern nicht möglich ist, dort zu übernachten und die Aktivitäten durchzuführen. Da wir auf der Farm in Zelten oder Swags geschlafen hätten und dort alles in Wasser und Schlamm steht, muss umdisponiert werden.

Unser exklusiver Loka-Stopp auf der Cattle Station kann also nicht wie geplant stattfinden, aber es steht direkt ein Plan B bereit, der einen ähnlichen Ablauf mit Aktivität und Übernachtung für 60$ gewährleistet.

Achtung (Anmerkung der Reisebine-Redaktion): Der Ausflug zur Farm wurde von "Cattle Station" in "Country Campout" umbenannt, da es nicht ganzjährig Rinder auf der Farm gibt und der Name "Cattle Station" verwirren könnte. Es gibt aber noch sehr viele andere Tiere auf der Farm, so dass sich ein Besuch immer lohnt. Die Übernachtung und Verpflegung auf der Farm kostet ab April 2016 insgesamt 75 A$.

Am Bahnhof in Rockhampton angekommen, erwartet uns bereits ein Bus, der uns zum Emu Beach Resort in Emu Park bringt.
Nach einer halben Stunde Fahrt erreichen wir das freundliche Resort. Dort hat man bereits eine herzhafte Suppe als Abendessen für uns vorbereitet.
In den wirklich schönen 4-Bettzimmer mit richtigen Betten (keinen Hochbetten!) und eigenem Bad können wir am nächsten Morgen herrlich ausschlafen.

IK-Koorona-Krokodil-800Für das Frühstück können wir uns in Eigenregie etwas im Supermarkt besorgen, welcher etwa 15 Minuten zu Fuß entfernt ist oder selber Mitgebrachtes in der Hostelküche zubereiten.

Die Aktivität des Tages ist eine nahe gelegene Krokodilfarm! Auf einer zweistündigen Tour werden viele verschiedene Krokos gezeigt und noch mehr Fakten mit auf den Weg gegeben. Staunend können wir beobachten, wie die riesigen Reptile gefüttert werden und unerwartet schnell aus dem Wasser schießen, um sich ihren Anteil am Mittagessen zu sichern.
Am Ende der Tour darf jeder der möchte noch ein zwei Jahre altes Babykrokodil auf den Arm nehmen und ein kurzes Foto mit ihm schießen. Obwohl wir mit Hinsicht auf seine älteren und größeren Geschwister, die wir am Vormittag gesehen haben, ein wenig vorsichtig sind, ist es ein tollen Gefühl, den kleinen Kerl zu halten und uns über den erstaunlich weichen Panzer zu wundern.

Gegen 13 Uhr geht es zurück nach Emu Park zum Hostel, wo wir uns den Rest des Tages die Zeit vertreiben können, da unser Zug erst kurz vor Mitternacht in Rockhampton nach Proserpine (Airlie Beach) abfährt. Solange können wir im Pool schwimmen, vor dem Fernseher sitzen oder mit Blake am Strand entlang spazieren.

Wichtiger Hinweis!
Beachten sollte man, dass im Januar und Februar in Queensland Regenzeit ist, die so genannte "rainy season" bzw. "wet season".
Während dieser Zeit können starke Stürme, Unwetter und Starkregen auftreten. Wenn man also während dieser Zeit des Jahres reist, kann man die Wetterbedingungen oftmals nicht umgehen, sollte aber um die Konsequenzen wissen, die einstehen können!
Hier gebe ich euch das Beispiel, dass der Cattle Station-Aufenthalt wegen des Wetters nicht stattfinden konnte. Außerdem wurde aufgrund von starker Sturmwarnung im Norden unser Zug nach Airlie Beach gestrichen, sodass unsere Loka-Gruppe ungeplant eine Nacht mehr in Emu Park verbringen musste, um einen Zug am nächsten Morgen zu nehmen. Schlussendlich sind wir mit knapp 12 Stunden Verspätung in Airlie Beach eingetroffen. Zwei Teilnehmer haben daher leider ihre Segeltour durch die Whitsundays verpasst, die am Mittag gestartet wäre.
In der Regenzeit muss man mit solchen Verzögerungen immer rechen und sollte daher seinen Zeitplan und evtl. Ausflüge nicht zu knapp planen.

Verlängerungsoption
Natürlich gibt es die Möglichkeit, den Aufenthalt in Emu Park oder Rockhampton zu verlängern, um beispielsweise den Mt. Archer National Park, den Zoo, den botanischen Garten oder sogar Gracemere, die größte Rinderauktionsarena in Australien zu erkunden!

Fazit - Cattle Station

Da ich den Cattle Station Stop nicht erleben konnte, kann ich ihn hier leider auch nicht weiter ausführen. Von Beschreibungen und Erfahrungsberichten anderer Tourteilnehmer und der Guides habe ich mir jedoch einen groben Überblick über das eigentliche Programm geben lassen:
Nach der Zugfahrt nach Rockhampton geht es zur Farm, wo es Abendessen gibt. Geschlafen wird in Swags oder Zelten auf dem Farmgelände. Nach dem Frühstück erlebt man eine Tour über die Farm, bei der die Pferde gefüttert werden. Außerdem besteht die Chance, einen Ausritt mitzumachen. Hierfür muss natürlich extra bezahlen werden. Manchmal wird das Reiten jedoch leider nicht angeboten.
Die Krokodilfarm, auf der ich mit meiner Gruppe war, ist im normalen Ablauf ebenfalls eine Option, für die man aber selber bezahlen müsste.

DOB Cattle Station 1-900 DOB Cattle Station-2.800

Die Fotos zur Cattle Station wurden von Dominik Büchele zur Verfügung gestellt

 

Abschnitt 7: Rockhampton -> Airlie Beach (Proserpine) -> Townsville

IK-Magnetic-Is-Bungalow-Bay800Airlie Beach ist ein wunderbar lebendiger kleiner Ort, der aus einer langen Straße besteht, in der von Boutiquen, Restaurants, einem Supermarkt, Souvenirgeschäften, Hostels, Bars und Reisebüros alles zu finden ist. Nicht zu vergessen ist natürlich die Salzwasserlagune, in der man herrlich baden oder einfach unter einer Palme mit Blick aufs Meer relaxen kann. Hier lassen sich ganz einfach ein paar sonnige Tage verbringen. Mehr als lohnenswert ist auf jeden Fall eine Boots- oder Segeltour durch die wunderschönen Whitsunday Inseln, um den Whitsunday Beach und den Hill Inlet zu besichtigen, an bunten Korallengärten zu schnorchel und die Meeresbrise auf dem Boot zu genießen.
Wenn man mobil ist, kommt als Tagesausflug mit dem Auto von Airlie Beach auch ein Abstecher zum Dingo Beach und Hyde Away Bay in Frage, traumhaft schöne und abgelegene Strände. Auf jeden Fall ein Geheimtipp!

Mit dem Bus geht es zurück nach Proserpine zum Bahnhof und von dort Richtung Townsville, um eine Fähre nach Magnetic Island zu erwischen.

Verlängerungsoption
Natürlich kann man auch vor oder nach dem Inseltrip ein wenig Zeit in Townsville verbringen, um am  "The Strand" zu flanieren, Castle Hill zu besichtigen oder das Great Barrier Reef HQ Aquarium zu besuchen.
Wenn man Zeit hat, würde ich aber jedem empfehlen, ein paar Tage auf "Maggie" (Magnetic Island) zu verbringen und sich von einem entspannten Inselflair verzaubern zu lassen. Sehr zu empfehlen sind ein paar Walks, die fantastische Aussichten und vielleicht den einen oder anderen wilden Koala versprechen. Aber auch schnorcheln, schwimmen, reiten, das Bungalow Bay Koala Village und das Fahren mit einem echten Barbie Auto sollte man sich nicht entgehen lassen!

 

Abschnitt 8: Townsville -> Tully

IK-TullyRiver-800Nach ein paar Tagen auf der Insel geht es weiter und zusammen mit unserem Guide im lokalen Bus vom YHA Bunglow Bay zurück zum Fährhafen. Alle, die ihre Zeit in einem anderen Hostels verbracht haben, treffen wir direkt an der Fähre.

Zurück auf dem Festland geht es vom Bahnhof aus mit dem Zug nach Tully, wo all diejenigen aussteigen, die im Indigenous Camp einen Halt eingeplant haben. Für den Rest der Loka-Gruppe geht es direkt weiter nach Cairns. Unsere Gruppe hingegen wird von dem Tourveranstalter "Ingan Tours" vom Bahnhof abgeholt.

Hier zahlen wie für den letzten der vier exklusiven Loka-Stopps 120$ für Aktivitäten (Wasserspaß im Wildwasserfluss, Spotlighning, Rainforest Walk), Campen, Abendessen und Frühstück.

Auf dem Weg zum Supermarkt, wo jeder der möchte sich etwas zum Mittagessen kaufen kann, heißt uns unser Guide in der regenreichsten Stadt Australiens willkommen und zeigt uns im Vorbeifahren den "Golden Gumboot", einen riesigen Gummistiefel, der den überdurchschnittlich hohen Niederschlag darstellen soll.

Weiter geht es eine knappe Stunde durch eine tropische Hügellandschaft, an saftig grüner Natur und Bananenplantagen zu unserem Camp im Tully George National Park.
IK-IndigenousCamp-Fisch-800Dort angekommen brechen wir mit Badesachen, Sonnencreme und Wasserflasche ausgerüstet auch schon bald zum Tully River auf, wo wir wir im Fluss baden können, eine natürliche "Wasserrutsche" an einem Wasserfall hinunterrutschen oder uns in Wasserbombenakrobatik üben.

Zurück im Camp, helfen wir unsere Zelte aufzubauen und den Fisch in frisch gepflückte Pflanzenblätter zu wickeln, um sie in der Glut des Lagerfeuers zu braten.
Dieses leckere Essen verspeisen wir mit Begeisterung und lauschen den Geschichten der Tourleiterin Caroline über ihre indigene Herkunft und über die Kultur der Aboriginis.

Im weiteren Verlauf des Abends brechen wir zum "Spotlightning" auf, um im Scheinwerferlicht der beiden Tourbusse eine Python und noch ein paar andere Tiere auf den Straßen und im umliegenden Regenwald zu entdecken! Da haben wir wirklich das Gefühl, mittendrin in Australiens faszinierender Fauna und Flora zu sein und sie hautnah mitzuerleben!
 

Abschnitt 9: Tully -> Cairns

IK-IndigenousCamp-TullyRiver-800Nach einer entspannten Nacht in unseren Zelten gibt es ein stärkendes, herzhaftes Frühstück mit Speck, Bohnen, Kartoffelpfannkuchen, Rührei und Würstchen.
Wir beginnen den Tag mit einem kleinen Regenwaldspaziergang, bei dem wir etwas über die verschiedenen Pflanzen und ihre Verwendung in der Aboriginie Kultur erfahren.

Nachdem wir uns mehr oder weniger erfolgreich im Speerwerfen probiert und festgestellt haben, dass wir uns auf uns allein gestellt wahrscheinlich kein Abendessen auf den Tisch bekommen würden, geht es auch schon zurück nach Tully.

Da unser Zug Verspätung hat, vertreiben wir uns die Zeit im örtlichen Freibad (4$ pro Person), wo wir uns in der australischen Sommerhitze herrlich erfrischen können und zusammen im Wasser planschen.

Zurück am Bahnhof und später im Zug nach Cairns vergeht die Zeit wie im Flug und auf einmal habe ich die letzte Etappe an der Ostküste erreicht. So viele Kilometer, die ich zurückgelegt habe, so viele Orte die ich gesehen habe und unzählige atemberaubende Erlebnisse. Insgesamt ein gewaltiger und vielschichtiger Erfahrungsschatz auf den ich, wie wahrscheinlich jeder andere Traveller, der die Ostküste bereist hat, zurückblicken kann.

Fazit - Indigenous Camp

Für mich war der Aufenthalt im Indigenous Camp ein gelungenes Gesamtpaket aus aktivem Wasserspaß und interessanten Einblicken in indigene Kultur und ihre Bräuche zusammen mit einer lockeren Gruppe, die gerne Neues ausprobiert hat, in einer wunderbar tropischen Umgebung. Auf jeden Fall sehr zu empfehlen! Nur das Fliegen- und Mosquitospray nicht vergessen, dann steht einem einzigartigem Regenwalderlebnis nichts mehr im Wege!

 

 

ALLES RUND UM DIE REISE MIT LOKA

Der Bus

Die Busse, mit denen ich unterwegs war, waren Tourbusse mit der Kapazität für etwa 24 Personen, die sich auf 1er und 2er Sitzreihen mit ockerfarbenden Sitzen verteilen. Da es keine Gepäckablage über den Sitzen gibt, sollte man das Handgepäck beschränken, so dass es bequem unter oder neben dem Sitz verstaut werden kann. Klimaanlagen sind in allen Bussen vorhanden.
 

 Der Guide

Alle Guides, die ich kennengelernt habe, sind junge, motivierte Persönlichkeiten zwischen Mitte Zwanzig bis Anfang Dreißig. Sie sind stets gut drauf und uns auf ihre typisch australische Art immer locker und ungezwungen begegnet. Man hat das Gefühl, mit einer jungen, dynamischen und aktiven Reisegruppe unterwegs zu sein.
LOK FARM-STAY-1-800 

Die Stimmung

Die Stimmung im Bus ist immer sehr locker und ungezwungen, vergleichbar mit einer Gruppenreise, da man miteinander plaudert, sich austauscht und viel zusammen erlebt.
 

Musikalische Begleitung während der Fahrt

Oft lässt der Guide/Fahrer eigene Playlisten von seinem Handy im Bus laufen oder macht das Radio an. Einmal wurde auf der Suche nach dem passenden Musikmix sogar ein Team-Projekt gestartet, bei dem sich jeder zwei Lieblingslieder aussuchen durfte und so eine individuelle Playlist erstellt wurde, bei der für jeden etwas dabei war!
 

Verpflegung

IK-IndigenousCamp-Fisch2-800Während der Fahrten mit dem Bus kann man entweder sein eigenes mitgebrachtes Lunchpaket verspeisen oder sich in Supermärkten etwas kaufen, an denen um die Mittagszeit in der Regel Halt gemacht wird. Manchmal können auf Absprache mit dem Guide auch besondere Lunch-Stops gemacht werden, wenn sie auf dem Weg liegen.
Auf dem Weg vom Spot X nach Byron Bay haben wir beispielsweise an einem Fish & Chips Restaurant halt gemacht. Für die Vegetarier gab es die Möglichkeit, etwas im Supermarkt zu kaufen.
 

Toiletten-Pausen

Auch wenn kein Klo an Board ist, werden ausreichend Klo-Pausen während der Fahrt eingelegt. Oft fragt der Guide, ob jemand eine Pipi-Pause braucht, wenn man sich einem Rastplatz nähert.

Die Reisegruppe

Die Loka-Traveller sind eine bunt gemischte Gruppe aus unterschiedlichen Nationen, vor allem aus England, Deutschland, den Niederlanden, Frankreich, Schweden und den USA, aber auch anderen Nationen. Das Altersspektrum reicht von 18 bis 28 Jahren, wobei einige der wenigen Ausnahmen, die ich erlebt habe, zwei australische Damen waren, die Loka einfach als Verkehrsmittel gebucht haben, um von A nach B zu kommen.
 

Während der selbstorganisierten Aufenthalte ...

..... zieht man auf eigene Faust los und erkundet die Highlights in der neue Stadt.

Regelmäßig trifft man Freunde und Travelmates aus dem Bus wieder, obwohl man in verschiedenen Hostels wohnt und sich vorher nicht abgesprochen hat. So ereignen sich oft unerwartete Wiedersehen, fast schon so als würde die "Loka-Familie" immer mitreisen, da man an so gut wie jeden Stopp schon ein paar Traveller kennt.
 

Die Reise mit "Queensland Rail" (Zug)

Tipp für Abschnitte mit dem Zug

Wenn man sichergehen möchte, auch wirklich ans Ziel zu kommen, sollte man die gesamte Strecke online buchen und jeden einzelnen Stopp noch einmal bestätigen. Denn ...
... wenn man z. B. von Magnetic Island zum Indigenous Camp möchte, muss man die Fähre von der Insel, die Zugfahrt nach Tully und den Bustransfer von Tully zum Camp einzeln angeben und bestätigen.

Die Etappen, die wir in Queensland mit dem Zug zurückgelegt haben, waren sehr angenehm. Bis auf die erste der fünf Zugfahrten fuhren wir stets mit supermodernen Zügen und saßen in bequemen Sitzen mit genügend Beinfreiheit, einem Fernsehbildschirm für jeden Sitz, um Filme, Fernsehserien und Musik zu hören.

Alle Züge hatten komfortable Waschräume und Duschen sowie ein Bord-Bistro.
 

Planung und Online-Buchung der einzelnen Streckenabschnitte

Es besteht entweder die Möglichkeit, alle Etappen schon vor Beginn der Reise zu buchen, wenn man sich zeitlich an einen festen Ablauf halten muss oder einfach von Etappe zu Etappe die Strecke zu bestätigen.

Wichtig ist, daran denken, die Abschnitte zu bestätigen, da man sonst keinen Sitzplatz im Bus oder ein Ticket für den Zug hat! Einfach im Loka-Büro durchklingeln und telefonisch Bescheid geben oder im Online-Account einloggen und Strecke und Datum auswählen und bestätigen.

So schön das Spontansein auch ist, sollte man trotzdem den Loka-Fahrplan im Blick haben, da es zwar von jedem Stopp vier Abfahrten pro Woche gibt, diese aber dennoch nicht jeden Tag stattfinden und der Bus auch ausgebucht sein kann! Die Zugabfahrten unterscheiden sich ein wenig von den Busabfahrten.

MEIN FAZIT

Alles in allem sehe ich die Reise mit Loka als eine einzigartige Möglichkeit, die australische Ostküste zu bereisen und einmalige Erlebnisse zu sammeln.

Durch die unterschiedlichen Stopps und das Programm mit der Tourgruppe hat man viel mehr Chancen, neue Aktivitäten auszuprobieren, da sie praktisch "auf dem Weg liegen". Außerdem ist es eine tolle Erfahrung, durch die anderen Teilnehmer der jeweiligen Etappen neue Leute aus aller Welt kennenzulernen, die genau die gleichen Vorstellungen vom spontanen Reisen haben: Immer kurz vor dem Schritt zu neuen Abenteuern, sonnigen Tagen an fantastischen Orten und immer voller Vorfreude das Unbekannte zu entdecken!

Durch die anderen Traveller und die Guides, die man kennt und auch wieder trifft, besteht stets eine persönliche Atmosphäre, da man nicht in der Anonymität einer Gruppe versinkt, die schlicht und einfach im gleichen Fernbus sitzen. Somit ist Loka für mich die passende Kombination aus geführter Gruppenreise mit einer Tourgruppe und einem Guide als Ansprechpartner für Tipps und Fragen aller Art und selbstständigen Aufenthalten, die man frei nach Lust und Laune gestalten kann. Da vieles mit der Gruppe steht und fällt, sollte man einfach offen sein und schauen, was da kommt. So wird aus jedem Erlebnis schnell das nächste Abenteuer!

© Fotos: Inga Kleinemeyer; Dominik Büchele; Loka
 

Reiseverlauf Vorschau"Mick" Pass  **Sonderpreis**

Start:  Sydney - Ziel:  Cairns
Dauer:  Min. 13 Tage

Preis:  nur 529 € *

* Sonderpreis gilt bei Buchung bis 29.09.2016. Normalpreis: 752 €

Zur Buchung

 

Touren an der Ostküste
von Brisbane / Sydney / Cairns

TCQLD-Fraser3

Die besten Highlights der australischen Ostküste und faszinierende Landschaften erleben - auf einer Tour an der Ostküste. Z.B. durch die Whitsunday Islands, Fraser Island u.v.m.

Stöbere durch Touren ....

von Sydney

von Brisbane

von Cairns

Du wirst zu unserer Touren-Datenbank weitergeleitet

Touren an der Südküste
von Adelaide & Melbourne

TVIC-wilsons-700

Die besten Highlights der australischen Südküste und faszinierende Landschaften erleben - auf einer Tour z.B. entlang der Great Ocean Road oder Kangaroo Island u.v.m.

Stöbere durch Touren ....

von Adelaide

von Melbourne

Du wirst zu unserer Touren-Datenbank weitergeleitet

TDB3neu-1

Plane Deine Australienreise
... finde Tipps & Infos auf über 600 Seiten

Noch Fragen?
... rufe uns an

Persönliche Beratung
... vereinbare einen Termin mit uns in Berlin

Kontakt

Reisebine
Brandenburgische Str. 30
10707 Berlin

Tel:  030 - 889 177 10
Fax:  030 - 889 177 11

email-2-icon   Kontaktformular