|
Themen:
|
|
|
|
|
|
Suchen:
|
|
|
|
Reisebine-Shop:
|
|

|
|
Social Bookmarking:
|
|
|
|
Partnerwebseite:
|
|
|
|
Travelpartner-Community Reisepartner finden
|
|
|
|
|
|
|
 |
|

|
Unterwegs mit dem Bus InterCity/Newmans Ein Bericht von Laura Niebel
|
|
Intercity/Newmans Coachlines (in folgendem Bericht nur Intercity genannt) ist ein Busservice, der mit den Greyhound Bussen in Australien zu vergleichen ist. Er beinhaltet normalerweise keine Sightseeing Touren, welche jedoch separat gebucht werden können. Im folgenden Bericht gehe ich auf Service, Buspässe, Preise, Vor- u. Nachteile etc. ein. Alle Preise sind in NZ$ angegeben.
|
|
Service
|
|
Intercity fährt eine große Anzahl von Städten sowohl auf der Süd- als auch der Nordinsel an. Die Busfahrer sind meist recht freundlich, fungieren jedoch nicht als Reiseführer oder Guide. Auch bei Intercity werden natürlich Meal-Stops gemacht, denn Essen ist nicht erlaubt in den Bussen (jedoch verschließbare Flaschen). Passagiere sind allen Alters. Intercity fährt sowohl nachts, als auch tagsüber, es gibt jedoch keine Übernachtungsstops. Um Unterkunft nach der Ankunft am Zielort muss man sich selbst kümmern.
|
|
Buspässe
|
|
|
|
|
Hop-on/Hop-off Buspässe Wie auch bei anderen Busgesellschaften gibt es bei Intercity die beliebten Buspässe, bei denen beliebiges Aussteigen an vorgegebenen Stops möglich ist und man zu einem späteren Zeitpunkt vom gleichen Ort weiterreisen kann. Es gibt sowohl Buspässe für beide Inseln (Nord u. Süd), als auch Pässe, die nur eine der beiden Inseln befahren. Orte die von Intercity angefahren werden sind meist Städte, die von Interesse für Reisende/Touristen sind. So wird man mit Intercity kaum in ein kleines verlassenes Dörfchen kommen.
- FlexiPass
Eine weitere Möglichkeit Neuseeland mit Intercity zu bereisen sind die Flexi-Pässe. Man kauft hierbei ein bestimmtes Kontingent an Stunden (verkauft wird in 5 Stundenblöcken - $169 für 15 Stunden) welches man dann für eine beliebige Strecke einsetzen kann. Auf einer Tabelle kann man nachsehen, wie viele Stunden z. B. für eine Reise von Wellington nach Auckland veranschlagt werden und kann sich somit ausrechnen, wie viele Stunden-Kontingente man kaufen muss. Der Vorteil des Flexipasses ist, dass man sehr unabhängig ist und nicht auf eine vorgegebene Route wie bei den Hop-on/Hop-off Pässen festgelegt ist. Sollte man während seiner Reise bemerken, dass man noch zusätzlich Stunden benötigt, kann man jederzeit neue Stunden hinzukaufen. Weitere Infos auch unter www.flexipass.co.nz
- Einzelfahrpässe von A nach B
Desweiteren gibt es noch direkte Pässe, die einen direkt z. B. von Auckland nach Rotorua bringen, ohne Hop-on/Hop-off Stops dazwischen.
|
|
Preise
|
|
Die Preise variieren je nach Strecke und gewähltem Buspass. Man muss vergleichen, welche Art von Pass sich für die geplante Reise am Besten eignet. Vergünstigungen gibt es für Backpacker (mit Backpacker Cards) und Studenten. Für Einzelfahrpässe sind “Super Saver Fares” erhältlich. Das heißt, man erhält einen Special Preis, z. B. für einen Direkt-Trip von Auckland nach Wellington. Hierbei ist jedoch keine Geldrückerstattung möglich, so dass man dieses verliert, sollte man die Reise nicht antreten können. Derzeitige Preise können bei Intercity per Telefon erfragt oder auf der Website www.intercitycoaches.co.nz eingesehen werden. Auch Tourist-Information-Centre geben Auskunft. Es lohnt sich jedoch auf jeden Fall Intercity-Preise mit denen von Magic Bus und Kiwi Experience zu vergleichen.
Wer vor hat, viel mit Intercity unterwegs zu sein, kann außerdem dem FreeWay Club kostenlos beitreten und dann Busmeilen sammeln (ähnlich Miles-and-More beim Fliegen).
|
|
Buchung und Bezahlung
|
|
Alle Buspässe können in den meisten Touristeninformationszentren gekauft werden oder auch in den vorhandenen Intercity-Coach-Terminals. Eine Internetbuchung ist ebenfalls möglich.
Sitzplatzreservierungen können einfach per Telefon gemacht werden. Intercity hat Call-Center in Wellington, Auckland etc.
Wenn man einen bestimmten Busservice zu einer bestimmten Zeit in Anspruch nehmen möchte, sollte man frühzeitig reservieren und sich am Besten einen Intercity-Fahrplan vom nächsten Intercity Terminal oder Touristen-Info-Centre holen (dort finden sich übrigens auch die derzeitigen “Special-SuperSaver-Fares aufgelistet).
|
|
Vorteile von Intercity
|
|
|
|
|
- Viele Ziele in ganz Neuseeland werden angefahren
- Flexibilität durch verschiedene Buspässe, freie Hostelwahl etc.
- Oft günstige SuperSaver Angebote vorhanden
- Kein Partybus
|
|
Nachteile von Intercity
|
|
|
|
|
- Busfahrer ist nicht gleichzeitig Travelguide
- Kein Gruppengefühl vorhanden wie evtl. bei Kiwi Experience bzw. Magic Bus
- Keine Sightseeing Stops wie z. B. bei Kiwi Exp.
|
|
Fazit:
|
|
Intercity ist etwas für Leute, die einfach so schnell wie möglich mit dem Bus von A nach B kommen wollen. Wer in Australien mit Greyhound gereist ist und zufrieden war, wird auch mit Intercity zufrieden sein. Wer lieber auf seiner Busreise noch an interessanten Orten anhalten möchte und sich umsehen möchte, sollte jedoch lieber eine andere Busgesellschaft wählen.
|
|
|
|
|
© Copyright Text und Foto Newman-Bus Laura Niebel © Copyright Foto oben: Rike Sebold
|
|
|