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5 Tage Tour
rund um Tasmanien

 

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Tasmanien

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Reisebine-Reporter testen Touren in Australien
5 Tage Tasmanien Tour mit Jumptours
- eine Reportage von Aron Beisswanger -

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Jump Tour BusMangels Auto und Lust, alles selber zu organisieren, habe ich für eine Rundreise durch Tasmanien eine Tour gesucht.
Auf dem Festland hatte ich bereits ein bisschen recherchiert, aber nur 5/6 Tagestouren für 800-900$ gefunden und bin daher einfach auf gut Glück nach Hobart geflogen in der Hoffnung, dort vor Ort etwas preiswerteres zu finden ... und, wurde fündig.
Eine 5-Tages-Tour für 399$. Einziges Manko gegenüber den anderen Touren war, dass man Port Arthur auslässt.
Einen Tagesausflug dorthin kann man allerdings auch günstig selbst auf die Beine stellen.

Am Montagmorgen ging es los. Wir wurden um
7.45 Uhr vor dem Hostel in Hobart von Greg, unserem Tourguide, aufgegabelt.

Tag 1:
Wir sind morgens schon früh vom Hostel gestartet und in den ersten National Park gefahren. Dort haben wir einen kleinen Walk durch den Regenwald gemacht und ein paar Wasserfälle angeschaut. Danach ging es an den Lake St. Clair. Dort gibt es Schnabeltiere (Platypus), die wir aber leider nicht vor die Linse bekommen haben, da diese Tiere leider ziemlich scheu sind.

Montezuma FallsAbends haben wir in einer alten Minenstadt übernachtet. Die Unterkünfte waren leider nicht so super, die Küche war ein bisschen unterausgestattet, aber dafür hatten wir ein 2er-Zimmer.
Abends hat es dann noch richtig geschüttet und ich hatte schon Angst, dass das die restliche Woche so weitergehen könnte, aber zum Glück war das nur dieser eine Monsun, denn die restliche Woche war top!

Tag 2:
Zum morgendlichen Kaffee sind wir in ein Fischerörtchen namens Strahan gefahren, das wir dann noch ein bisschen angeschaut haben und danach ging es zu den Sanddünen. Ein bisschen so wie auf Kangaroo Island, nur nicht ganz so hoch. Dafür haben die sich aber über 14 km erstreckt.

Weiter ging es in den Nationalpark mit den höchsten Wasserfällen Tasmaniens (die man relativ leicht zu Fuß erreichen kann), den Montezuma Falls. Der Walk dorthin (knapp 4 Std. hin und zurück) war cool. Direkt neben unserem Walkway war noch eine Hängebrücke, die über den Fluss führte. Wir konnten diese Route aber leider nicht nehmen, weil wir einen Tour-Teilnehmer dabei hatten, der massive Höhenangst hatte. Schade!

Craddle MountainTag 3:
Am dritten Tag ging es zum Craddle Mountain, dem wohl berühmteste Berg hier auf der Insel. Auch dort haben wir einen längeren Walk gemacht, der teilweise schon fast ins richtige Bergsteigen überging, weil es richtig steil die Felsen hochging. Hat aber verdammt viel Spaß gemacht und die Sicht und das Panorama waren es dann auch mehr als wert.

Danach sind wir zu einer Bienenfarm gefahren, wo man Honig testen konnte. Ich habe mich durch über 50 verschieden Sorten von Apfel- bis Chillihonig probiert und am Schluss, aufgrund von totalem Zucker/Honig-Overkil, wurde mir schlecht.
Abends waren wir in der zweitgrößten Stadt Tasmaniens, Launceston. Das Städtchen fand ich jetzt nicht so großartig anders als Hobart, aber es war trotzdem nett, da wir den Abend zusammen mit den anderen Reisenden und dem Guide im Pub beendet haben.
 
 
Wineglass BayTag 4:
Heute haben wir viel im Auto gesessen, weil wir mehr oder weniger die tote Ecke Tasmaniens hinter uns lassen müssten.
Zur Lunchzeit waren wir an der Bay of Fires, wo wir auch schwimmen gehen konnten. Nachmittags haben wir mitten im Nirgendwo noch an einem Pub angehalten, dessen Besitzer im Garten zwei biertrinkende Schweine haben … naja … ich glaub, Amerikaner finden das ganz toll.

Tag 5:
Auch am fünften Tag wurde viel Zeit im Bus verbracht. Morgens haben wir an einem Wildlife Park angehalten, wo man frei herumlaufende Kängurus füttern und streicheln konnte. Außerdem gab es noch Wombats, Tasmanische Teufel und viele andere Tiere.

Top Aussicht hatte man dann vom Lookout der Wineglass Bay. Einfach nur großartig!
Mittag gegessen haben wir dann in einem kleinen Städtchen direkt am Strand, bevor es dann wieder zurück nach Hobart ging.

Um die Tour abzurunden, durfte sich jeder noch an der Decke des Vans verewigen. Ich habe geschrieben:

    Greg,
    your trip cost one birds’ life,
    we ran over on red light
    and we found out that your
    middle name is a girls’ name,
    but nevertheless I would jump
    on another tour with you,
    because it was just awesum, yeaaaah!

     

     

WombatMein persönliches Fazit:
Super Tour für gutes Geld. 399$ + Schlafsack (~25$) + Selbstverpflegung.
Die Unterkünfte waren einfach, aber ausreichend und ich hatte bis auf die letzten 2 Nächte immer ein Doppelzimmer. Greg, der Guide ist super cool drauf und kann einem alle Fragen beantworten. Außerdem hält er jeden Tag an einem Supermarkt oder was vergleichbarem und man hat immer die Chance, frische Sachen einzukaufen für den nächsten Tag.
 

 
© Foto oben: Tourism Tasmania und Garry Moore
© Text und alle anderen Fotos: Aron Beisswanger