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Pack-Tipps für die Australienreise

zusammengestellt von Sabine Hopf

 

Jeder, der eine Reise antritt, kennt das leidige Problem der Gewichtsbegrenzung beim Reisegepäck. 20-30 kg sind bei den Airlines erlaubt - jedes Gramm mehr kostet Geld, und das nicht wenig.

Habe ich früher die Fluggesellschaften für ihre rigorosen Bestimmungen verflucht, bin ich ihnen heute mehr als dankbar, denn sie halten mich davon ab, mehr als nötig mitzunehmen.
Nur wer mehrmals ohne Pauschalreiseveranstalter mit Transfer vom Flugplatz - nur mit einem Rucksack oder einem Trolley - von Ort zu Ort gereist ist weiß, dass nichts unangenehmer ist, als zu schweres Reisegepäck.

Heute weiß ich nicht mehr, warum ich früher mit viel zu vielen T-Shirts und zu vielen Hosen gereist bin; warum ich mit zwei Pullovern (es könnte ja kalt werden) und mit 2 Bikinis (einer könnte ja kaputt gehen) unterwegs war. War ich der Meinung, es gibt unterwegs keine Waschmaschinen? Hatte ich das Gefühl, ständig richtig gekleidet sein zu müssen? Dachte ich, ich reise in die Antarktis, wo es keine Geschäfte gibt? Ich weiß es nicht, denn es ist lange her.

Heute packe ich einen Tag vor Reiseantritt. Ohne Stress und ohne das Gefühl am Flugplatz, irgend etwas vergessen zu haben.
Um potentiellen Travellern das gleiche Gefühl zu geben, habe ich diese Tipps zusammengestellt. Es handelt sich hierbei jedoch um keine vollständige Packliste, sondern um Tipps, was und wie man packen sollte.

ANMERKUNG: Da ich weiblich bin, kann ich für männliche Reisende nur bedingt Ratschläge geben. Vielleicht kann jedoch aus den nachfolgend aufgeführten Tipps die eine oder andere Information hilfreich sein.

 

WIEVIEL GEPÄCK FÜR WIE LANGE?

Es ist völlig egal, wie lang die Reise sein wird (ausgenommen natürlich Wochenendtrips). Ob für ein ganzes Jahr oder für 3 Wochen, die Menge des Reisegepäcks ist davon unabhängig. Waschen muss man in jeden Fall.

 

Trolley gruenGEWICHT EINSPAREN

Der wesentliche Aspekt beim Packen ist das Einsparen von Gewicht. Das soll nicht heißen, dass man weniger mitnehmen soll, sondern dass die Auswahl der Kleidungsstücke und Gegenstände gezielt danach erfolgen sollte, ob sie leicht sind. In der Aufstellung auf dieser und den nächsten Seiten gebe ich dazu einige Beispiele.

 

MITNEHMEN ODER SPÄTER KAUFEN?

Die Auswahl sollte danach vorgenommen werden, ob man das eine oder andere Kleidungsstück im Bedarfsfall auch später kaufen kann.
Ist man unsicher, ob eine weitere Hose, ein weiterer Pullover sinnvoll ist, sollte man ihn zu Hause lassen. ERST wenn man vor Ort wirklich der Meinung ist, man benötigt das eine oder andere Stück tatsächlich - sollte man es dort kaufen. Meine Erfahrungen zeigen, dass dies in den meisten Fällen nicht nötig wird.

 

PLATZ LASSEN

Auf keinen Fall die Tasche / den Rucksack bis "zum Anschlag" vollstopfen! Immer ca. 10% Platz für Souvenirs und dazugekaufte Kleidung lassen.
Eine gut gepackte Tasche/Rucksack ist zwischen 14 und 17 kg schwer. Mehr kann und will man nicht ständig mit sich herumschleppen! Die übrigen 3-6 kg braucht man für die Rückreise.
Wer sich meine Tipps zu Herzen nimmt wird feststellen, dass eine Tasche / ein Rucksack mit einem Gewicht von 14-17 kg durchaus möglich ist.

 

VERTEILUNGS-TIPP:

Bestimmte Gegenstände, die klein sind, kann man während der Flüge anstatt in die Reisetasche / dem Rucksack auch ins Handgepäck, bzw. in den Daypack packen.
Handgepäck kann bei den meisten Fluggesellschaften bis zu 8 kg Gewicht haben. In vielen Fällen wird nicht nachgewogen, solange das Handgepäck eine gewisse Größe (ca. 55 x 40 x 20 cm) nicht überschreitet. Dies sollte man aber nur in Ausnahmefällen tun, denn im Handgepäck befindet sich ja normalerweise schon die Kamera mit Zubehör, ggf. ein MP3-Player, das Handy mit Ladegerät und natürlich der Reiseführer. Man sollte immer bedenken, dass man damit bei einem Stopover manchmal stundenlang in den Terminals herumlaufen muss.

Noch einmal:

Es kommt nicht darauf an wie viel, sondern WAS man mitnimmt. Wenn man jeden Gegenstand, jedes Kleidungsstück gewissenhaft danach beurteilt, ob es die leichteste Version ist, die es davon gibt (oder kann man es vielleicht doch gegen etwas Leichteres austauschen), dann ist das Einpacken auch von mehr als den vorgeschlagenen Gegenständen kein Problem.
Bereits ein dickes Duschhandtuch macht die nachfolgenden Pack-Tipps jedoch wieder zunichte!

Oberteile

Eine der wichtigsten Fragen: Wie viele Oberteile nehme ich mit?
Die Antwort: Nicht viele, wenn man die Richtigen auswählt.

Als wichtigstes Kriterium gilt:
Alle ausgewählten Oberteile müssen ohne Ausnahme zu allen Teilen passen, die man für "unten herum" plant, mitzunehmen. Wenn ein T-Shirt oder ein Hemd nur zu einer Hose passt, sollte es zu Hause bleiben. Des weiteren ist es wichtig, auf Bügelfreiheit zu achten. Wer hat schon Lust, während der Reise eine Bügelstunde einzulegen?
Außerdem gibt es leichte und schwere Oberteile. Viskose z. B. ist ein wundervolles Material, aber leider viel zu schwer. Genau das gleiche Problem hat man mit allem aus Lycra.
Baumwolle ist und bleibt daher ohne Frage das leichteste, tragefreundlichste und für heiße Länder beste Material das es gibt.

Alle Oberteile sollten außerdem weit sein. Die heiße Luft kann zwischen Haut und Gewebe zirkulieren und sich dadurch abkühlen bevor sie auf die Haut trifft (Tipp eines australischen Farmers!). Auch wenn enge Tops z. Zt. "angesagt" sind, so sollte auf Reisen Tragbarkeit und Bequemlichkeit vor modischem Schnickschnack stehen.

Was nehme ich also mit?

  • 6-8 T-Shirts (mit halbem Arm, dünn und leicht.) Ein T-Shirt davon ist immer das "Schlaf-Shirt".
  • 2 langarmige, weite Baumwollhemden (leicht und hell)
  • 3 dünne, weite BaumwollT-shirts ohne Arm
  • ein "nettes" Oberteil für den Abend (Essengehen, Feiern gehen etc.)

T-Shirts bzw. Tops mit Spaghettiträgern sollten NUR für den Stadtbummel oder Ausgehen am Abend mitgenommen werden. Für mehrstündige Ausflüge, Wanderungen, Bootsfahrten oder ähnlichem sind sie nicht geeignet, da die Sonne die Schultern frontal trifft. Selbst ständiges Eincremen hilft nicht gegen einen kräftigen Sonnenbrand. In Australien zeigt man (besonders auf dem Land) deshalb für dieses Kleidungsstück eher wenig Verständnis.

Untenrum

Mit "untenrum" sind Hosen (kurz und lang), Röcke und Kleider gemeint.
Die Mitnahme einer Jeans sollte man sich genau überlegen. Nur wer vorhat, in Australien zu reiten oder länger als für eine mehrwöchige/-monatige Urlaubsreise bleiben möchte, sollte eine Jeans mitnehmen. Für alle anderen Aktivitäten und/oder Aufenthalte ist die Mitnahme nicht nötig, da eine Jeans einfach zu schwer ist.

Was packe ich also ein?

  • 2 lange, dünne Baumwollhosen (helle Farbe)
  • 2-3 kurze Shorts (können auch in Australien gekauft werden!)
  • 1 Strandkleid (sollte in Australien gekauft werden!)
  • Wer einen Sarong (siehe unten unter "Strandlaken") kauft, braucht kein Strandkleid
  • einen leichten, luftigen Rock

Warme Kleidung

Ein dicker und schwerer Wollpullover ist in Zeiten von "Fleece-Pullis" nicht mehr nötig. Fleece-Pullis sind weich, superleicht und halten angenehm warm. Einer reicht für die Reise aus. Ggf. kann ein zweiter im Bedarfsfall dazu gekauft werden. Australien & Neuseeland bieten eine reichhaltige Auswahl. Zum Teil sind sie billiger als bei uns.

Eine Leggings ist ein unerlässliches Reiseutensil, nicht nur, um modisch "up to date" zu sein.
- Sie bietet Wärme UNTER leichten Hosen, wenn es kühl wird.
- Sie kann als "Schlafanzughose" getragen werden, wenn es im Winter in Australien oder Neuseeland kühl wird und man keinen Schlafsack hat.
- Sie ist für Reisen nachts in Bussen und Bahnen ein hervorragendes und bequemes Kleidungsstück. Nachts in Bussen/Bahnen kann es recht kühl werden.

Ein langarmiger, dünner Pulli (auch als Skiunterwäsche bekannt) aus Microfaser/Viskose/Lycra sollte ebenfalls fester Bestandteil des Reisegepäcks sein..
- Man kann ihn anstatt des Fleece-Pullis tragen, wenn es kühl, aber nicht kalt ist.
- Nachts in Bussen und Zügen, wenn die Klima-Anlage zu kühl ist.
- Man kann ihn unter dem Fleece-Pulli tragen, wenn es unangenehm kalt wird.
- Er ist ein perfektes Kleidungsstück an Frühlings- und Herbsttagen.

Jacken

Zum Reisegepäck gehört nur EINE Jacke ...

Am praktischsten ist eine sog. Traveller-Jacke (nicht ganz billig - in Sport- und Outdor-Läden). Sie hat mehrere Außen- und Innentaschen, ist extrem leicht, kann zur Größe eines Brotlaibes zusammengeknüllt werden ohne zerknittert auszusehen und ist wind- und regendicht.
Zusammen mit dem Fleece-Pulli kann man im deutschen Winter sogar ohne zu frieren den Flughafen erreichen. Ohne Pulli, sondern mit T-Shirt getragen, ist sie bei Wanderungen und kühlem Wetter sowie beim Segeln ideal.

Um gegen Regen, unabhängig von der Traveller-Jacke, gewappnet zu sein, sollte man sich ein Regencape zulegen, welches sich (in einem kleinen Beutelchen zusammengepresst) immer im Handgepäck befinden sollte.

Schuhe

Laufschuhe

trekkingschuhFestes Schuhwerk ist ohne Frage ein fester Bestandteil des Reisegepäcks einer Australien- und Neuseelandreise. Die Kombination leicht und fest ist die optimale Lösung. Möchte man viel in Nationalparks und im Outback unterwegs sein, sind Trekking-Schuhe perfekt. Man sollte eine möglichst helle Farbe wählen, denn bei den hohen Temperaturen, die in Australien herrschen können, sollten Schuhe keine Schweißfüße verursachen.

Outdoor und Trekking Läden bieten hierfür die beste Auswahl. Oft sind die angebotenen Laufschuhe aus Materialien wie Gore-Tek, die die Füße atmen lassen. Es gibt aber auch interessante Leder/Stoff-Kombinationen, die etwas teurer, aber bequemer sind. Der Plastikanteil sollte so gering wie möglich sein.

Will man eher im Outback umherspazieren, auf einer Farm arbeiten und / oder reiten, sind Stiefel (z. B. von RM Williams - in Australien erhältlich - um 150 €) die bessere Alternative.

Den Kauf von festem Schuhwerk sollte man lieber in Deutschland erledigen, da man die Schuhe einlaufen sollte. Mit neuen Schuhen auf Reisen herumzulaufen und Blasen zu bekommen, beeinträchtigt auf jeden Fall die Stimmung.

Sandalen

Sandalen, vor allem die Bequemen, die aussehen wie offene Sneakers (von Nike, Reebok, Ecco etc.), so genannte Trecking-Sandalen, gibt es in Outdoor-Läden in Deutschland aber auch in Australien in großer Auswahl.

Auch wenn teuer, so sollte man bei diesen Schuhen auf keinen Fall am Preis sparen, da man sie die meiste Zeit der Reise tragen wird.

Schuhe zum Ausgehen

Wer plant, während seiner Australienreise ins Theater zu gehen, die Sydney Oper zu besuchen, ein chices Restaurant aufzusuchen oder sogar in einen Club zu gehen, der sollte ein paar neutrale, feste Schuhe mitnehmen.
Viele Clubs erlauben ihren Gästen nicht z.B. mit Turnschuhen, Trekking-Schuhen oder Sandalen (auch keine Flip-Flops!!) zu erscheinen. Auch ins Theater oder in die Oper kann man damit nicht gehen.

Männer sollten dafür ein paar leichte Sommerhalbschuhe (z.B. aus Stoff) mitnehmen. Frauen empfehle ich ein paar leichte "Ballerinas". Beide Schuhtypen nehmen im Gepäck kaum Platz weg.

ACHTUNG:

Möchte man in Australien und/oder Neuseeland an einer mehrtägigen Tour teilnehmen (z.B. zum Uluru, Kakadu Nationalpark), dann setzen die Tourunternehmen voraus, dass man über festes Schuhwerk verfügt. Mit leichten Turnschuhen oder sogar Flip-Flops kann man aus Sicherheitsgründen an der Tour nicht teilnehmen!

Unterwäsche

Unterhosen, da man sie in reichlicher Anzahl braucht, sind ein Gewichtsfaktor. In Zeiten von Mikrofasern und String-Tangas ist es jedoch kein großes Problem, leichte und bequeme Unterhosen zu finden. Beachten sollte man, dass sie NUR im Taillen- / Hüftbereich einen Gummizug haben. Gummizüge an den Seiten bringen weiteres Gewicht, dass sich vermeiden lässt.
Die Anzahl der Unterhosen ergibt sich daraus, wie oft man einen Waschtag einlegen möchte. Das heißt z.B.: Packe 10 Unterhosen ein und wasche alle 9 Tage.

Für Mädels: BH's wechselt man seltener. 4 Stück sind ausreichend.

Socken sind im Sommer so gut wie nicht notwendig. Nur für die Tage, an denen man mit Stiefeln oder den Trekking-Schuhen herumläuft, sollte man 3-4 Paar Socken einpacken.

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