7 Day "Livin’ the Dream" Surfkurs an der Ostküste

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Eine 7-Tage-Surftour von Byron Bay nach Byron Bay in 2 verschiedene Surfcamps im Test

Reportage von Ida Sauter

 

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Byron Bay! Überall riecht es nach Sonnencreme und Kokosnussöl. Es wimmelt nur so von verrückten Hippies und ausgeflippten Persönlichkeiten, die ihren gechillten Lifestyle leben. Blues und Reggae ist überall zu hören. Das alles ist Byron Bay. Doch vor allem wird Byron, wie es hier heißt, durch das Surfen geprägt. Überall sieht man nackte tätowierte und vom Surfen geprägte Oberkörper, denn jeder zweite ist ohne T-shirt unterwegs. Byron ist DIE Surferstadt. Der perfekte Ort, um einen 7tägigen Surfkurs zu starten. Also habe ich mich aufgemacht, um den populärsten Sport Australiens zu lernen.

Pick-up-day / Tag 1

Nach einer halben Stunde warten, dank schrecklichem Ferienverkehr in Byron, steht mir ein blauäugiger, blonder, junger Typ gegenüber und erklärt mir, wo ich mein Auto für die nächsten 7 Tage parken kann. Nach einer weiteren halben Stunde Kampf mit dem Verkehr steht mein Auto sicher auf dem Parkplatz der "Arts Factory" und ich sitze im Bus zu meiner ersten Surfstunde.

Der blauäugige Typ ist Ricky, ein Guide und Surflehrer, der uns, eine kleine Gruppe von unterschiedlich erfahren Surfern, betreut. Der Bus hat nun fast eine Stunde Verspätung. Das stört aber nicht und ist in Australien fast normal. In Australien kommt es nicht auf die Uhrzeit an, sondern darauf, dass man etwas tut was man liebt und was einem Spaß macht, und ich habe das Gefühl, dass Surfen genau so etwas für mich ist oder wird. Also auf zum Strand.

Nachdem wir auf der Fahrt zum Strand ein Surf-Sicherheits-Video angesehen haben wissen wir jetzt auch alle, was wir tun dürfen und was wir lieber lassen sollten.

ISA-Surfkurs-17-800Am Strand wird ein kurzes Aufwärmprogramm gemacht, dann werden wir in einzelne Gruppen, je nach Grad der Surferfahrung, aufgeteilt. Meine Gruppe liegt jetzt im Sand und übt das Aufstehen. Nach einigen Wiederholungen dürfen wir ins Wasser, was mir am Anfang nicht wirklich warm vorkommt, doch das legt sich nach einiger Zeit.

Das Surfen ist anstrengender als gedacht. Darauf sollte man gefasst sein. Es ist nun mal ein Sport, der mit der rauen und erbarmungslosen Natur zu tun hat. Man kann den Wellen nicht einfach erklären, dass man Anfänger ist und sie einen nicht so hart ins Gesicht treffen sollen. Aber da ich ja ein taffes Mädchen bin, lass ich mich nicht davon einschüchtern und übe tapfer weiter das Aufstehen und Stehenbleiben auf dem ziemlich hin und her wackelnden Brett.

Nach zwei Stunden Kampf mit der Natur, einer großen Portion Ehrgeiz und mit viel Hilfe des Surflehrers habe ich es geschafft, ein paar Wellen auf meinem Brett stehen bleiben zu können und ein wenig zu surfen. Ein einmaliges Gefühl, einfach unglaublich. Wenn man dann auch noch das Lob bekommt, dass man richtig gut war und die geborene Surferin ist, vergisst man alle schmerzenden Muskeln und angeschlagenen Körperteile.

Die Rückfahrt zur "Arts Factory", in der ich die nächsten zwei Nächte schlafen werde, ist wesentlich leiser und ruhiger als die Hinfahrt. Alle sind richtig fertig und müde von ihrer Surfstunde. Auf der Hinfahrt wurde noch gelacht, geredet und getuschelt. Jetzt ist bis auf die Musik nichts mehr zu hören.

Zum Glück fährt der Surf-Bus bis direkt vor die "Arts Factory", denn ich bin, glaube ich, nicht mehr in der Lage, noch irgendwo hin zu laufen.

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Nach dem Check-In wartet eine große Überraschung auf mich. Die "Arts Factory" ist nicht wie ein normales Hostel mit kleinen Zimmern und quietschenden Doppelstockbetten. Es ist mehr wie ein Naturpark in dem mehrere Gruppen von Teepees stehen. Die Surfschule besitzt hier eine eigene Area mit Teepees, in denen ihre Surfschüler schlafen. Alles in allem ist die "Arts Factory" eines der verstecktesten Hostels, die ich je gesehen habe. Genau passend für Byron.

ISA-Surfkurs-1-800Nach einer kurzen Dusche, um das Salz vom Körper zu bekommen, geht es zum Abendessen. Was bitter nötig ist, denn ich bin kurz vor dem Verhungern. Abend gegessen wird in eine Bar neben der "Arts Factory".
Wir dürfen unser Essen von der Karte auswählen. Einfach genial. Das Hühnchenschnitzel mit Tomaten, Käse und Schicken überbacken ist das Beste, was ich seit langem gegessen habe. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass ich fast am Verhungern bin.

Nach dem Essen sitzen wir zusammen. Jeder stellt sich vor. Es werden Surf- und Reisegeschichten ausgetauscht. Später verlegen wir den Standort in unsere Teepees und spielen Karten. Gar nicht so einfach, in einer internationalen Gruppe ein Kartenspiel zu finden, das jeder kennt und mit den gleichen Regen spielt. Doch "Arschloch" kennt jeder, und nach dem geklärt ist, wie die einzelnen Karten heißen und gewertet werden, ist es richtig lustig. Doch um 10 Uhr ist Schluss, denn jeder ist so müde, dass er fast am Tisch einschläft.

Tag 2

ISA-Surfkurs-16-8006.45! Der Wecker klingelt. Ziemlich früh für einen Samstag. Aber es geht wieder Surfen. Gestern Abend konnten wir entscheiden, wann wir unser Frühstück essen wollen. Entweder vor oder nach der Surfstunde. Ich habe mich für nach der Surfstunde entscheiden. Ich bin einfach nicht so der Frühstückstyp.

Mit dem Surf-Bus - klar, mit ein bisschen Verspätung und dem gleichen Sicherheits-Video wie gestern - geht es an den Strand. Wir werden wieder in Gruppen aufgeteilt. Es sind nur zwei in meiner Gruppe, was echt cool ist, denn so hat Fiona, unsere Lehrerin, mehr Zeit für uns.
Heute wird das „turning“ gelernt. Sehr wichtig, damit man nach rechts oder links surfen kann. Aber auch ziemlich schwer. Auf dem Brett zu stehen, nicht herunter zu fallen und dann auch noch sein Gewicht so zu verlagern und den Oberkörper zu drehen, dass man in die gewünschte Richtung fährt, kommt mir fast unmöglich vor. Doch nachdem ich einige Male wunderschön vom Brett gefallen bin, gelinkt es mir immer besser, auf dem Brett stehen zu bleiben und ein wenig in eine bestimmte Richtung zu surfen, auch wenn es nicht immer die ist, die ich eigentlich wollte. Aber das weiß ja keiner ;).

Nach zwei Stunden falle ich fast vom Brett. Jeder Muskel ist überlastet. Es ist auch am zweiten Tag anstrengend, die ganze Zeit Wellen gegen den Körper geklatscht zu bekommen.

Für mich war es die Richtige Entscheidung, das Frühstück nach dem Surfen zu essen. Ich bin nämlich schon wieder sehr hungrig. Es gibt so ziemlich alles zum Frühstück: Von Müsli bis zu Ei und Speck auf Toast. Für alle ist etwas dabei.

ISA-Surfkurs-9-800Der Nachmittag ist frei. Jeder kann tun und lassen was er will. Für mich geht es mit zwei Anderen aus meiner Gruppe an den Strand, was sonst!

Abendessen ist wieder um 6.30 Uhr in der Bar. Einfach himmlisch, das Essen.
Da es für viele heute der letzte Abend in Byron ist, haben wir beschlossen, die Clubs im Ort auszuprobieren. Vorgeglüht wird mit, na klar, Goon. Jeder, der in Australien ist oder war weiß, von was ich rede und jeder, der nach Australien geht, wird es lernen.

Die "Beachbar" ist nicht so super. Der DJ ist einfach schrecklich, also gehen wir weiter. Vor "Cheeky Munkys" ist die Schlange zu groß, doch im "Woodys" ist es einfach genial. "Woodys" ist ein Surfclub, nicht wirklich groß, aber cool.

Irgendwann mitten in der Nacht geht es für uns wieder zurück ins Hostel. Ich darf gar nicht daran denken, dass morgen um 6 Uhr mein Wecker klingelt, denn es geht für mich nach einer Surfstunde direkt weiter ins 2. Surfcamp nach Spot X. Also muss ich vor dem Frühstück und der Surfstunde aus-checken.

Tag 3

6 Uhr, der Klang des Weckers ist grausam. Ich hatte eindeutig zu wenig Schlaf. Ich würde mich so gerne noch einmal umdrehen und eine Runde weiter schlafen, doch der Gedanke ans Surfen treibt mich dann doch aus dem Bett.

ISA-Surfkurs-22-800In der heutigen Stunde darf ich mir aussuchen, ob ich mit in die "Greenwaves" möchte, dort wo die richtigen Surfer surfen oder noch einmal im "Whitewash" üben will. Ich entscheide mich für den "Whitewash", denn die Wellen sehen heute schrecklich groß aus. Nicht, dass ich es mir zutrauen würde da durch zu paddeln, um in die "Greenwaves" zu kommen.
Schon wieder eine richtige Entscheidung. Von 5 Leuten, die raus in die "Greenwaves" wollten, hat es genau einer geschafft. Der Rest ist so oft von Wellen überspült und getunkt worden, dass sie aufgegeben haben.

Ich bin ganz glücklich mit dem dem Ergebnis der heutigen Stunde. „Turning“ klappt immer besser. Und laut dem Australier, der mir beim Surfen zugesehen hat, soll es immer einfacher werden. Sehr gute Voraussetzungen für 5 weitere Tage in Spot-X.

Ich bin leider die Einzige, die mit dem Greyhound-Bus um 12 Uhr zum Spot-X Camp fahrt. Nur halb so schlimm. Ich bin so müde von den letzten Tagen, dass Ruhe gar nicht schlecht ist und so schlafe die meiste Zeit der Fahrt.

ISA-Surfkurs-26-800Im Spot-X, einem riesigen Surfcamp, wird mir kurz alles gezeigt und dann geht es sofort zur Surfstunde.
Da ich ein bisschen zu spät bin, sind alle Andern schon im Wasser und üben fleißig. So habe ich Glück und Jimmy, den Surflehrer, ganz für mich alleine. Er erklärt mir auf dem Sand herumrollend, wie ich am besten in die "Greenwaves" raus paddeln kann. Dank dieses genialen Unterrichts und den nicht ganz so großen Wellen habe ich es ohne Probleme in die "Greenwaves" geschafft. Jetzt sitze ich auf meinem Brett, schaue den Wellen zu und fühle mich wie ein richtiger Surfer. Neben mir schwimmt Jimmy und erzählt mir sein halbes Leben. Voraussetzung für einen guten Surflehrer scheint die Fähigkeit zu sein, einen Smaltalk führen zu können.
Da es um die Mittagsstunde ist, sind die Wellen nicht ganz so groß. Also haben wir viel Zeit zu reden und zu relaxen. Genau das, was ich nach so wenig Schlaf brauchen kann.

Ab und zu muss ich dann doch paddeln, auf "drei" versuchen aufzustehen und die Welle zu surfen. Was gar nicht so schlecht klappt. Das Gefühl beim Surfen wird immer besser. Ich liebe es.

ISA-Surfkurs-25-800Das Abendessen ist nicht ganz so einmalig wie in Byron. Jeder bekommt das gleiche. Alle stellen sich in einer Reihe auf und warten, bis sie an der Reihe sind. Ein bisschen wie in einer Kantine. Es gibt Chilli Con Carne. Schmeckt echt gut, aber ich bin auch schon wieder am verhungern.

Ich bin so fertig, dass ich kurz nach dem Essen ins Bett falle und einschlafe. Geschlafen werden kann hier in Teepees, Schiffscontainern oder in kleinen Häusern. Ich bin in einem der Häuser mit dem Namen "Mavricks" untergebracht. Es heißt, es ist das größte Zimmer und hat 12 Betten. "Mavricks" ist übrigens die Bezeichnung für eine sehr große Welle.

Tag 4

Frühstück ist wieder mehr wie in einer Kantine, aber es ist für jeden etwas dabei.

Meine erste Surfstunde ist um 8.30 Uhr. Der Rest meiner Gruppe für die nächsten Tage ist gestern Abend angekommen. Jetzt kann es so richtig losgehen. Unser Lehrer und Giude ist ein verrückter 20jähriger Däne, der die Ausbildung zum Surflehrer in dieser Surfschule gemacht hat und jetzt für sie arbeitet.
Man kann Emil richtig ansehen, dass er seinen Job liebt. Nach kurzem theoretischen Unterricht werden wir wieder in Gruppen aufgeteilt. Ich bin in einer Gruppe mit 6 Jungs, die alle mindestens einen Kopf größer sind und alle auch vorher schon gesurft haben.

ISA-Surfkurs-21-800Für uns geht es mit Emil raus in die "Greenwaves", die heute einfach richtig perfekt aussehen. Ich bin total stolz auf mich. Meine erste Welle habe ich sofort richtig gut erwischt und mir so den Respekt der Jungs erarbeitet. Es ist einfach cool, auf dem Surfbrett zu sitzen oder zu liegen, mit den Anderen über Gott und die Welt zu reden und ab und zu eine Welle zu surfen. Ich fühle mich von Tag zu Tag mehr wie ein Surfer, doch bei Emil sieht man, dass das Surfen für mich noch viel harte Arbeit bedeutet, denn bei ihm sieht es richtig einfach und locker aus. Ich muss also noch viel, viel, viel lernen.

Zum Mittagessen gibt es Sandwich und Wraps. Komischerweise ;) bin ich schon wieder am verhungern.

Nach dem Essen haben wir ca. eine Stunde Pause, die ich auf dem Sofa im Filmraum verbringe, bevor es wieder raus zum Surfen geht. Die Nachmittagsstunden werden hier „Expression Sessions“ genannt, das heißt, dass jeder das üben kann, was er gelernt hat. Es ist also nicht normal, dass man einen Lehrer für sich alleine hat. Was echt schade ist, die Stunde gestern war echt super.

Aber heute sind die Wellen besser. Also hab ich mehr zu tun und das Gefühl ist noch besser, wenn man es geschafft hat, eine Welle ganz alleine und ohne Hilfe zu erwischen. Es regnet zwar, aber wenn man auf dem Brett liegt, das leise Rauschen der Wellen im Hintergrund und das Prasseln des Regens hört und unter einem die Quallen schwimmen, ist es einfach eine einmalige Surfstunde. Einfach nur genial und das Surfen wird auch immer besser.
Nach einer gewissen Zeit machen meine Muskeln dann aber doch nicht mehr das was ich gerne hätte und es geht raus und unter die Dusche.

Zum Abendessen gibt es Nudel mit Thunfisch. Schmeckt wieder echt gut.

Heute schaffe ich es, bis um 11 Uhr wach zu bleiben und mir mit den Anderen Filme aus der 500 Filme großen Sammlung von Spot-X anzusehen. Ein sehr chilliger Abend.

Tag 5

ISA-Surfkurs-18-800Surfstunde ist wieder um 8.30 Uhr und da der Strand nur 30 Sekunden zu Fuß entfernt liegt, muss ich nicht so früh aufsehen.
Nach dem Frühstück wird sich wieder mit Sonnencreme eingecremt, ein Brett geschnappt und an den Strand gelaufen. Nach dem üblichen Aufwärmen und dem Theorieteil geht es ins Wasser.
Mein Ziel für heute ist es, nicht immer nur gerade zum Strand zu surfen, sondern es zu schaffen, eine Welle nach rechts oder links entlang zu surfen, so wie die richtigen Surfer es machen. Es gelingt mir auch mehr oder weniger gut, denn ich schaffe es immer öfter, die Wellen zu erwischen und nicht so oft vom Brett zu fallen.

Zum Mittagessen gibt es wieder Sandwich und Wraps. Die Stunde Pause verbringe ich auf dem Sofa und versuche nicht einzuschlafen. Dem Rest der Gruppe geht es ganz genau so. Jeder sitzt, liegt oder steht irgendwo herum und versucht ein wenig Pause zu machen bis es wieder ins Wasser geht.

Die Nachmittagsstunde hat richtig gute Wellen, denn es gibt fast keinen Wind und einen ziemlich hohen Wasserstand, was perfekt ist. Das Surfen läuft deswegen auch einfach richtig gut. Ich kann jetzt verstehen was es heißt, wenn ein Surfer sagt, es ist egal, ob man zwei Stunden paddeln muss, wenn man dann die eine geniale Welle erwischt.

ISA-Surfkurs-8-800Ich muss das Ende der Stunde verpasst haben, denn die meisten sind gegangen. Macht nichts, es läuft gerade so gut, dass ich beschließe, noch ein Weilchen weiter zu surfen. Und da Emil und einige, die in Spot-x arbeiten, auch draußen beim Surfen sind, bin ich nicht alleine. Ich geselle mich zu ihnen und staube somit noch ein paar nützliche Tipps ab. Ich merke, wie ich immer besser werde.

Doch nach einer Weile geben meinem Muskeln auf und ich muss raus und unter die Dusche. Duschen ist ein gutes Gefühl. Das ganze klebrige Salz, der Sand und das Seegras kommen vom Körper runter und aus den Haaren.

Zum Abendessen gibt es Spaghetti Carbonnara. Das schmeckt heute richtig gut.
Heute ist Partynacht, Das heißt, es wird sich mit Goon und Bier eingedeckt. Um Spot-X herum gibt es zwar nicht viel, aber es kommt jeden Abend ein Bus, der zum nächstgelegen Getränkeladen und zurück fährt.

Gegen 9 Uhr ist die Party in vollem Gange. Dank Trinkspielen lernt man die Leute immer besser kennen. Später wird die Party an den Strand verlagert. Eine richtig coole Partynacht auch ohne Clubs.

Tag 6

Dank Partynacht fängt die Surfstunde heute erst um 9 Uhr an. Was ziemlich gut ist, denn sogar jetzt fühle ich mich noch nicht ganz nüchtern. Doch im kalten Wasser legt sich das ziemlich schnell.
Emil muss mich gestern länger surfen gesehen haben, denn er hat dafür gesorgt, dass ich eine weitere „Privatstunde“ bekomme. Heute mit Glen! Als erstes lerne ich genauer, die Bedingungen (Wind, Wellen und Wasserstand) fürs Surfen zu lesen. Dann geht es raus und mir wird erklärt, woran ich erkennen kann, welche Wellen man nach rechts und welche nach links surft.

ISA-Surfkurs-20-800Je mehr man lernt desto mehr Spaß macht das Surfen. Die Surfstunde ist viel zu schnell um. Ich könnte das stundenlang machen. Das Gefühl, wenn man oben auf der Welle auf seinem Brett steht und die Welle herunter surft ist einfach unbeschreiblich. Ein bisschen wie fliegen. Ich kann langsam echt verstehen, warum so viele Australier surfen.

Zum Mittagessen gibt es wieder Sandwich und Wraps. Ich freue mich schon auf die Nachmittagsstunde. Mir tut zwar jeder einzelne Muskel weh, doch das ist so bald man im Wasser ist vergessen.

Die Nachmittagsstunde ist jedoch gar nicht gut. Die Bedingungen sind schrecklich. Viel zu viel Wind. So, dass es furchtbar schaukelt und kippelt auf dem Wasser. Aber ein, zwei Wellen schaffe ich dann doch zu surfen.

Das Abendessen ist ein Curry. Auch nicht schlecht.
Da es die letzte Nacht in Spot-X ist, bevor es wieder zurück nach Byron geht, werden die Goon- und Bierreste aufgebracht und Ring of Fier gespielt.

Tag 7

ISA-Surfkurs-12-400Letzte Surfstunde um 7 Uhr. Das ist ziemlich früh, aber die Wellen sind dafür echt gut.
Dafür sind meine Muskeln heute mehr das Problem. Sie sind so überlastet, dass es immer schwerer wird aufzustehen und die Körperspannung aufzubringen, um auf dem Brett stehen bleiben zu können. Aber egal, ich kämpfe mich durch und schaffe es mit letzter Kraft wenigstens ein, zwei Wellen richtig gut zu surfen und das reicht, um eine geniale Stunde zu haben.

Nach der Surfstunde wird ausgecheckt und sich auf ein Sofa gelümmelt. Ich schlafe so gar für eine halbe Stunde ein. Danach fühle ich mich so gut, dass ich wieder surfen gehen kann und da noch genug Zeit bis zum Mittagessen ist, nehme ich mir ein Brett und gehe an den Strand. Die meiste Zeit liege oder sitze ich zwar nur auf meinem Surfbrett, denn meine Muskeln sind doch nicht ganz so erholt wie ich gedacht habe, aber das macht nichts. Es ist trotzdem einfach unglaublich auf dem Wasser zu sein und das Hin und Her der Wellen zu spüren und sich mit den lokalen Surfern zu unterhalten. Zur Krönung des letzten Surftags schwimmt auch noch eine Schildkröte an mir vorbei.

Nach dem üblichen Mittagessen schlafen die Meisten auf den Sofa oder schauen einen Film.

Emil hat es geschafft, uns einen privaten Bus nach Byron zu organisieren. Der Plan ist, im Bus für eine letzte Partynacht in Byron vor zu trinken, doch trotz Privatbus ist das Trinken im Bus nicht erlaubt. Alle sind von den letzten Tagen surfen aber auch so fertig, dass so ziemlich alle schlafen, sogar Emil.

Ankunft in Byron ist um kurz vor 9 Uhr. Jeder wird in sein Hostel transportiert und um 9 Uhr ist wieder Treffpunkt, so das wir zusammen losziehen können, um die Clubs unsicher zu machen.
Der Abend endet mit einer Strandparty am Main Beach von Byron, also der perfekte Abschluss einer perfekten Woche.
 

Fazit

ISA-Surfkurs-3-336Diese Woche war genial. Ich habe dank genialen und kompetenten Lehren das Surfen gelernt, habe neue Freunde gefunden und eine neue Seite Australiens kennengelernt. Ich kann diesen Kurs nur jedem empfehlen, der gerne das Surfen lernen möchte. Man muss sich aber wirklich darauf einstellen, dass man die eine oder andere Schramme oder den ein oder anderen blauen Fleck davon trägt und dass es zeitweise kein Zuckerschrecken ist, gegen die raue Natur anzukommen.

Doch wer all das auf sich nimmt, wird mit einem unglaublichen Gefühl belohnt, wenn man es geschafft hat, seine erste Welle richtig entlang zu surfen.

 <<<  Life is better when you surf!"  >>>

Dieser Spruch steht auf der Rückseite der Surfbretter. Besser kann man es nicht beschreiben. Wem die 7 Tage nicht genug sind, kann seinen Aufenthalt problemlos um einige Tage verlängern. Ich bin mir ziemlich sicher, dass es bei mir nicht nur bei diesen 7 Tagen surfen bleiben wird. Dafür hat es einfach viel zu viel Spaß gemacht und ich vermisse es jetzt schon, auch wenn eine Pause nach 7 Tagen sehr gut tut.

Was es sonst noch zu sagen gibt: Nach jeder Stunde werden Fotos gemacht, die man sich später ansehen und kaufen kann, so das man die perfekte Erinnerung an seine erste gestandene Welle hat.

Die Surfschule hat eine 100%ige Stehquote, also jeder schafft es, seine Welle zu surfen. Derjenige, der Probleme mit dem Aufstehen und Stehenbleiben hat, dem wird so lange geholfen bis auch er es kann.

Großes Lob an alle Surflehrer und Guides; ihr macht einen geniale Job.

Im Surfcamp Spot-X gibt es übrigens verschiedene Nachmittagsaktivitäten. Es werden Ocean-Rafting, Kajak fahren und Kängurugolf angeboten. Also langweilig wir es einem ganz und gar nicht.

TIPP

Dieser Kurs ist ein 7-Tage-Surfkurs und heißt:  "Livin' the Dream". Hier hat man die Auswahl von mehreren Orten, an denen man seinen Kurs beginnen bzw. abgeholt werden möchte.

Außerdem gibt es diesen Kurs auch noch als 5-Tage-Kurs ( Great Aussie Surf Adventure) sowie als 10-Tage-Kurs ( Go Pro Adventure).

Alle Kurse können über die Buchen-Button oben gebucht werden.

© Fotos: Ida Sauter

5 Day Great Aussie Surf Adventure

Snake

 

Kursort:  Ostküste
Kursbeginn: 
Montag, Mittwoch (nur ab Sydney), Freitag
Kursdauer:  5 Tage
Kurs-Start:
Sydney, Byron Bay oder Brisbane
Kurs-Ende:
Sydney, Byron Bay oder Brisbane

 

Kurspreis pro Person: 735 A$

(Preise gültig bis 03/2017)

 

Infos & Buchung

7 Day Livin’ the Dream

Snake

 

Kursort: Ostküste
Kursbeginn:
Montag, Mittwoch (nur ab Sydney), Freitag
Kursdauer: 7 Tage
Kurs-Start:
Sydney, Byron Bay oder Brisbane
Kurs-Ende:
Sydney, Byron Bay oder Brisbane

 

Kurspreis pro Person: 995 A$

(Preise gültig bis 03/2017)

 

Infos & Buchung

10 Day Go Pro Surf Adventure

Snake

 

Kursort: Ostküste
Kursbeginn:
Montag, Mittwoch (nur ab Sydney), Freitag
Kursdauer: 10 Tage
Kurs-Start:
Sydney, Byron Bay oder Brisbane
Kurs-Ende:
Sydney, Byron Bay oder Brisbane

 

Kurspreis pro Person: 1.395 A$

(Preise gültig bis 03/2017)

 

Infos & Buchung

14 Day Find your Mojo

Snake

 

Kursort:  Ostküste
Kursbeginn: 
Montag, Mittwoch (nur ab Sydney), Freitag
Kursdauer:  14 Tage
Kurs-Start:
Sydney, Byron Bay oder Brisbane
Kurs-Ende:
Sydney, Byron Bay oder Brisbane

 

Kurspreis pro Person: 1.890 A$

(Preise gültig bis 03/2017)

 

Infos & Buchung

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