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Ein Notebook auf Reisen
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Verpackung | Sicherung | Adapter | am Flughafen | Aufladen des Akkus | Abholung von eMails | Fazit
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Mein kleiner elektronischer Reisebegleiter hat ja wirklich schon einiges mitgemacht, dabei ist er gerade mal 2 Jahre alt: 6 Länder, 10 Flughäfen, 40 Unterkünfte, Bahnfahrten, Busfahrten, Bootfahrten. Aber ... er lebt noch immer, obwohl er eine nicht ganz ungefährliche Weltreise hinter sich gebracht hat. Natürlich ist es sehr angenehm, wenn man sich überall auf der Welt einstöpseln oder einwählen kann, um eMails abzuholen, das Reisetagebuch zu vervollständigen oder an langweiligen Abenden die Lieblingsspiele hochzuladen. Ganz stressfrei ist die Sache allerdings nicht, das muss ich zugeben. Man lässt eine Menge Nerven, Kopfzerbrechen und Bangen. Um so besser man sich vorbereitet, um so sicherer kann die Reise für den kleinen Reisegenossen jedoch werden.
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Die richtige Verpackung
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Es wäre natürlich völlig falsch, ein Täschchen der Marke “Notebook-Koffer” mitzunehmen. Nicht jeder muss gleich erkennen, dass man dieses schweineteure, elektronische Gerät dabei hat, welches zwangsläufig von nahezu jedem Geschäftsmann in dieser Art Tasche herumgetragen wird. Niemand nimmt schließlich einen Notebook-Koffer mit und bewahrt darin seine Badehose auf.
Ein Rucksack mit Notebook-Fach (erhältlich im Reisebine-Shop), ist da wesentlich vorteilhafter. Nicht ganz billig zwar, aber die “Notebook-Version” sieht aus wie ein ganz normaler Rucksack, bietet viel Polsterung, auch für den Rücken und genügend Stauraum für das benötigte Zubehör und anderen Krimskrams. Es gibt diese Notebook-Rucksäcke in verschiedenen Ausführungen: Zum einen in der ganz normalen Daypack-Version, die im hinteren Teil ein gepolstertes Fach für den Laptop hat und zum anderen einen der Firma Pacsafe, der mit dem patentierten eXomesh ausgestattet ist, ein in den Ruksack eingearbeitetes Stahlnetz. Hiermit ist man vor Diebstahl bestens geschützt.
Außerdem ist man bei beiden Versionen mit kleinen Schlössern, die man an den verschiedenen Reißverschlüssen anbringen kann, gegen unbefugten “Zugriff” gut geschützt.
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Die richtige Sicherung
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Ohne eine Notebooksicherung sollte man nicht auf Reisen gehen. Die Firma “Kensington” bietet schon seit Jahren stabile Stahlseile an, die in der sog. Sicherungsbuchse an der Seite des Notebooks verankert werden und mit einer Schlaufe um einen sicheren Gegenstand, wie z.B. einem Bettgestell oder einem Heizungsrohr gezogen werden können. Natürlich könnte ein Dieb die Verankerung am Notebook brutal herausbrechen. Dies beschädigt das Gerät jedoch derartig stark, dass es ihm kein Hehler mehr abnehmen würde.
Von der Firma Kensington erhält man 2 Schlüsselchen, die man selbstverständlich an zwei verschiedenen Orten aufbewahren sollte. Zu den Schlüsseln gibt es eine Nummer, die man VOR Reiseantritt durch eine einfache Postkarte bei Kensington in USA registrieren lassen kann. Die Nummer sollte man sich merken oder ebenfalls an einem sicheren Ort aufbewahren. Verliert man unterwegs die Schlüssel, bekommt man - laut Firma - innerhalb weniger Tage auf dem Postweg Ersatz.
Das Kensington-Stahlkabel kann bei Amazon online für z. Zt. 40,95 € bestellt werden.
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Die richtigen Adapter
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Nicht nur für Fön und Rasierapparat, nein, auch für das Notebook braucht man natürlich ein ganzes Arsenal von Adaptern, denn schließlich hält der Akku nicht ewig. Im Gegensatz zu Fön und Rasierapparat jedoch, die man gewöhnlich in weltweit jedem guten Hotel im Badezimmer in die zweipolige, genormte Einheitssteckdose stecken kann, hat das Notebook im Badezimmer nichts zu suchen.
Es gibt verschiedene Möglichkeiten: Wer nur EIN Land bereist, kann sich einen Einzelstecker (z.B. Australien/Neuseeland) für das entsprechende Land kaufen. Wer MEHRERE Länder bereist, braucht entweder einen Multistecker oder ein Kombinations-Set aus mehreren Steckern.
Keine Angst vor Stromschwankungen. Die AC/DC Stromadapter, die mit jedem Notebook verkauft werden, decken 100-240 Volt ab.
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Das richtige Verhalten am Flughafen
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Elektroniker wurden zu Rate gezogen, weltgereiste Reisejournalisten angerufen .... ich wollte genaue Auskünfte von Experten, bevor ich mit meinem kleinen Reisepartner durch die “Röntgenaugen” des Sicherheitsbereichs eines Flughafens musste. “Keine Sorge, da passiert nichts!” wurde mir allerorts bestätigt. Und ... es macht wirklich nichts. Nach dem mein kleiner Freund ein Duzend “Strahlendosen” über sich ergehen lassen musste, läuft er immer noch so wie am ersten Tag. Auch CDs und DVDs ließ ich in meiner Tasche und schickte alles ohne Bedenken durch die diversen Röntgen- und Scangeräte der Flughäfen von Deutschland, England, Südafrika, Zimbabwe, Australien, Fidschi, Hongkong, Bangkok, Singapore und den USA.
Wichtig ist, dass der Notebook-Akku genügend Power hat, um das Gerät kurz hochzuladen, denn darauf bestehen manche der Sicherheitsbeamten, wenn man mit dem guten Stück durch die Kontrollen möchte. Besonderen Ärger hatte ich deswegen auf dem Flughafen in Los Angeles. Mit absolut leerem Akku erntete ich nicht nur böse Blicke bei den Sicherheitsleuten, sondern wurde auch regelrecht am “Schlafittchen” in ein Büro gezerrt, wo ich mein Notebook samt Stromkabel in die nächste Steckdose bugsieren musste.
Guter Tip: Da auf vielen Flughäfen fleißiges Reinigungspersonal für Sauberkeit sorgen muss, gibt es auch überall Steckdosen für Staubsauger. Um im Flugzeug also wieder “Spielchen zu spielen” oder “Tagebuch schreiben” zu können, saß ich nicht nur einmal in irgendeiner Ecke, neben mir mein Rucksack der - wie zufällig - eine Steckdose “verdeckte”.
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Das richtige Aufladen des Akkus
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Natürlich sollte das Aufladen des Akkus am Flughafen nicht zur Regel werden. Ist man jedoch ständig “on the road”, bleiben meist nur die Nächte. Hier ein Tip: NIEMALS, wirklich niemals das Notebook im Rucksack aufladen und das womöglich noch die ganze Nacht! Am nächsten Morgen kann man auf dem Notebookdeckel ein Spiegelei braten und sämtliche Gegenstände im Rucksack sind kurz vor dem Garen. Sehr ungünstig ist auch, wenn die mitgeführte Schokolade sich “flüssigen Fußes” in Richtung Notebook begeben hat und mit ihm eine klebrige Einheit bildet. Also Achtung: Das Gerät braucht “Luft zum Atmen” beim Aufladen!
In Backpacker-Hostels und Jugendherbergen kann das Aufladen schwierig werden. Mein erster Blick beim Aussuchen des passenden Bettes in einem Schlafsaal galt daher immer der nächsterreichbaren Steckdose. Ein nerviges Unterfangen, dennoch hatte ich nie Probleme und fand immer einen geeigneten Schlafplatz für mich und meinen kleinen Freund. Aber Achtung: Für eine “ungestörte” Nacht das Anbringen des Stahlkabels nicht vergessen!
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Die Abholung von eMails
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Solange man nicht mit einem ”Internet USB-Stick” reist und somit in der Lage ist, überall eine Verbindung zum Internet herzustellen, ist das Abholen der eigenen eMails und das Surfen im Internet mit dem Notebook nicht immer uneingeschränkt möglich.
Immer üblicher wird es, dass man in Hotels und Hostels WLan nutzen kann. Einige Backpacker Hostels bieten es vor allem in Doppel- und Einzelzimmern oder im Aufenthaltsraum an, manche gebühren- pflichtig, andere kostenlos. Normale Hotels nehmen in den meisten Fällen eine Gebühr, nur wenige bieten kostenlosen WLan. Dafür stehen in Hotels im Gegen- satz zu Backpacker Hostels oft Lan-Verbindungen zur Verfügung, also über ein Kabel. Diese Internetverbindung ist vor allem aus Sicherheitsgründen für Bankgeschäfte und andere “sensible” Dinge dem unsicheren WLan vorzuziehen.
Internet-Cafés halte ich für die beste und einfachste Lösung, auch unterwegs eMail erhalten zu können. In den meisten Ländern in größeren bis mittelgroßen Städten oder Touristenorten sind Internet-Cafés völlig normal. Um mit dem eigenen Notebook dort online zu gehen, braucht man eine LAN oder WLAN- Netzwerkkarte. Viele Backpacker-Hostel und Jugendherbergen haben einen eigenen Internet-Terminal, wo man entweder wie im Waschsalon ein paar Münzen einwerfen muss oder vorher an der Rezeption zahlt. Manchmal ist die Internetnutzung in Hostels auch kostenlos.
Infos & Tips zur Nutzung des eigenen Notebooks in Internet-Cafés in Australien hat Sarah Hueber zusammengestellt: Insider-Tips Australien: Mit Notebook im Internet-Café.
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FAZIT
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Wenn man KEIN Internet USB-Stick hat oder nicht über eine LAN oder WLAN Netzwerkkarte auf seinem Notebook verfügt, um online zu gehen und das Notebook vornehmlich zur Erreichbarkeit auf Reisen mitnehmen möchte, sollte man das gute Stück lieber zu Hause lassen.
- Für eine Campingreise ist ein Notebook völlig ungeeignet: Sand, keine Möglichkeit zum Anschließen des Stahlkabels oder zum Aufladen des Akkus.
- Unachtsamkeit sollte man zu Hause lassen, sonst ist das Ding schnell weg. Ständige Wachsamkeit ist da eher angebracht. Wem das zu nervig oder zu stressig ist, der ist ohne Notebook besser dran.
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© Foto by Photocase.com (bigpen)
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