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Teilnehmer-Feedback zum Surf Instructor Kurs

Es ist uns sehr wichtig, dass unsere Kunden zufrieden mit den von Reisebine vermittelten und angebotenen Produkten sind.
Aus diesem Grund fragen wir regelmäßig direkt bei all jenen nach, die sich für eines unserer Angebote angemeldet haben bzw. eine Buchung tätigen. Schließlich wollen wir nur Dinge auf unserer Webseite vorstellen, die wir selbst als gut und weiterempfehlenswert erachten.

Um zu zeigen, dass die Rückmeldungen unserer Kunden von uns sehr ernst genommen werden, haben wir hier eine kleine Resonanzsammlung erstellt, die regelmäßig erweitert wird.

Wir haben nachgefragt:

Bist du mit dem Surf Instructor Kurs zufrieden? War das Preis-/Leistungsverhältnis okay? Was hat dir gefallen und was nicht?

 

Claudia (teilgenommen in April 2014)

Also im Großen und Ganzen hat mir der Kurs sehr gut gefallen, aber natürlich gibt es ein paar Punkte die besser waren, und welche, die einem negativer aufgefallen sind.
Gut gefallen haben mir die Leute dort, zwar kaum Australier und eher Europäer, aber das war ja zu erwarten.

Außerdem dachte ich, dass die Leute in der Academy alle schon recht gute Surfer sind, was nicht der Fall war, aber dazu ist die Academy ja da - um Surfen zu lernen.
Sonst waren die Leute, die Manager, das Personal und vor allem die Surflehrer usw. total aufgeschlossen und nett.

Die Unterkunft war in Ordnung, es war zwar recht wenig Platz, nicht allzu sauber und etwas veraltet (durch das Dach kam Regen ins Zimmer), aber daran sind zum Großteil eher die Bewohner schuld als die Reinigungskräfte und es ist wie gesagt ein Surfcamp. Ich durfte dann nach 3-4 Wochen vom Academy Haus in einen Bungalow umziehen. Die Bungalows sind für Leute die früh ins Bett gehen, wenig Party machen und sich eher aufs Surfen konzentrieren möchten. Diese Unterkunft war super, mit direktem Blick aufs Meer, sehr ruhig und sauber!

Das Essen war auch gut. Das Frühstück fand ich super und das Mittagessen auch, nur abends hätte ich mir gern etwas Gesünderes gewünscht. Es gab oft Fast Food und wenig Proteine. Ich dachte, dass auch die Ernährung vielleicht etwas in die Fitness- und Sport-Richtung geht, dem war leider nicht so. Ich habe dann auch etwas zugenommen - trotz Surfen und Fitness.

Was das Surfen angeht, muss ich sagen, dass das die Surfschule echt gut macht! Gerade für Leute, die erst damit anfangen. Es wird nichts dem Zufall überlassen und sehr auf die Sicherheit geachtet. Mein Surfen hat sich wirklich stark verbessert! Sie haben dann auch recht schnell gemerkt, dass ich vorher schon öfter surfen war und mich in die "Red Group" gesteckt, wo wir in einer kleinen Gruppe zusammen von Shaun Cansdell, einem Profisurfer, unterrichtet wurden. Allerdings finde ich es schade, dass die Surfschule nur so wenige richtige Surfbretter für die Academy Leute hat. Leute, die nicht in der „Red Group" sind, mussten wochenlang das Surfen auf „Softtop" Brettern (Softtop ist ein Surfbrett für Anfänger; Anm. d. Red.) üben. Allerdings haben sie diese Regel dann gegen Ende etwas gelockert. Ich meine, wenn man sich wochenlang auf das Surfen konzentriert, möchte man am Ende auch in der Lage sein, ein richtiges Brett zu surfen und nicht nur das "foamie" (ein Foamie ist ebenfalls ein Surfboard für Anfänger; Anm. d. Red.).
Außerdem musste man immer einen der Surflehrer suchen, die das Recht hatten, die richtigen Bretter auszuhändigen. Deswegen ist es am geschicktesten, sich ein eigenes Brett zuzulegen.
Die Surfstunden fand ich mit allen Surflehrern sehr hilfreich, alle konnten super surfen und das auch gut weitergeben. Die Theoriestunden waren auch super geplant und organisiert, ebenso die Fitnessstunden, daran gibt's nichts zu meckern!

Die Surfspots waren auch alle super, es war wenig los und meistens richtig super Wellen. In der „Red Group" sind wir mit Shaun auch oft zu Spots gefahren. Das ist allerdings nicht die Regel! Also, wenn ich 3 Monate dort gewesen wäre und nur die 4 Spots in der näheren Umgebung hätte surfen können, wäre das etwas langweilig geworden, denke ich.

Ich fand auch super, wie man uns gezeigt hat, wie man dann selbst Leuten das Surfen beibringt. Es war eine tolle Erfahrung, die benötigten 40 Stunden als Surflehrer zu arbeiten - auch wenn es im Winter schon mal frisch wurde, wenn man 2 Stunden im Wasser stand.

Zum Instructor Kurs muss ich sagen, wir sind auf die Theorie super vorbereitet worden. Es gab auch ein paar praktische Tests, u. a. einen Ocean Fitness Test, auf den wir ebenfalls gut vorbereitet worden sind und einen Schwimmtest (500m in 10 Min.).
Der Schwimmtest war richtig hart. Zwei Wochen vor der Prüfung meinten die Surflehrer, wir sollten anfangen zu trainieren. Kurz vor dem Test hieß es, dass jeder der Engagement zeigt auch besteht. Ich hab extra Kraulen gelernt, war fast jeden Tag schwimmen und gehörte zu den 3 Leuten, die von 13 Teilnehmern bestanden haben. Allerdings konnte man den Schwimmtest auch wiederholen. Am Ende haben es dann alle geschafft. Allerdings hat derjenige, der den Test abgenommen hat, dabei auch ein Auge zugedrückt. Ich habe auch in Deutschland schon ein wenig schwimmen geübt für den Test.

Dann zum Schluss hatten wir ja noch den eigentlichen "Surftest". Ich muss sagen, dafür, dass wir 3 Monate genau auf diesen Test hin trainiert haben, war alles schon recht schlecht organisiert. Wir sind zu spät gekommen, es gab Probleme mit dem Frühstück usw. Uns wurde auch gesagt, wir müssten nur eine Welle rechts und links nehmen, und würden dann bestehen.
Wir mussten von dem Wochenende in Byron Bay zweimal vorsurfen, weil die Bedingungen am ersten Tag so schlecht waren. Ich habe den praktischen Surftest dann am zweiten Tag als einzige von den 13 Teilnehmern vom Surfcamp bestanden. Allerdings hatte ich auch Glück gehabt. Die Frau, die unser Surfkönnen beurteilt hat, kannte mich schon. Das lag daran, dass ich gleich in der 3. Woche mit ein paar Anderen über das Wochenende nach Byron Bay gefahren bin. Die Anderen mussten den Surftest wiederholen und ich bin einfach mitgegangen und habe den Test zum Spaß mitgesurft. Daher kannte ich die Prüferin und sie gab mir damals noch Tipps für meinen eigenen Test. Könnte gut sein, dass sie mich deswegen hat bestehen lassen.

Fazit: Alles in allem war es eine super Erfahrung, ich würde es auf jeden Fall wieder machen. Ich war dann nach den 3 Monaten auch echt traurig, die Surfschule verlassen zu müssen.

Allerdings muss ich schon sagen, dass ich es krass finde, dass mit diesem Instructor Kurs geworben wird, wir 3 Monate darauf vorbereitet werden, und dann fast alle durchfallen. Soweit ich weiß haben die anderen den Test nochmal gemacht und viele haben nun auch bestanden. Trotzdem muss man eben dann nochmals den Bus, Unterkunft, Essen usw. aus eigener Tasche bezahlen, um den Test noch einmal zu machen.

 

Natalie (teilgenommen in August 2013)

Als ich letztes Jahr im August (2013, Anm. d. Red.) meine Ausbildung anfing, waren wir nur zwei Leute, die Surflehrer werden wollten und zwei weitere, die 'nur' für einen Monat zum Surfen da waren. Wir vier waren die Academy Leute. Wir hatten eine kleine Einführung mit den zwei Managern des Camps: Einer war verantwortlich für die Buchungen und das Büro im Spot X (so heißt das Camp, in dem wir untergebracht waren) und der andere war mehr für die Gäste da, d.h. Zufriedenheit, Sauberkeit, usw.
Die Einführung war professionell: Regeln und das Leben in Spot X in der Familie Mojo. Die Einführung in die Ausbildung hat jedoch gefehlt, denn der Verantwortliche für die Surfschule, -lehrer sowie die Ausbildung war nicht anwesend. Was ja nicht schlimm war, denn das konnte ja noch nachgeholt werden.

Anders als bei Linda (Anm. d. Red.: Linda hat den Surf Instructor Kurs als Reisebine-Reporterin getestet und  darüber berichtet) hatten wir keine Orientierungswoche in Cresent Head, sondern hatten unsere Einführungswoche im Spot X mit all den anderen Surfschülern, die ins Surfen reinschnuppern wollten (Anm. d. Red.: Das Surfcamp Crescent Head wird nur noch bei den Wochenend-Kursen angefahren.).

Einer unserer Lehrer war Rob. Wie sich erst viel später heraus gestellt hatte, war er unser Ausbilder. Jedoch hatte er sich uns noch nicht mal als Instructor vorgestellt. Erst nach einer Woche oder so haben wir uns ihm als seine Academy vorzustellen. Und so hat sich das die ganze Ausbildung durch gezogen. Jedes Mal, wenn wir etwas von Rob wollten – mussten wir ihm hinter her rennen.

(Anm. d. Surfschule: Introduction. This is a standard procedure that includes a welcome pack with a breakdown of who everyone is in the school. There was some changes during Natalie's first week at the Academy so she may be referring to these changes, which may have been confusing. This is not something that happens often however I have talked to the team leader to make sure if there is a change in the structure to what is outlined in the welcome pack that this is communicated immediately.)

Linda wurde von Linton ausgebildet, der eine Legende bei Mojo war. Zwei Wochen nach meiner Ankunft im Camp hat Linton Mojo verlassen und arbeitet bei einer anderen Surfschule ganz in der Nähe. Ich habe viele Geschichten über Linton gehört, die mit der Ausbildung von Linda auch übereinstimmt. Er war immer für alle da. Hat alle die Academy-Teilnehmer motiviert, sie morgens wohl ab und zu geweckt und sogar bei Wellenflaute hat er jedem ein Skateboard in die Hand gedrückt und ist mit der Academy skaten gegangen, um ihnen das Gefühl des Turns beim Surfen zu vermitteln, was durchs Skateboardfahren möglich ist.

(Anm. d. Surfschule: Natalie's coaches included a top 20 in the world surf champion as well as the team leader Rob himself. Although the official lessons are scheduled as per our promotional material the coaches are always available on site 24/7 to assist students with any questions they may have and deliver feedback, in addition students are trained by surf safety professionals in surf rescue, surf skills and first aid. Natalie also had photo and video analysis sessions where a Level 2 surf coach assessed her surf techniques and gave feedback.)

Rob dagegen ist zwar voll der Fitnessfreak, jedoch hatte ich den Eindruck, dass es mehr um seine eigene Fitness ging (er ist ja ausgebildeter Fitnesstrainer). Ich war der Meinung, dass ich definitiv fitter geworden bin durch Robs Fitness, allerdings in einer anderen Art und Weise. Am Ende dachte ich mehr an Bodybuilding als Surffitness. Und das doofe an seiner Fitness war, dass es keine Regelmäßigkeit gab. Wir hatten nur ganz selten Fitnessstunden. Oft waren wir auf uns allein gestellt. Glücklicherweise hatte ich eine Freundin, die mich immer zum Joggen, Schwimmen, usw. mitgenommen hat. Ohne sie hätte ich wohl Probleme gehabt. Robs Aufgabe war lediglich das Zeigen einiger Übungen, die er 100 %ig beherrscht hat. Aber das war´s dann auch schon. Ich hab mich sehr allein gelassen gefühlt – vor allem als meine Freundin, die ja nur für einen Monat da war, gegangen ist. Danach hab ich mich trotzdem gezwungen, auch allein, sonst hätte ich umsonst so viel Geld ausgegeben gehabt.

Ein weiteres Problem in Sachen Fitness war das Schwimmtraining für den Lifeguard. Laut der Homepage hieß es, es reiche wenn man 50 Meter allein schwimmen kann als Voraussetzung, um an dieser Ausbildung teilnehmen zu können. Aber genau das war das größte Problem von all den Teilnehmern. Als ich erwähnt habe, dass die Hälfte die Ausbildung nicht gepackt hat, lag es an dem Schwimmtest. Die Hälfte hat ja noch nicht mal am Test teilgenommen, weil sie schon im Training fürchterlich versagt haben. Als kleines Kind hatte ich 3 Mal die Woche Schwimmtraining mit Wettkämpfen. Man, hatte ich Glück, denn nach ein bisschen Üben hat es glücklicherweise bei mir gerade so gereicht. Viele von den Teilnehmern hatten nicht das Glück und ein paar von ihnen mussten quasi in zwei Monaten das Schwimmen komplett neu erlernen. Eigentlich nicht schlimm, ABER das 'dümmste' war ja dann, dass in den drei Monaten meiner Ausbildung wir vielleicht fünf Mal zum Schwimmtraining mitgenommen wurde! Als mein Schwimmtest dann bekannt gegeben wurde, bin ich selbst eine Woche vor meinem Test fünf Tage zum Swimmingpool gelaufen (3 Stunden Weg hin und zurück), wo ich vielleicht für 20 Minuten trainiert habe und dann auch noch meinen Eintritt selbst zahlen musste! Als ich Rob auf das Schwimmtraining angesprochen habe, sagte er immer wieder: 'wir haben vor unserer Tür das Meer. Da kannst du üben.' Er hatte ja auch Recht damit. Allerdings kannte er meine Furcht vor Haien und dass ich sehr ungern allein im Wasser schwimmen wollte.
(Anm. d. Red.: Sollte man Angst vor Haien haben, ist die Ausbildung zum Surfinstructor eventuell nicht das Richtige.)

Zu den Theoriestunden: es gab in meiner Zeit vielleicht gerade mal 6 Theoriestunden. Surfen ist nicht nur einfach Aufstehen, es hängt von sehr vielem ab. Ich habe schon am Anfang meiner Ausbildung ein Buch übers Surfen gelesen. Andernfalls hätte ich wohl viel verpasst oder einfach nicht verstanden.

Einmal im Monat beginnt diese Ausbildung für neue Interessierte (seit 2014 beginnt der Kurs jeden Montag; Anm. d. Red.). Also einen Monat nach meinem Beginn kamen neue Leute. Rob kannte den Prüfer bei 'ISA' (International Surfing Association), die ja bis letztes Jahr immer den Kurs mit uns gemacht haben. Dieser Bekannte von Rob hat aber genau im September letzten Jahres mit seinem Job bei ISA aufgehört. Das war Grund genug für Rob alle Teilnehmer – egal welcher Fortschritt und welcher Beginn – an dem letzten Test teilnehmen zu lassen. Das hieß, sogar die Teilnehmer, die erst eine Woche vor dem Test mit der Ausbildung angefangen haben, haben an diesem Test teilgenommen (alle bis auf mich, da ich mich geweigert hatte, 9.000 australische Dollar für eine Pseudoausbildung ausgegeben zu haben). Natürlich konnten die meisten diesen Test nicht bestehen, was weiter nicht schlimm war, denn der Prüfer und Rob hatten die Abmachung, dass Rob die letzte Entscheidung treffen würde, ob jemand besteht oder nicht, in dem er die schon fertig gemachten Lizenzen an die Teilnehmer ausgibt oder halt nicht. Wie das letztendlich ausgefallen ist, weiß ich nicht. Jedoch hab ich das nicht für seriös gehalten. Mein Kurs/Test war dann mit 'SA' (Surfing Australia), an dem ich gerne teilgenommen habe. Ich war dann mit 2 weiteren die ersten, die jemals durch Mojo an einem Kurs bei SA teilgenommen haben. Wir haben alle bestanden – Dank unserer eigenen Vorbereitung, aber auch durch das im Kurs Erlernte! Und meine Pflichtstunden habe ich dann nicht bei dieser Surfschule abgehalten, sondern bin zu der Surfschule meines Prüfers gegangen. Das hat wieder Kosten verursacht, denn ich musste für zwei Wochen für meine Unterkunft aufkommen und mich für zwei Wochen um mein eigenes Essen kümmern, was ich aber gern gemacht habe, denn in der Academy wollte ich die Pflichtstunden ja nicht machen!

Des Weiteren kann ich noch erwähnen, dass Mojo zu meiner Zeit sehr unorganisiert war. Eines Tages kam eine Gruppe von Surfschülern an, die wohl nicht geplant war. Rob hat zwei Jungs, die im Camp als Aushilfen gearbeitet haben, gesagt, die sollen als 'Pseudo-Instructor' einspringen. Das heißt, diese große Gruppe hat für Surflessons bezahlt, die nicht mal von ausgebildeten Surflehrern abgehalten wurde. Auch ein paar Mädels, die in Surflehrer-Ausbildung waren, haben sich verarscht gefühlt, da er sie noch nicht mal gefragt hatte einzuspringen.

Rob ist der Hauptgrund, warum ich so unglücklich war, da er uns nie angehört hat. Als Linton noch da war, waren sie beide verantwortlich für die Surfschule sowie für die Academy. Dann war Linton auf einmal nicht da und Rob musste alles allein machen. Er ist um die 40 Jahre alt und sehr fit, da er ja als Fitnesstrainer gearbeitet und sein eigenes Fitnessprogramm durchgezogen hat. Allerdings surft er selbst gerade erst seit 6 Jahren und ist zurzeit von der Surfschule gesponsert, da er ja aus England ist. Ich glaube, er musste sich de Schule einfach fügen, um seines australischen Lebens Willen.

Um den Test mit ISA oder auch SA bestehen zu können, muss man in der Lage sein, ein Hardboard zu surfen. Davon gab es zu meiner Zeit ganz wenige. Ausgereicht haben sie zwar gerade so. Vielleicht aber, weil ich mir die Zeit genommen habe, sie zu reparieren. Aber auch das war ein Akt, da ich nach dem Material hinterher laufen musste. Und sogar das Wachs, das Bestandteil des Surfboards ist, mussten wir selbst kaufen. Aber ohne Wachs, kein Hardboard = kein Training für den Test.

Im Nachhinein hab ich halt mehr Geld ausgegeben als erwartet, da immer mehr Kosten auf einen zugekommen sind. Kleinigkeiten wie Wäsche waschen, Wachs, Internet, Schwimmbad. Hätte ich den Bus zum Schwimmbad genommen, hätte ich den auch zahlen müssen. Zusätzliches Essen wie Früchte oder Gemüse musste ich selbst kaufen, da es nur zum Frühstück Früchte wie Orangen und Äpfel gab. Sogar das Essen hab ich mir dann morgens in meinem Zimmer verstaut, damit ich nach meinem Surf etwas zum Essen habe, da ich vor dem Surfen nichts frühstücken konnte. Aber auch meine Zeit in Byron Bay in der Surfschule meines Prüfers, die ich nicht eingeplant hatte, musste ich bezahlen. Da ich ja fest damit gerechnet hatte meine Pflichtstunden bei Mojo abzuhalten. Oder dann meine letzte Zeit im anderen Surfcamp, um weitere Erfahrungen zu sammeln – auch das musste ich aus eigener Tasche bezahlen.

Das Surfen hab ich mit 19 Jahren begonnen. Ich war nicht super gut oder super schlecht. Einfach nur durchschnittlich für immer mal einmal im Jahr surfen gehen. Der Surfunterricht mit meinen Surflehrern von Mojo hat mir einiges gebracht. Aber Verbesserungsvorschläge hab ich mit meinen Surflehrern schon diskutiert gehabt (u.a. mehr Videoanalyse). Die Surflehrer waren selbst teilweise sehr unzufrieden, da wir dauernden Wechsel hatten und sie sich nicht auf uns fokussieren konnten. Und ein paar sind sogar in ihrer freien Zeit zu uns kommen, um uns beim Surfen zuzuschauen oder einfach mal etwas Fitness zu machen, da sie unseren Frust kannten.

Wie beschrieben, hab ich in einem weiteren Surfcamp in Australien gearbeitet – jedoch unbezahlt, obwohl ich ein Arbeitsvisum hatte. Sie boten mir aber an, mich für Unterkunft und Essen weiter auszubilden. Also hab ich dort noch ein wenig Erfahrung sammeln können, wofür ich dankbar bin. Der Hauptgrund warum dieses Camp mir keine bezahlte Anstellung geben konnte ist, dass sie es gegenüber den Students nicht rechtfertigen konnten, mich für meine geringe Erfahrung zu bezahlen. Inwiefern da was dran ist, weiß ich nicht, ist mir inzwischen aber auch egal. Inzwischen bin ich in Portugal und surfe weiter. Allerdings arbeite ich nicht als Surflehrer.

Zu meiner Zeit gab es einfach nicht diese Regelmäßigkeit. Das einzig Regelmäßige war eine Surfstunde pro Tag und zwar jeden Tag von 7 Uhr morgens bis 9 Uhr morgens. Den Rest des Tages konnte ich mir selbst einrichten.

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