|
|
Erfahrungsberichte sind immer noch das authentischste und lebendigste Medium aus dem man seine Informationen ziehen kann” schrieb Conny in ihrer Bewerbung zur REISEBINE-Autorin. “Wir sind kleine Landeier und keine wirklichen Stadtmenschen, haben also einen ganz anderen Erwartungshorizont als Traveller aus der Stadt und natürlich andere Vorstellungen an das Farm- und Stadtleben und die Anforderungen, die dort an uns gestellt werden.”
|
Guten Tag allerseits!
Mein Name ist Conny, bin 24 und komme aus Hämelhausen (kleines Dorf genau zwischen Bremen und Hannover). Seit Januar 2004 bin ich endlich Industriekauffrau. Da ich aber noch nicht so genau weiß, was ich mit meinem Leben machen soll (noch studieren oder lieber arbeiten??) und mich bindungstechnisch auch nichts hier hält, habe ich nach reiflicher Überlegung beschlossen, für ein Jahr AUSzusteigen. Ich hoffe, dass ich nach diesem Orientierungsjahr ein wenig besser weiß, was ich eigentlich mit meinem Leben anfangen will. Ich bin leidenschaftliche Reiterin. Zuhause haben wir einen kleinen Reitstall. Ansonsten treibe ich viel Sport, fahre Pizza aus, gehe mit Freunden tanzen oder quatschen und kellnere nebenbei. Ganz alleine werde ich nicht fahren, denn meine Schwester Anne (22) kommt auch mit, um mir immer schön die Haare zu schneiden. (Sie ist Friseurin) Wir fliegen am 10.05.2004 von Hannover über Frankfurt und Singapur nach Perth und werden von dort aus den Kontinent umrunden. Erst sind ein paar Wochen in Perth angesagt, um uns einzuleben und die Stadt kennen zu lernen, bevor es danach mit dem Bus die Westküste hoch bis nach Darwin geht. Wir haben uns diese Route ausgesucht, da wir im Mai fliegen und das klimatechnisch am besten passt, denn so ein Monsunregen ist dann doch nicht das Richtige für uns. Geplant ist, wenn möglich eine zeitlang auf Rinderfarmen zu arbeiten, aber wir wollen auf jeden Fall auch das Großstadt- leben an der Ostküste auskosten. Man wird sehen was kommt.
Eigentlich ist auch schon alles Wichtige erledigt, jetzt heißt es nur noch die letzten Sachen organisieren, Geld verdienen, die Wohnung ausräumen, alte Freunde noch mal treffen, abwarten und Nervosität aufbauen. Denn es kribbelt doch schon gehörig, wenn wir an das nahe Abflugdatum denken.
So, das soll es fürs Erste gewesen sein. Man liest sich dann in Australien!!!
Euer Landei Conny
|
|

|