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Autokauf in Neuseeland zusammengestellt von Rike Sebold
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Wer individuell reisen möchte und daran denkt, sich in Neuseeland ein Auto zu kaufen, sollte dies vor allem von der Aufenthaltsdauer abhängig machen.
Für eine Aufenthaltsdauer von weniger als 3 Monaten lohnt es sich meist nicht, da ...
- immer die Zeit für den An- und Verkauf zu bedenken sind,
- ein Mietwagen ggf. die günstigere Lösung ist,
- es Zeit kostet, einen Überblick über den lokalen Automarkt zu bekommen.
Für eine Reise von 3 Monaten und mehr ist ein Autokauf jedoch eine gute Lösung.
Die Preisspannen sind je nach Bedarf weit gestreut, ein vermeintliches „Schnäppchen“ kann den Geldbeutel jedoch sehr strapazieren. Außerdem müssen die Ausgaben für Registrierung, WOF, Benzin- und Reparaturkosten bedacht werden.
In Australien hatte ich mir ebenfalls ein Auto gekauft - damals einen Station Wagon. Die Rückbank war umklappbar und es ließ sich darin schlafen. In Neuseeland wollte ich gerne eine etwas luxuriöse Variante: Ein 4WD (four wheel drive) Campervan mit eingebautem Bett.
Im Hostel in Auckland stand zufälligerweise einer zum Verkauf und da der Winter nahte, senkte sich der Preis wöchentlich. Schon ab März wird es schwieriger, aber ein Auto im Zeitraum Juni-August in Neuseeland zu verkaufen, ist nicht so einfach. Auch in Deutschland verkaufen sich Autos im Winter schlechter als im Sommer. Über den Preis sollte in jeder Jahreszeit versucht werden zu verhandeln.
WICHTIG IST: Die Preise für ein Auto/ Campervan hängen ab von:
- der Saison, in der das Auto verkauft wird
- dem Ort, wo das Auto verkauft wird
- dem Alter und Zustand des Autos
- dem Equipment im Auto
Bereits für das Reisen ausgebaute Campervans habe ich in Neuseeland zwischen 2000-9000 NZ$ gefunden, allerdings auch im Juli einen verzweifelten Backpacker erlebt, der seinen Van für 500 NZ$ verkauft hat - die schlechte Verkaufslage und seine Abreise zwei Tage später hatten ihn dazu bewegt.
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Möglichkeiten für die Autosuche
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Schwarzes Brett: In Hostels, Internetcafés, Supermärkten und kleinen Läden hängen häufig am „Notice Board“ zu verkaufende Autos aus. Meist ist ein Foto dabei und das Equipment, das bereits zum Auto gehört sowie die Gültigkeit von WOF und Registration wird aufgelistet.
Online:
- Reisebineforum: Im Reisebineforum findet man die Rubrik „KAUFEN - VERKAUFEN - SUCHEN - BIETEN“ und den Bereich [Verkauf] Fahrzeuge - Neuseeland. Von anderen Travellern werden hier Autos angeboten.
Link: http://www.reisebineforum.de/viewforum.php?f=50
- Trademe: Unter der Kategorie „Cars, bikes & boats“ gibt es die Rubrik „Cars for sale“, hier sind die Autos nach Automarke aufgelistet. Mit Suchfunktion kann aber direkt nach bestimmten Autos, z.B. „Campervan“ gesucht werden. Diese sind manchmal schon für das Reisen ausgestattet (z.B. eingebautes Bett, Campingausrüstung).
Link: www.trademe.co.nz
- Turners: Bei Turner's Car Auctions besteht die Möglichkeit ein Auto zu ersteigern.
Link: www.turners.co.nz
- BBH: Der größte neuseeländische Hostelverband BBH (Bugdet Backpacker Hostels) hat auf seiner Website die Kategorie Networking - Notice Board - Vehicel Buy/ Sell. Hier verkaufen andere Backpacker ihre Autos.
Link: www.bbh.co.nz
Backpackers Car Market in Auckland und Christchurch: Über beide Car Markets habe ich von anderen Backpackern nichts Gutes über den Zustand und die Qualität der Autos gehört, kann dies aber selbst nicht beurteilen. Link: www.backpackerscarmarket.co.nz
Zeitung: Der New Zealand Morning Herald hat eine spezielle Rubrik für den Auto An- und Verkauf im Bereich kommerziell. Link: http://cars.nzherald.co.nz und privat http://www.sella.co.nz
Car Market in Ellerslie/ Auckland: Der Car Market in Ellerslie findet jeden Sonntag auf dem Ellerslie Racecourse statt. Hier werden zumeist Autos von Privatleuten angeboten. Link: www.carfair.co.nz
Autohändler: Auch in Neuseeland gibt es Autohändler, bei denen man einen Neu- oder Gebrauchtwagen erwerben kann. Die Adressen dazu findet man in den Yellow Pages.
Auf der Straße/ auf Parkplätzen: Selten habe ich so häufig beim Wandeln durch die Straßen oder Überqueren von Supermarktparkplätzen Autos gesehen, bei denen eine ein Zettel an die Scheibe geklebt war ...
„For Sale“ …NZ$ ono call/text xy, Tel.nr.
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Lemon Check / Vehicel Information Report
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Informationen zu Vorbesitzern, Belastung durch Strafzettel und Schulden sowie Manipulationen des Tachos lassen sich durch den “Lemon Check” oder auch “Vehicel Information Report” herausfinden. Links: www.vir.co.nz / www.lemoncheck.co.nz
Um den Lemon Check durchführen zu können braucht man:
- das KFZ-Kennzeichen
- eine gültige Kreditkarte
- eine gültige Emailadresse
Wer keine Kreditkarte besitzt, kann auch die auf den Webseiten angegebenen Telefonnummern nutzen.
Hinweis: In Neuseeland ist Autodiebstahl keine Seltenheit. Die Top Ten der „Most Stolen Cars in New Zealand 2009“ könnt ihr hier ansehen: www.carandsuv.co.nz/news/top-ten-most-stolen-cars-in-nz. Vielleicht auch ein Kriterium beim Autokauf, sich nicht unbedingt ein Auto zuzulegen, welches auf Platz 1 der Liste steht. Einer Freundin von mir wurde ihr Auto innerhalb von 2 Monaten geklaut - es zählte zu den am meisten gestohlenen Autos. Leider hatte ihr das vor dem Kauf niemand verraten. Mein Toyota Estima steht nicht auf der Liste. Wundert mich nicht - er war in der Beschleunigung und bergauf so langsam, dass kein Dieb einem Polizeiauto hätte entwischen können, egal wie sehr das Gaspedal durchgedrückt wird.
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Check beim Mechaniker
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Bevor ihr euch auf ein Auto im Sonderangebot stürzt, solltet ihr es unbedingt beim Mechaniker durchchecken lassen, damit keine bösen Überraschungen kurz nach dem Kauf folgen. Die Ausgaben für diesen Check lohnen sich und liegen um 70-100 NZ$. Bei dem neuseeländischen TÜV - dem so genannten WOF - wird das Auto nämlich nur auf seine Straßentauglichkeit überprüft und nicht auf Verschleiß bestimmter Teile.
Es ist mit Sicherheit nicht die billigste Möglichkeit, sein Auto reparieren / durchchecken zu lassen, aber die Preise sind o.k. und es wird gute Arbeit geleistet. Ich war mit meinem Campervan bei unterschiedlichen Mechanikern und nur diesen kann ich uneingeschränkt empfehlen, da hinterher immer alles einwandfrei und auch dauerhaft funktionierte. Außerdem fühlte ich mich freundlich und gut beraten. Eine Garantie, dass es allen anderen auch so geht, ist dies natürlich nicht.
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Registration
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Ohne Registrierung und gültige WOF darf das Auto nicht auf der Straße fahren. Die Registrierung kann für maximal ein Jahr erworben werden. Eine gültige WOF sollte bei Verlängerung der Registrierung vorliegen.
Tipp: Die Verlängerung der Registrierung sollte bei einem Post Office in Neuseeland erfolgen, da es bei allen anderen Registrierungsstellen in der Regel teurer ist.
ACHTUNG: Das rechts angezeigte Formular ist NUR eine Kopie. Bitte das Original aus der Post Office verwenden!!
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WOF
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Warranty Of Fitness - entspricht dem deutschen TÜV. Hier wird das Auto auf seine Straßentauglichkeit geprüft. Die WOF kostet beim Mechaniker ca. 25-40 NZ$ und gilt für 6 Monate. Sollte die WOF bei einem Auto bald auslaufen, müsst ihr damit rechnen, dass bei der nächsten WOF Reparaturkosten auf euch zukommen. Deshalb beim Autokauf unbedingt den oben genannten Check beim Mechaniker machen lassen.
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Dieseltax
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Ein weiterer Punkt beim Autokauf sind der Verbrauch und die Benzinkosten. Für alle, die wie ich ein Auto kaufen, das mit Diesel fährt, ist es natürlich schön, dass es weniger kostet, wenn man tankt. Doch leider muss noch die Dieseltax / Road User Charges bezahlt werden. Diese kann z.B. in Einheiten von 1000 km erworben werden
Tipp: Je mehr Kilometer man auf einmal kauft, desto preiswerter wird es. Ab 5000 km gibt es eine deutliche Preissenkung. 2009 habe ich 45,63 NZ$ für 1000 km und 181,76 NZ$ für 5000 km gezahlt. Das Formular ist beim Post Office erhältlich und der zu zahlende Betrag wird ebenfalls beim Post Office entrichtet.
ACHTUNG: Das rechts angezeigte Formular ist NUR eine Kopie. Bitte das Original aus der Post Office verwenden!!
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Dokumentation der bisherigen Reparaturen / aufgetauchten Probleme
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Der Verkäufer sollte euch die Dokumentation/ Belege über bisherige Reparaturen und z.B. Ölwechsel vorlegen können und ihr solltet auch alle Belege sammeln - dies ist später ein großer Vorteil beim Wiederverkauf.
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Versicherung
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Der dem ADAC in Deutschland entsprechende Automobilclub in Neuseeland nennt sich AA (New Zealand Automobile Association). Wer Mitglied beim ADAC in Deutschland ist, kann für 6 Monate kostenlos Mitglied beim AA in Neuseeland werden, wenn eine Bescheinigung über das Bestehen der Mitgliedschaft in Englisch vorgelegt werden kann. Das normale Schreiben in Englisch, was man vom ADAC bekommt, bestätigt nur die Mitgliedschaft und reicht dem AA nicht. Diese Erfahrung durfte ich machen. Es muss in jedem Fall drauf stehen, bis wann die Mitgliedschaft gültig ist. Das der Vertrag sich automatisch verlängert, wird nicht anerkannt.
Ein vom AA anerkanntes Schreiben sollte in etwa so aussehen:
Name got the ADAC-Membership Mitgliedsnummer cover since Mitglied seit for an annual membership fee of Betrag €. The contract renews itself automatically each year. Your ADAC-Membership is paid up to Datum.
Dann solltet ihr in Verbindung mit eurer ADAC-Karte keine Probleme haben.
Eine Versicherung für das Auto kann dann beim AA abgeschlossen werden, ohne für die ersten 6 Monate einen Mitgliedsbeitrag zahlen zu müssen. Die Versicherung muss man natürlich trotzdem bezahlen.
Es gibt viele andere Möglichkeiten, eine Versicherung für ein Auto abzuschließen. Oft werden Versicherungen von Hostels (z.B. verkauft das Fowley Towers in Christchurch auch Versicherungen), vom Verkäufer wie z.B. Backpackers Car Market oder sogar von Banken angeboten.
Für den Erwerb einer Versicherung braucht man:
- den Fahrzeugschein
- seinen Pass
- den internationalen Führerschein und EU-Führerschein
- eine Adresse in Neuseeland
Wie bei allen Versicherungen gilt, die Bedingungen genau zu lesen und sich zu überlegen, was man braucht.
Ich selbst habe mein Auto nur dafür versichert, dass ich, falls es versagt, entweder vor Ort Hilfe erhalte oder zur nächstgelegenen Werkstatt abschleppt werde und im Notfall wäre mir ein Ersatzauto gestellt worden. Außerdem war ich gegen Schäden, die ich an fremden Fahrzeugen inklusive Personenschäden verursache versichert. Ich wünschte, ich hätte auch noch eine Versicherung für Schäden an meinem Auto abgeschlossen, denn ein Steinschlag in meiner Windschutzscheibe hat mich noch einmal 75 NZ$ gekostet. Wäre der Steinschlag stärker gewesen, dann hätte die Windschutzscheibe ausgewechselt werden müssen, was sich dann im Rahmen von ein paar hundert Dollar abgespielt und meine Reisekasse deutlich reduziert hätte. Das nächste Mal lieber eine Versicherung mehr.
Zum Glück ist mir ansonsten nichts passiert. Abgesehen davon, dass ich das Licht über Nacht habe brennen lassen und das Auto natürlich am nächsten Tag nicht mehr ansprang. Da ich mich zu diesem Zeitpunkt in Christchurch befand, kam die Hilfe vom AA schneller als ich erwartet hatte.
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Kauf / Umschreiben des Autos auf den neuen Besitzer
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Das Umschreiben auf einen neuen Besitzer kostet 9,20 NZ$ (Stand: November 2009) und erfolgt beim Post Office.
Benötigt wird:
- Fahrzeugschein
- Pass
- internationaler Führerschein und EU-Führerschein
- eine Adresse in Neuseeland
Der bisherige Besitzer füllt ebenfalls ein Formular aus, was beim Post Office erhältlich ist.
ACHTUNG: Das rechts angezeigte Formular ist NUR eine Kopie. Bitte das Original aus der Post Office verwenden!!
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Welche Ausrüstung braucht das Auto?
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Um im Auto schlafen zu können, sollte natürlich möglichst ein Bett darin sein oder muss eingebaut werden. Eine neue Matratze kann den Schlafkomfort stark erhöhen. Einige der unten aufgeführten Dinge können preiswert in OP-Shops oder Red Cross Shops, von anderen Backpackern oder bei www.trademe.co.nz erworben werden.
Empfehlung:
- Kopfkissen
- Bettdecke oder Schlafsack (wer im Winter reist lieber beides)
- Leselampe/ kleines Licht/ Campinglicht
- Taschenlampe
- Plastikboxen, in die Sachen wie Geschirr, Töpfe, Bettsachen verstaut werden können, damit bei der Fahrt nicht alles durch die Gegend rutscht.
- Wärmflasche (Kalte Nächte gibt es in Neuseeland durchaus auch im Sommer.)
Empfehlung Campingausrüstung: Wichtig: Unbedingt darauf achten, dass die Gegenstände möglichst Wasser abweisend (Regen und Matsch sind in Neuseeland keine Seltenheit) und nicht zerbrechlich sind - sonst gibt es nach ungepflasterten Straßen ein Scherbendrama.
- 1-2 zusammenfaltbare Stühle
- Gaskocher
- 1-2 Töpfe, 1 Pfanne, evtl. Kochlöffel und Pfannenheber
- Teller, Tassen, Besteck, Thermoskanne und Thermosbecher (vor allem für die, die auch im Winter reisen)
- Geschirrtücher
- Schüssel oder Eimer zum Abwaschen
- Spülmittel (möglichst biologisch abbaubar - gibt es z.B. im Outdoorladen, damit man auch mal im Fluss das Geschirr abwaschen kann)
- Solardusche
- Kerzen
- Feuerzeug
Viele Traveller, die ich im Winter mit Campervan in Neuseeland getroffen habe, hatten auch einen Heizlüfter und eine Power Lead (kostet zwischen 70-150 NZ$) für das Auto, um wenigstens ein angewärmtes „Schlafzimmer“ zu haben, bevor sie ins Bett zu gingen. Das nützt einem natürlich wenig in der freien Natur ohne Zugang zu Elektrizität.
Empfehlungen für das Auto selbst:
- Ersatzreifen
- Wagenheber
- Werkzeug
- Öl zum Nachfüllen
- evtl. Benzinkanister
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Wie kann ich mein Auto umbauen?
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Gute Anregungen für den Umbau holt man sich meiner Meinung nach bei auf Traveller spezialisierten Autovermietern, da diese gerade für Campervans oft sehr gute Lösungen gefunden haben. Aufgrund von Regen kann es nämlich durchaus sein, dass man beim Campen in der freien Natur mal einen Tag im Auto verbringen muss - dementsprechend ist es schön, wenn der Platz im Auto optimal genutzt wird. Material und Werkzeug gibt es zum Beispiel bei Bunnings Warehouse (www.bunnings.co.nz) - die dort gekauften Holzteile kann man sich auch gleich zuschneiden lassen. Eine interessante Bauanleitung für ein Bett im Auto findet ihr im Reisebineblog.
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Fazit
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Mit meinem 4WD Diesel Campervan, der eigentlich auch nur als Station Wagon klassifiziert wurde, habe ich viel Freude gehabt. Ungepflasterte Straßen habe ich ohne Probleme oder Platten befahren, richtige 4WD-Pisten bin ich allerdings nicht gefahren. Obwohl oder gerade weil ich Erfahrungen darin hatte und wusste, dass das Auto dafür höher liegen und dementsprechende Reifen haben sollte. Es war ja nur ein Campervan und kein 4WD Truck. Durch den Vierradantrieb konnte ich mich selbst aus „eingefahrenen“ Situationen befreien und Plätze erreichen, an die ich mit einem normalen Auto wahrscheinlich nicht gelangt wäre.
Mein Campervan war mein persönliches Zuhause, das ich auch dementsprechend gut behandelt habe. Das eingebaute Bett war bequemer als die meisten Hostelbetten, in denen ich schlief und bot genug Platz, wenn wir zu zweit gereist sind - selbst bei einer Körpergröße von 1,75-1,95 m konnten wir die Beine ausstrecken.
Durch die Dokumentation der Reparaturen, gute Wartung und Pflege des Autos und ausgestattet mit neuer Registration und gültiger WOF habe ich es zum Beginn der besten Autoverkaufsaison im November zu einem guten Preis innerhalb von weniger als 24 Stunden in Christchurch wieder verkauft. Auch wenn die Trennung von meinem Zuhause schwer viel.
Ich bin niemand, der professionell mit Autos zu tun hat, somit sind dies Laientips und ich freue mich über jeden Hinweis zur Verbesserung von Leuten, die mehr Erfahrungen z.B. mit Autokauf, Versicherung, Ausrüstung und Umbau haben.
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© Copyright Fotos und Text Rike Sebold
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