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Kangaroo Island - Was gibt es zu sehen?
- die kleine Insel der Superlative -
zusammengestellt von Anne von Osterhausen

 

 

Kangaroo Island – die kleine Insel der Superlative. Freunde unberührter Natur, traumhafter Strände und einer Tierwelt, die diverser nicht sein könnte, sind hier richtig aufgehoben! Die 155km lange Insel bietet schroffe Küstenlandschaften, dichte Wälder, weiße Strände, Riesen-Sanddünen, Feuchtgebiete, Koalas, Känguruhs, Honigbienen, und und und...

Hier kommt jeder Besucher auf seine Kosten, ob Feinschmecker, Outdoor-Liebhaber oder Luxus-Tourist. Vom “Swag” und Zelt über Leuchtturm bis hin zu international renommierten Luxusresorts ist alles dabei. 

Kangaroo Island sollte beim Australien-Besuch nicht ausgelassen werden!
 

 

Beach Beach Beach

 

 
Traumstrände gibt es auf der Insel wie Sand am Meer ...

  • besonders beliebt bei Touristen und “locals” ist die Vivonne Bay.
  • Antechamber Bay: beliebter Strand zum Kanufahren, Schwimmen, Campen
  • Browns Beach: Sehr beliebt bei Familien. Camping, Picknik und öffentliche Toiletten.
  • Hog Bay Beach
  • Island Beach
  • Flour Cask Bay mit Campingmöglichkeiten
  • Pennington Bay beliebt bei Surfern,
  • Red Banks besonders schön bei Sonnenuntergang,
  • Emu Bay,
  • Stokes Bay mit dem Rockpool Cafe,
  • Snellings Beach beliebt zum Fischen,
  • Scott Cove mit den höchsten Klippen von South Australia (263m),
  • Hanson Bay mit großen Lachsen,
  • Bales Beach nahe Seal Bay.
     

 

Cape Gantheaume Conservation Park

 

 
Die Murray Lagoon ist bekannt für ihren Vogelreichtum. In d'Estrees Bay gibt es eine historische Walfängerstation und die Bucht ist als beliebter Surfing Spot bekannt.
 

 

Flinders Chase National Park

 


Am Eingang des 33.000 Hektar großen Nationalpark können sich Besucher im Flinders Chase Visitor Centre über die Gegend, die Flora und Fauna und Sehenswürdigkeiten bei einem Kaffee informieren.
Highlights im Nationalpark sind die Remarkable Rocks (siehe Foto rechts) und der Admirals Arch, Seelöwen, Koalas, Känguruhs, und der 1909 errichtete Cape du Couedic Leuchtturm.

Eintritt: 9,50 A$
Camping am Rocky River: 23,50 A$ (pro Auto/Nacht)

Link: Flinders Case National Park

 

Fauna auf Kangaroo Island

 

 
Es gibt zahlreiche Walking Tracks, die gut zur Tierbeobachtung geeignet und sehr gut und informativ ausgeschildert sind. Kühle Abendstunden sind besonders gut zur Beobachtung geeignet, da sie dann zum Fressen aus ihren Verstecken kommen. Das Füttern von wilden Tieren ist jedoch absolut tabu.

Zu sehen gibt es das Western Grey Kangaroo, Tammar Wallabies, Australian Sea Lions und New Zealand Fur Seals, Heath Goannas, Echidnas, Koalas, Brushtail Possums, Bandicoots, BlackTiger Snake oder die Pygmy Copperhead Schlangen.
 

 

Flora auf Kangaroo Island

 

 
Es gibt 891 native Pflanzen auf Kangaroo Island, 46 davon sind endemisch. Wildblumen wachsen zu jeder Jahreszeit, jedoch ist die Blütezeit in den Monaten September und Oktober besonders spektakulär.
Der Flinders Chase National Park ist besonders reich an Wildblumen, mit mehr als 400 Arten. Auch auf Kangaroo Island wächst das in Australien bekannte Gestrüpp 'Mallee scrub', das zur Familie des Eukalyptus gehört. Die größeren Eukalyptusbäume wie Blue Gum, Sugar Gum, Swamp Gum oder Cup Gum wachsen eher in Flußbetten.
Es gibt ungefähr genau so viele verschiedene 'Wattle tree' Arten (die australische Nationalpflanze: australische Goldakazie) wie Eukalyptusarten, und sie stehen im Frühling in voller Blüte. Der Stokes Bay Bush Garden bietet einen guten Überblick in die Flora der Insel.
 

 

Kelly Hill Caves

 

 
Im Jahre 1881 wurde das Kelly Hill Höhlensystem im Süden der Insel entdeckt. Die Höhlen sind teilweise mit einem Beleuchtungssystem ausgestattet. Es gibt täglich Touren in den Höhlen. Für Abenteurer werden auch Caving Touren angeboten.

Eintritt:
Adventure Caving Tour: 33 A$
Show Caving Tour: 14,50 A$
(Stand: April 2011)

Link: Kelly Hill Caves Conversation Park

 

Kangaroo Island für Gourmets

 

 
Schafskäse, Ligurischer Honig, Olivenöl. Frisch gefangene Languste und Austern, handgelesene Weine. Inselspezialitäten können sowohl in den Produktionsstätten selbst wie auch in Restaurants oder Cafés verköstigt werden.

Es gibt aber auch Tourunternehmen, die ein “Picnic-Dinner” in der herrlichen Natur anbieten. Auf dem Foto rechts im Flinders Case National Park das “Gourmet Picnic”.

 

 

Kunst auf Kangaroo

 

 
Die rauhe Schönheit der Insel fördert die Kreativität der Bewohner und bringt zahlreiche Künstler hervor. Etwa 10% der Inselbewohner sind in irgendeiner Art künstlerisch aktiv und stellen ihre Werke in den Gallerien aus: die Kangaroo Island Gallery in Kingscote, KI Artworks in Bauduin oder zahlreiche weitere, auf der Insel verstreute Gallerien: Glasbläsereien, Töpferwerkstätten, Holzarbeiten, Malerei. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.
 

 

Leuchttürme

 

 
Die alten Leuchttürme auf Kangaroo Island können ebenfalls besichtigt werden:
Cape Willoughby Lighthouse wurde 1852 als erster Leuchtturm in South Australia errichtet.
Cape Borda Lighthouse hat einen alten Friedhof, auf dem die Leuchtturmwächter ruhen, und Cape du Couedic Lighthouse in Weirs Cove lässt einen mit seinen Überresten der Anlegestelle und dem Wassertank in alte Zeiten schweifen.
 

 

Seal Bay Conservation Park

 

 
Hier lebt Australiens drittgrößte Seelöwenkolonie. Park Ranger bieten informative Touren an, ein Spaziergang auf eigene Faust vorbei an den Fellbergen, die sich faul in der Sonne aalen, ist jedoch auch möglich.

Link: Seal Bay Conservation Park

Pinguine

Pinguine können abends in Kingscote und Penneshaw beobachtet werden, wie sie zu ihren nächtlichen Unterschlupfen watscheln. Im Kangaroo Island Penguin Centre ist außerdem die Unterwasserwelt in Aquarien ausgestellt.

 

 

 

 

 

 
Quelle: www.tourkangarooisland.com.au
© Text: Anne von Osterhausen; © Fotos: South Australia Tourist Commission; Foto ganz oben, Little Sahara, Remarkable Rocks, Gourmet Picnic und Kelly Hill Caves: Matt Nettheim; beide Fotos Seelöwen: Adam Bruzzone