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Working Holigays / Work & Travel in Neuseeland Wohnen & Leben - zusammengestellt von Alexandra Schmidt -
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Wenn man länger an einem Ort bleibt um dort zu arbeiten, stellt sich natürlich auch die Frage: Wo soll ich wohnen und wie finde ich ein günstige Unterkunft?
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, eine Unterkunft zu finden. Wenn man mit dem “Work & Travel Visa” unterwegs ist, sollte man nicht schon in Deutschland beginnen, nach einer geeigneten Wohnung zu suchen. Erstens weiß man nie, ob man in der Stadt, in der man gerne arbeiten würde, auch sofort Arbeit findet und zweitens verpasst man eventuell günstigere Angebote, die in Hostels und an Schwarzen Brettern aushängen.
Hier die verschiedenen Wohnmöglichkeiten:
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Backpacker-Hostel und Jugendherbergen
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Backpacker-Hostel und Jugendherbergen, die sog. YHA’s, sind ideal, um sich erst einmal an eine Stadt und die Leute zu gewöhnen und vor allem, um nach einem Job zu suchen. Durch andere Reisenden, die eventuell auch arbeiten, erfährt man die neuesten Informationen. So z.B. wo es Arbeit gibt und wie man welche findet. Außerdem besitzen die meisten Hostels „Schwarze Bretter“, wo Firmen ihre Jobangebote aushängen.
Viele Hostels, vor allem natürlich die in den Städten, wo sich viele Traveller aufhalten, die auch arbeiten möchten, gibt es so genannte “Weekly Rates”. Das heißt, man zahlt für die Unterkunft einen Wochen-Pauschalpreis. Dieser liegt meistens deutlich unter dem Tagespreis. Die Angebote bewegen sich zwischen 120 und 150 NZ$, abhängig von der Saison und der Lage des Hostels. Ein Nachteil dieser Wohnmöglichkeit ist sicherlich, dass die Privatsphäre fehlt – man kann sich halt nicht so ausbreiten, wie man möchte. Oft ist man nach der Arbeit gestresst und will einfach seine Ruhe. Das ist in einem Hostel nicht immer leicht. Allerdings sorgen viele Hostels mittlerweile vermehrt dafür, dass arbeitende Traveller zusammen in einem Zimmer wohnen. Das hat den Vorteil, dass alle in der Früh aufstehen müssen und eher selten jemand um 5 Uhr morgens heimkommt und Lärm macht.
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WGs und Mitwohngelegenheiten
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WGs und Mitwohngelegenheiten heißen in Neuseeland „Shared Accomodation“. Sie sind auf jeden Fall die günstigste Möglichkeit, zu seinen eigenen vier Wänden zu kommen, wenn auch meistens teurer als die Wochenpreise in den Jugendherbergen/Hostels. Zu finden sind sie entweder an “Schwarzen Brettern”, Aushängen auf der Straße, in einigen Zeitungen oder aber durch Mundpropaganda von anderen Travellern. Gängige Praxis ist, dass Bad und Küche geteilt werden, und man ansonsten sein eigenes Zimmer hat. Die Miete wird wöchentlich und NICHT monatlich gezahlt. Ansonsten ist das WG-Leben wie in Deutschland. Ab und zu kann Chaos herrschen, keiner fühlt sich für etwas verantwortlich u. ä., aber das sind alles Sachen, die nicht so gravierend sind. Man kann sehr großes Glück mit seinen Mitbewohnern haben, oder aber großes Pech. Um nicht enttäuscht zu werden, sollte man sich seine Unterkunft mit Bedacht aussuchen und vor allem den guten Menschenverstand nicht Zuhause lassen. Schließlich zieht man daheim auch nirgends ein, wenn es einem gar nicht gefällt. Die andere Möglichkeit einer “Shared Accomodation” ist die, als Untermieter bei einer Familie oder einer Einzelperson einzuziehen.
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Eigene Wohnung
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Eine eigene Wohnung, die man nur für sich allein hat, hat sicherlich ihre Vorteile, aber für Working Holidays ist sie kaum geeignet. Es ist schlichtweg zu teuer und man wird kaum einen Vermieter finden, der eine Wohnung oder ein Apartment nur für ein paar Wochen vermietet. Ein weiteres großes Minus ist, dass man alle Gegenstände wie Besteck, Teller, usw. mitnehmen bzw. kaufen müsste, denn selbst ein möbliertes Apartment (“furnished”) bedeutet nicht gleichzeitig, dass wirklich alles vorhanden ist. Sicher, man kann Glück haben und es ist tatsächlich alles da, aber darauf zu vertrauen ist sehr heikel. Auf jeden Fall vorher genau nachfragen, was sich alles in der Wohnung befindet.
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© Foto Photocase.com (24karin)
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