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Mit dem Notebook ins Internetcafé - Infos & Tipps zusammengestellt von Sarah Hueber -
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Nun hab ich mein Notebook in Australien zwar dabei – aber wie komme ich denn jetzt damit ins Internet? Und was kostet das? Kann ich damit jetzt überall problemlos online gehen? Die Antwort auf diese und andere Fragen gibt es hier.
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Generelles
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Leider bietet nicht jedes Internetcafé in Australien so genannten „Laptop-Hookup“ ans Internet an. Viele wollen z. B. einfach nicht, dass fremde Computer an ihr Netzwerk angeschlossen werden. Das muss man akzeptieren, wenn auch nicht unbedingt verstehen. Bei anderen wieder darf man sein Notebook nur dann anschießen, wenn man nachgewiesen hat, dass man Anti-Viren-Software installiert hat. Das ist natürlich kein Problem, die sollte man heute ja sowieso haben. Am besten sind freilich die Interetcafés, die einem einfach ohne große Diskussionen ein Kabel in die Hand drücken und man kann sofort loslegen. Demnach gehörte es bei mir in jeder neuen Stadt zu einer der ersten Aufgaben verschiedene Internetcafés abzuklappern und zu fragen: „Kann ich bei Euch meinen Laptop anschließen? Wenn ja, wieviel kostet das?“
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Technische Voraussetzungen
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Um mit seinem Notebook online gehen zu können, muss dieses natürlich technisch entsprechend ausgestattet sein. Dies ist bei neu erworbenen Notebooks meistens der Fall.
Am gängigsten ist der Internetzugang über ein klassisches Netzwerk (LAN, „local area network“) mit Hilfe eines Kabels (das man nicht selber dabei haben muss!). Dazu muss das Notebook allerdings eine Netzwerkkarte installiert haben, sonst kann man das Kabel nicht anschließen.
Nützlich in australischen Internetcafés ist der Internetzugang über ein drahtloses Netzwerk (WLAN, „wireless local area network“). Zu diesem Zwecke – ihr ahnt es schon – muss das Notebook eine WLAN-Karte installiert haben, was nicht das selbe ist wie eine normale LAN-Netzwerkkarte!
Zu guter Letzt gibt es die Möglichkeit über ein Modem ins Internet zu gehen. Dies bieten die meisten Internetcafés jedoch nicht an. Es eignet sich also eher für den Internetaccess von “Zuhause” (also Hotel, Apartment, Ferienhaus etc.) aus, zumal es in der Regel deutlich langsamer ist, als über ein Netzwerk. Dazu braucht man ein Notebook mit integriertem Modem. In diesem Fall sollte man das zugehörige Kabel für die Verbindung zwischen Notebook und Telefonbuchse dabei haben (oder vor Ort kaufen, wenn man es braucht, statt es mitzuschleppen).
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Online gehen
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Hat man das Internetcafé seiner Wahl gefunden, ist der Internetzugang über ein LAN-Kabel oder ausschließlich über WLAN, möglich. Wer also ein Notebook mit LAN-Netzwerkkarte und/oder WLan-Kate dabei hat, wird in 98% der Fälle damit problemlos online gehen können. Ob das Notebook die Internetverbindung automatisch herstellt, sobald das Kabel eingesteckt oder das drahtlose Netzwerk gefunden ist, oder ob man erst noch die Netzwerkdaten konfigurieren muss, sagen einem die Café-Betreiber vorher. Sie helfen natürlich auch gerne dabei, wobei das jedoch relativ wenig nützt, wenn das Notebook auf deutsch installiert ist und der andere nur Englisch spricht. Es macht also durchaus Sinn, sich schon vor der Reise von jemandem zeigen zu lassen (wenn man es nicht weiß), wie man in seinen Netzwerkverbindungen auf dem Notebook die Daten ändert, denn das muss man in Australien dann schon öfter machen.
Für alle, die in Australien einen Telefonanschluss zur Verfügung haben, gibt es außerdem die Möglichkeit, über „Prepaid-Internet“ per Modem-Einwahl online zu gehen. Das funktioniert genau wie eine internationale Telefonkarte: Man kauft sich für ein paar Dollar mehrere Stunden Internetzeit, wählt sich über eine lokale Nummer mit seinem Modem ins Telefonnetz ein, gibt die Daten seiner Karte ein und surft dann die Zeit ab, die man vorher bezahlt hat. Ich habe das aber nicht selber gemacht, nur interessiert recherchiert wie es funktioniert. Für gelegentlichen Internetaccess von Zuhause ist das aber sicher gut geeignet.
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Was kostet es?
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Leider lässt sich vor allem eines eindeutig feststellen: Mit dem Notebook online zu gehen kostet oft mehr als normales Surfen im Internetcafé. Prinzipiell liegen die Preise für eine Stunde Internet in Australien derzeit (2005) zwischen 2 A$ (in großen Städten) und 8 A$ (im Outback). Mit dem Notebook kostet es oft mehr. Da lohnt es sich also wirklich, in verschiedenen Cafés nach den Preisen zu fragen und vor allem auch danach, nach welchem Zeitraster abgerechnet wird. So hatte ich z. B. schon Internetcafés, wo die Laptop-Stunde zwar „nur“ 5 A$ kostete, dass man diese 5 A$ aber auch los wurde, wenn man nur 15 Minuten online war, fand ich freilich dann sehr ärgerlich. Vorher nach den Konditionen fragen ist also ganz wichtig! In der Regel war es aber möglich, schnelles Breitband-Internet für's Notebook für 4 A$ die Stunde zu bekommen. Manche Cafés wollen zusätzlich zum Stundenpreis noch eine „Connection-Fee“ haben. Bei so was, wie auch bei Preisen über 5 A$ die Stunde habe ich mir dann meistens gesagt „Nein, so wichtig ist das heute nicht.“ Man muss sich ja nicht ausnehmen lassen.
An dieser Stelle sei noch kurz erwähnt, dass es mittlerweile in Australien wie in Deutschland sehr viele Cafés/Kneipen gibt, die einen so genannten WLAN-Hotspot (also Zugang zu einem drahtlosen Netzwerk) haben. Das läuft dann oft so, dass man sich einen Kaffee (oder etwas anderes) bestellen muss und dann mit seinem Notebook das Internet benutzen darf. Bei manchen darf man bleiben so lange man will – zum Preis einer Tasse Kaffee. Das kann sich lohnen.
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FAZIT: In Australien online gehen mit dem eigenen Notebook ist heute kein Problem mehr. Und wer ein bisschen Zeit und Muße investiert, wird auch eine günstige Möglichkeit dazu finden. Manchmal muss man etwas länger suchen - aber finden wird man eine Möglichkeit fast überall, sogar in relativ kleinen Städten. Trotzdem ist es nicht unbedingt nötig, jedes Mal, wenn man online gehen möchte, dieses mit dem Notebook zu tun. Normales Surfen oder „Schnell mal E-Mails gucken“ kann man auch billiger haben. Ich habe es so gemacht, dass ich nur dann, wenn ich z. B. viele E-Mails herunterunterzuladen oder zu verschicken hatte, mit dem Notebook online gegangen bin und sonst ganz normal ins Internetcafé gegangen bin. Der große Vorteil (und damit ein Punkt, der dann durchaus wieder viele Kosten spart) ist ja, dass man auf dem Notebook z. B. seine E-Mails offline schreiben kann ohne im Internetcafé Geld fürs “2-Finger-Tippen” zu bezahlen.
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© Copyright Text Sarah Hueber - © Foto by Photocase.com (bigpen)
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