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TIPPS BEI REISEBINE:
Kulturunterschiede zwischen Australiern & Deutschen?
Gibt es die?
“See you later - und andere Freundlichkeiten”

 


Unverfängliches mit Fremden:
Der Australier liebt es, einem Touristen die Vorzüge und Schönheiten seines Landes nahe zu bringen. Selten, dass jemand sich beklagt, in Australien leben zu müssen. Sucht man also ein schnelles, unverfängliches Gesprächsthema, ist “The Lucky Country” perfekt.

Nur wenn man wirklich etwas davon versteht, sollte man sich auf ein Gespräch über Cricket, Rugby, Australian Rule Football oder Pferderennen einlassen. Hat der Australier erst einmal angefangen, hört er so schnell nicht mehr auf. Und da ist es egal, ob das Gegenüber wirkliches Interesse zeigt oder nicht. 

Ein absolutes “No-No” ist eine Diskussion über Aboriginals, ganz besonders mit der Landbevölkerung. Schnell könnte es mit toleranten Europäern zu einer handfesten Auseinandersetzung kommen, wenn der weiße Australier seine mehr oder weniger konservativen Meinungen über schwarze Australier kundtut. Auch gut gemeinte Einwände helfen wenig.

Gespräche mit Freunden:
Nur wenn man jemand gut und lange kennt, kann man eine Diskussion über Aboriginals anregen.
Je nach Bildungsgrad und/oder politischer Richtung kann es ein durchaus interessantes Gespräch werden, das den “rosaroten Brillenblick” vieler Europäer etwas nüchterner werden lässt.

Schockierendes:
Ganz so offen wie in Deutschland gehen die Australier mit Themen wie Sex, Homosexualität und Beziehungsproblemen nicht um.
Auch hier ist die Landbevölkerung wesentlich konservativer als z. B. der Sydneysider. Sollten einem also peinliches Schweigen oder rote Wangen des Gesprächspartners unangenehm sein, dann ist es vorteilhafter, solche Themen zu meiden.