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Rund ums Autofahren in Australien - zu Führerscheinen, Sicherheit und das Verhalten im Outback -
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Es muss glaube ich nicht extra erwähnt werden, dass in Australien links gefahren wird. Wer in Australien entweder einen Wagen mieten oder sogar einen kaufen möchte, der sollte sich daher unbedingt mit den Verkehrsregeln vertraut machen.
Das Strassennetz ist erstaunlich gut ausgebaut und jährlich werden weitere Sandpisten in Asphaltstraßen umgewandelt. Autobahnen gibt es nicht.
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Führerschein
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Seit einiger Zeit wird in Australien ein Führerschein in englischer Sprache verlangt. Also nicht, wie angenommen, grundsätzlich ein Internationaler Führerschein, sondern einer, dessen Eintragungen man dort auch lesen kann. Wer also einen amerikanischen oder britischen Führerschein besitzt kann sich freuen, alle anderen müssen einen Internationalen mitnehmen. Außerdem zeigt ein deutscher Führerschein (auch die neuen EU-Scheckkartenführerscheine) andere Fahrzeugklassen, als in Australien üblich.
- Übrigens: Die Beantragung eines Internationalen Führerscheins in Deutschland geht nur mit dem neuen EU- Scheckkartenführerschein. Wer noch einen “rosa” oder gar einen “grauen” Lappen hat, muss erst einen in Scheckkartenform beantragen.
Bearbeitungszeit ca. 4 Wochen. Ansonsten kann man den Internationalen gleich mitnehmen. Es müssen beide (also Internationaler und Nationaler) Führerscheine mit nach Australien genommen werden!!
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Sicherheit
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Der Australier ist ein normaler Autofahrer. Er trödelt weder, wie der Amerikaner mit 30 km/h durch die Orte, noch wagt er riskante Überholmanöver wie der Italiener oder fährt Beifuß wie so mancher Deutscher.
Einer Statistik zufolge sind die beiden größten Unfallursachen “Kollision” und “Verlassen der Fahrbahn”. Kollisionen gibt es meistens mit Tieren auf der Fahrbahn und nicht mit anderen Fahrzeugen. Besonders nach Einbruch der Dunkelheit kommt es auf dem Land oft zu schweren Unfällen mit Kangaroos auf der Strasse. “Verlassen der Fahrbahn”, so kurios das klingt, ist auf einen überhöhten Alkoholspiegel zurückzuführen. Gerade die männliche Landbevölkerung schüttet sich gerne zu und fährt dann volltrunken trotzdem noch nach Hause.
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Das eigene Auto
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Ein eigenes Auto in Australien als Ausländer bzw. Tourist zu kaufen, ist kein Problem. Wichtig ist, dass man den Führerschein schon länger als ein Jahr besitzt und einen Internationalen Führerschein (EU-Führerschein reicht nicht) dabei hat.
Zur Anmeldung des Wagens braucht man einen Reisepass, die Anmeldung bei der Versicherung sowie einen Aufenthaltsnachweis. Dazu reicht auch eine Bescheinigung des Hotels, Hostels, etc. Anders als bei uns kann man einen Wagen nur in dem Bundesstaat an- und wieder abmelden, dessen Nummernbild er hat. Soll heißen: Kauft man ein Auto mit NSW-Nummernschild, kann man es auch nur dort an- und abmelden. Da das Neuzulassen und Umschreiben eines Wagens mit einem Nummernschild eines anderen Bundesstaates viel zu kompliziert und langwierig ist, rate ich dringend davon ab. Außerdem ist es wichtig, einen Wagen zu kaufen dessen sog. TÜV (in Australien “Road Worthy Certificate) noch so lange gilt, wie man sich im Land aufhält.
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Rent-A-Car
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Das Mieten eines Pkws läuft in Australien genauso ab, wie in anderen Ländern auch. Es gibt nur eine Ausnahme: In der Kaskoversicherung sind Schäden an Dach, Unterboden und Windschutzscheibe oft nicht abgedeckt. Damit sollen Pkw- Mieter davon abgehalten werden, mit dem Wagen durch unwegsames Gelände zu fahren. Also Vorsicht: Ein Kratzer auf dem Dach wegen eines herunterhängenden Asts oder die aufwirbelnden Steinchen auf Outback-Pisten können teuer werden! Außerdem ist der Anteil der Selbstbeteiligung für Schäden bei vielen Vermietern extrem hoch (ca. A$ 5.000,-). Dies kann man zwar durch Zuzahlung auf ca. A$ 2.000,- reduzieren, doch das verteuert das Anmieten enorm. Eine Versicherung ohne Selbstbeteiligung gibt es sehr selten.
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Fahren im Outback
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Das Fahren auf Sand- und Schotterpisten im Outback ist nicht ganz ungefährlich. Auch wenn man sich im alltäglichen Straßenverkehr in Deutschland für den besten aller Autofahrer hält (und welcher Mann behauptet das nicht von sich?), so ist man auf Sandpisten dennoch ein blutiger Anfänger!!
Deutsche Männer überschätzen sich oft maßlos. Ich habe kaum einen Touristen mit Auto getroffen, der im Outback nicht mindestens einmal im Graben gelandet ist! Wer also im Outback unterwegs sein möchte, der sollte sich gut vorbereiten, denn es gibt auch einige Regeln zu beachten.
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